Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Process: Roman [Gebundene Ausgabe]

Franz Kafka , Reiner Stach
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (173 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 39,00  
Gebundene Ausgabe, 1999 --  
Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1999
Im August 1914 - die großen Nationen Europas hatten einander gerade den Krieg erklärt - begann Franz Kafka seinen Roman ›Der Proceß‹ zu schreiben. Die Zeitumstände machten es ihm schwer. Verzweiflung und Mutlosigkeit begleiteten ihn bei der Niederschrift, als hätte er aufgrund der Geschehnisse der eigenen Epoche die der kommenden Jahrzehnte bereits vorausgeahnt. Am 13. September 1914 notierte er im Tagebuch: „Wieder kaum zwei Seiten. Zuerst dachte ich, die Traurigkeit über die österreichischen Niederlagen und die Angst vor der Zukunft (eine Angst, die mir im Grunde lächerlich und infam zugleich vorkommt) werden mich überhaupt am Schreiben hindern." Aber gerade der Einfluß der politischen Ereignisse auf die Entstehung dieses Romans hat ihn nahezu zu einer Vision unseres Jahrhunderts werden lassen, in dem „richtiges Auffassen einer Sache und Mißverstehen der gleichen Sache ein-ander nicht vollständig ausschließen", wie es dort in den Erklärungen zur ›Türhüter‹-Legende heißt.
„Der Roman erscheint hier in der Textgestalt der Handschrift. Da sie niemals von Kafka für den Druck durchgesehen und überarbeitet wurde, weist sie auch einige inhaltliche Un-stimmigkeiten auf: es wurde nicht versucht, diese im vermeintlichen Sinne des Autors zu berichtigen. Ebensowenig wurde versucht, die vielfältigen Besonderheiten der Ausdrucksweise (z.B. paar Schritte) oder der Schreibung (z.B. ›Teater‹) der schriftsprachlichen Norm anzugleichen; auch wurde Kafkas spärliche und mitunter eigenwillige Zeichensetzung - die in rhetorischer Hinsicht durchaus ihren guten Sinn hat - nur dort emendiert, wo sie die Lesbarkeit unnötig erschwert hätte."
Malcolm Pasley
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Fischer, S (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100381653
  • ISBN-13: 978-3100381651
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,4 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (173 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 703.107 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet."..."In Kafkas Romanen gehen die exzentrischesten Dinge vor sich. Aber ... es ist alles ganz wirklich, mit einer fast pedantischen Genauigkeit wirklich, wenn auch wirklich in einer Wirklichkeit, die sich nicht bezeichnen läßt. Wirklichkeit ist ja eben nichts anderes, als eine Ahnung, eine Suggestion, eine Erschütterung von fernsten Weltzusammenhängen her." (Willy Haas) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, der Stadt, in der er nahezu sein ganzes Leben verbrachte. Nach Schulbesuch und Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloß, absolvierte er zunächst ein einjähriges Rechtspraktikum, bevor er 1907 in die Prager Filiale der »Assicurazioni Generali« und 1908 schließlich in die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt« eintrat, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkolose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klaustrophobisch 5. August 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich auf die Geschichten von Kafka einlässt wird sein blaues Wunder erleben. In klaren unscheinbaren Sätzen verbirgt sich immer ein unheimliches, unglaubliches Horrorszenarium.
Josef K. wird am Morgen seines 30. Geb. verhaftet. Das -Wer- und -Warum- ist unbekannt. Es tut es auch gar nichts zur Sache. Denn alles hat schon seine Richtigkeit, daran zweifelt niemand. Die Versuche von Josef K. sich zu verteidigen sind nicht besonders fruchtbar. Somit geht der unsichtbare Apparat seinen Gang. Ohne viel aufsehens. Und da alles scheinbar seine Richtigkeit hat, ist es auch scheinbar unnötig sich aufzuregen. Geduldig nimmt der Protagonist und der Leser die Geschehnisse hin. Aufgrund der Klaustrophobie, die dieses Buches unauffällig ausstrahlt, bekommt der Leser ganz subtil einen Einblick in das Seelenleben eines Josef K.
Eine unglaubliche Geschichte, unglaublich erzählt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut beängstigend 26. Juni 2006
Format:Taschenbuch
Eines vorneweg: so ein trauriges und deprimierendes Buch habe ich noch nie gelesen. Jetzt sollte man meinen, warum man ein solches Buch lesen oder gar gut finden sollte. Ganz einfach: weil es viel interessanter, aufwühlender und lehrreicher ist als jeder 1000seitige Krimi/Thriller der heutigen Zeit. Typisch für Kafka sind wieder die sehr langen, verschachtelten Sätze, welche gut zur Geschichte passen, da so die Hilflosigkeit, der K. ausgesetzt ist, noch besser zur Geltung kommt. Die Sprache ist oft sehr bildhaft(vgl. Kapitel 'Im Dom') und man kann hier viel hineininterpretieren. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden. Der Prozeß ist auch deshalb so aufwühlend und spannend, weil man manchnal auch sich selbst(als die Person Josef K.) darin erkennt. Natürlich ist das Buch nicht für jedermann geeignet, da es sehr deprimierend ist, und deshalb schwer zu ertragen, aber wer sich für psychoanalytisches Denken interessiert oder einfach mal etwas anderes, abseits leichter Unterhaltung, lesen möchte, der sollte es nicht versäumen. Eigentlich sollte es jeder gelesen haben. Bis denn
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein packendes Stück Weltliteratur. 2. Oktober 2008
Von Nice2829
Format:Taschenbuch
Es ist im Grunde genommen ein wenig albern, hier ein paar amateurhafte Sätze zu hinterlassen, die dieses Werk in irgendeiner Form angemessen bewerten sollen. Genau genommen ist es ziemlich anmaßend. Über Kafka und dieses Buch haben Germanisten tausende von Seminarvorträge, Magisterarbeiten und Dissertationen verfasst. Das Thema ist von allen Seiten professionell ausgeleuchtet, es existieren Regalmeter an Sekundärliteratur. Es kann also hier nur darum gehen, einen spontanen Eindruck wiederzugeben, der dem einen oder anderen, der den "Prozeß" tatsächlich noch nicht gelesen hat, eine Hilfestellung sein mag.

