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Der Professor [Taschenbuch]

Amélie Nothomb , Wolfgang Krege
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 9., Aufl. (August 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257229682
  • ISBN-13: 978-3257229684
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 11,4 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Amélie Nothomb
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Amelie Nothomb hat in Emile Hazel einen Nachkommen von Heinrich Manns Professor Unrat geschaffen.
Amelie Nothomb ist noch nicht dreißigjährig und verfügt doch schon über mehr als die Bildung und den Stil, die eine lebenslange Schulung voraussetzen: über die Skepsis des Alters, die sie beides, hohe Bildung und glänzenden Stil, mit der gebotenen Respektlosigkeit in Szene setzen läßt." (Tages-Anzeiger)

"Ein philosophischer Roman, ein zutiefst amoralisches Lesevergnügen, durch das uns die Autorin boshaft und blitzgescheit zu führen weiß." (Münchner Merkur)

"Ein vollendet komponiertes Meisterwerk. Es beginnt wie eine Zeichnung von Sempe, es geht weiter wie ein Roman von Stephen King, um schließlich zu enden wie ein Stück von Beckett." (Lire)

Kurzbeschreibung

Das Gelehrten-Ehepaar Hazel hat sich nach der Pensionierung aufs Land zurückgezogen und lebt friedlich in einem glyzinienumrankten Häuschen. Die alten Leute genießen ihr stilles Glück, bis sich eines Tages der einzige Nachbar, Palamede Bernardin, zum Kaffee einlädt. Das wird akzeptiert, aber Bernardin kommt wieder, jeden Nachmittag, Punkt vier, steht er vor der Tür und läßt sich durch nichts abwimmeln. Die Hazels fühlen sich bedrängt und bedroht, aber die seit Jahrzehnten geübten Höflichkeitsregeln lassen sich nicht so einfach außer Kraft setzen. Oder doch? Dann, als die Annäherungen des Nachbarn zum schier unerträglichen Alptraum werden? Ein Psychothriller, der durch Spannung und Witz besticht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Endlich pensioniert. Der Gymnasialprofessor für Lateinisch und Altgriechisch Emile Hazel, wohlerzogen und anständig, freut sich auf auf die zweite Hälfte seines Lebens mit seiner über alles geliebten Ehefrau im neubezogenen Häuschen in der Abgeschiedenheit, fern vom Trubel der Stadt.
Alles beginnt so harmonisch, schön, zu schön, um wahr zu sein. Der störende Punkt ist der schweigsame Nachbar Palamède Bernardin. Er besucht unser Ehepaar täglich von 16 00 bis um genau 18 00 Uhr. Mit der Präzision einer Schweizer Pendule.
Was tun? Ohne unanständig zu sein. Man könnte ja seine Nachbarn mal brauchen.
Unser Ehepaar versucht es mit Spaziergängen von 15 00 bis 19 00, mit sich Verstecken im eigenen Haus. Es nützt alles nichts. Dieses Ekel von einem Nachbarn taucht immer wieder auf.
Der Leser, die Leserin leidet mit mit dem braven Professor.
Bringt die Erlösung die Flucht nach Vorne? Eine Einladung zum Nachtessen für den Störefried samt seiner Frau?
Alleine die Schilderung dieses Essens ist diese Lektüre wert. Unglaublich komisch wird das Geschehen geschildert.
Es löst Geschehnisse aus, die Emile Hazel zeigen, dass er trotz Pensionierung noch nicht ausgelernt hat.
Eine vergnügliche, makabere und lustvolle Lektüre.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Subtiler Krimi 10. Juli 2006
Format:Taschenbuch
Auf subtile Weise breitet sich das Grauen aus im Roman von Amélie Nothomb. Jeden Tag kommt der seltsame Besucher, ein Arzt, der zwar nicht redet, aber auf Kaffee und Aufmerksamkeit des älteren Ehepaares besteht. Das Ehepaar fühlt sich ob dieser Übergriffigkeit des seltsamen Besuchers zurecht belästigt. Darf man unhöflich sein? Darf man einen Besucher den Besuch verwehren? Der Professor schafft es nicht und der Alptraum geht weiter. Ist das Leben des Professorenpaares mehr wert als das des dicken Arztpaares?

Das Buch hat auch sehr witzige Momente. Aber auch sehr tragische. Allein die Schilderung der Ehefrau des Besuchers -Bernadette- ist bewegend. Das Buch ist empfehlenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Autorin beschreibt einleuchtend und packend, wie aus der ländlichen Idylle eines pensionierten Gymansiallehrers innerhalb weniger Monate die reine Hölle wird, bloß weil ein unheimlicher, sturer Nachbar täglich uneingeladen zum Kaffee kommt.

Es ist ein gelungenes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Zeile in Atem hält. Während ich der eskalierenden Handlung folgte, bemerkte ich, daß Amélie Nothomb nebenbei jede Menge ironische Seitenhiebe austeilt: zum Beispiel gegen falsche Höflichkeit, sinnlose Konversation, gnadenlose Pünktlichkeit und gegen das Hineinphantasieren von bösen Absichten in das Verhalten anderer. Gruselige Abschnitte in der Handlung wechseln rasant mit Situationskomik und Absurdität in immer schnellerem Tempo und das Ende ist überraschend.

Das Buch ist ein ausgesprochenes Lesevergnügen, zeitlos in seiner Thematik und dazu so elegant geschrieben, daß es bei mir einen Dauerplatz in der Hausbibliothek bekommt.

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Geschmacksache
Mann-Frau-Jugendliebe-Unschuld-Gemeinsames Erwachsen- und Altwerden-Abgelegenes Land-Idylle-Seelenlandschaft ... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Lily P. veröffentlicht
Wundervoll skurril
Mit diesem Buch bin ich nun endgültig ein Fan dieser Autorin geworden: selten hat mich ein Buch so hineingezogen, selten habe ich so gelacht und mich gleichzeitig gegruselt,... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Gabriela_42 veröffentlicht
so platt dass es schon dreist ist
Nothomb gibt mir große Rätsel auf. Ich habe in wenigen Tagen drei ihrer Romane gelesen, darunter auch "Der Professor". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von A.S
Menschenverachtend und verworren
Leider ist mir bei dieser Autorin bisher noch bei fast jeden Buch passiert, dass ich die Grundidee spannend fand, im Endeffekt aber dann sehr Enttäuscht war vom Ergebnis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2010 von Kundin
wunderbare geschichte
Man fühlt sich beim Lesen des Romans an das erinnert, was Sartre in der "Geschlossenen Gesellschaft" hat sagen lassen: l'enfer, c'est l'autre. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2009 von Klabaaz
Volltreffer
Juhu, war das wieder ein Vergnügen. Uneingeschränkt empfehlenswert für Menschen, die so wie ich gerne von ungewöhnlichen Begebenheiten lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2007 von Suzie
Sehr ambivalent
Die Idee, dass ein beredt-belesenes, nur und ausschließlich sich selbst liebendes älteres Ehepärchen von einem ebenso alten stalkenden Nachbarn terrorisiert wird,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2007 von Zim
Bitterböser Humor, wunderbar schräg
Amelie Nothomb schreibt wunderbar skurrile Bücher mit ganz irren Charakteren. Ich mußte das Buch auf einen Rutsch lesen, weil man nie weiß wie weit sich diese... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2006 von Sieglinde Kiesch
Unbedingt lesen. Ich habe es nicht bereut.
Darf man seinen Nachbarn töten, um ihn von seinen Qualen zu befreien. Der Professor, ein bis dahin unbescholtener Mann, tut es. Das Buch hat viele Aspekte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2006 von Samoht
Wenn Höflichkeit zur Falle wird
"Von sich selbst weiß man nichts. Man glaubt, man würde sich daran gewöhnen, man selbst zu sein, aber im Gegenteil! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2005 von Susanne Henke
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