Ich habe nach rund 15 Jahren wieder zu dem Buch gegriffen - einfach um zu sehen, ob ich es nicht unangemessen verklärt hatte und meine Begeisterung der damaligen Jugend geschuldet war. Um es kurz zu machen: Es hat mich sofort wieder gepackt. Kafka schafft es, in wenigen Sätzen eine beklemmende und fesselnde Atmosphäre zu erzeugen. Das ganze ist traurig, bewegend, begeisternd und niemals langweilig. Ich bin tatsächlich erstmals seit Jahren wieder von einem Buch in den Schlaf verfolgt worden - "Der Prozeß" rief finsterste Träume hervor, wie es Thriller niemals schaffen.

Zwei Bemerkungen noch:
- Ich will hier wirklich nicht in die Interpretation einsteigen. Aber wer in diesem Buch in erster Linie eine Kritik an Justiz und Bürokratie sieht, sollte nochmal zwei, drei Minuten länger nachdenken.. ;o)
- Es ist sensationell und auch erschreckend, wie wenig sich in der Arbeitswelt seit 1920 geändert hat. Die Beschreibung der Atmosphäre in der Bank, die Konkurrenzkämpfe, die Angst, Schwächen zu zeigen - all das könnte sich genauso in unserer Zeit zutragen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind Sie auch schon im Prozeß ? 8. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist hier schon so viel gesagt worden, dem ich mich nur anschließen kann, insbesondere über die Vieldeutigkeit des Romans auf verschiedensten Ebenen (also Futter für den Geist), und - spiegelbildlich - die verschiedensten emotionalen Ebenen, auf denen die Geschichte jeden ganz persönlich berühren kann. Deswegen ist der Roman so ganz besonders reichhaltig für mich.

Es werden keine Aussagen gemacht in diesem Buch bzw. Prozeß. Und (die richtigen) Fragen bzw. Gelegenheiten, diese zu stellen, werden garantiert stets verfehlt, siehe Gleichnis mit dem Türhüter.

Fragen sowie Antworten werden dem Leser überlassen. Eine unvergleichlich angenehme Situation auf den ersten Blick. Kein besserwisserischer Held weit und breit. Aber auch niemand, der uns hilft.

Die Figur des Josef K. war mir manchmal sympathisch, manchmal unsympathisch, aber nie gleichgültig. Zu Anfang ist er ein selbstgerechter, geradezu selbstverliebter, von sich eingenommener Schnösel und Weiberheld, unentbehrlich an seinem Arbeitsplatz, unentbehrlich bei seiner Vermieterin. Nichts scheint seinen Lebensplan zu kreuzen, als urplötzlich Franz und Willem auf dem Plan stehen und ihn "verhaften".

Was weiter mit Josef K. geschieht und wie er sich langsam verändert, sein Verhältnis zu seiner Umwelt sich ändert und zu sich selbst und seine Schnöselhaftigkeit nur noch notdürftig aufrechterhalten wird, kann ich nicht anders als spannend nennen.

Kafka ist nicht der Voyeur seines "Antihelden", sondern schildert alles kühl, manchmal gegen den Strich, erfüllt keine Erwartungen, bleibt gnadenlos. Hochachtung.

Wie herzergreifend und kompromißlos dann allerdings das Ende.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buch für Kindle
Alles super gelaufen,sind mit der Ware sehr zufrieden,gerne wieder, es ist genau so wie der Verkäufer es beschrieben hat.
Vielen Dank
Vor 1 Tag von Rene Bodenhagen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll
Ich war etwas überrascht und skeptisch was die elektronische variante betrifft. Aber es funktioniert gut.
Kann es nur weiterempfehlen. Interessantes Buch.
Vor 13 Tagen von Dejan Z veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herrlich
Eine herrliche Beobachtung der Strukturen des Gerichtswesens.
Man wechselt zwischen Schmunzeln, Lachen und doch einer irgendwie beklemmenden und hilflosen Grundstimmung.
Vor 13 Tagen von Christoph veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Düstere Atmosphäre
Der Roman wirkt teils zäh und erfordert ein Gewisses Maß an Ausdauer, da einige Passagen leicht langgezogen wirken können. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von silber veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Geht so
5.0 von 5 Sternen Top super Klasse
Super verarbeitet sehr hochwertig sieht gut aus.
Das Produkt ist weiter zu empfehlen .
.. . . . . .
Vor 2 Monaten von Udo Lennartz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein berechtigter Klassiker
Inhalt:
Dieses grandiose Werk, das wohl das düsterste oder eines der bedrückendsten Werke Kafkas ist, handelt von dem Prokurist einer Bank, Josef K. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leserin95 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Bin noch beim Lesen
Ich lese über mein Smartphone und überbrücke somit so manche "Wachstunden". Der Bestellvorgang ging schnell und ich war begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassisch
Der Prozeß (sic.) ist ein bedeutendes Werk moderner deutschsprachiger Natur. Paranoia und gnadenloser Staatsapparat geben einander die Hand. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sören Köpke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eines der gekanntesten Werke Kafkas kostenlos, was will man mehr?
Was man vielleicht mehr will, das sind weitere Werke des Schriftstellers. Klar bietet Kindle etliche weitere ebenfalls zum Nulltarif an. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Joe Gnoss veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Prozeß
Beklemmende Story, unbedingt lesen.
Die Ohnmacht gegenüber den Mächtigen wird auf eine sehr bedrückende Art geschildert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Lutz Grenzemann veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar