Nach jahrelangem Warten ist die 5. Staffel der Erfolgssitcom "Der Prinz von Bel-Air" endlich rausgekommen. Nun hoffe ich, dass man nicht einen ähnlichen Zeitraum auf die sechste und letzte Staffel warten muss.
Nun aber zur Staffel, im Gegensatz zu den anderen Staffeln hat es hier erstmal seine Zeit gedauert, bis ich mich wieder reingefuchst habe. Die ersten Folgen versprühten noch nicht den gewohnten Charme (dies änderte sich im Laufe der Zeit aber). Viele Folgen weisen eine enorme Reife auf, da sie teilweise komplett auf die "flachen" Kurzen-/ Dickenwitze verzichten. Will Smith kann in dieser Staffel wie in keiner anderen zuvor sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen (besonders zu Tage kommt das in der Krankenhausfolge zum Vorschein). Auch der Rest des Casts (vor allem der jüngeren) ist schauspielerisch gereift. Auch wenn sie teilweise nur als Stichwortgeber fungieren (wie am allermeisten bei Joseph Marcell (Geoffrey) auffällt, der in vergleich zu anderen Staffeln (leider) viel zu wenig Auftritte hat). Jedoch hat die Serie durch die Aufnahme von Nia Long in den Cast gewonnen, sie spilet sehr liebenswürdig und sympathisch die eigentlich komplizierte Rolle von Wills Freundin.
Fazit: Die Serie ist gereift, und von Staffel zu Staffel merkt man, das sie immer mehr auf Will Smith zugeschnitten ist. Jedoch versprüht sie einfach ihren Charme, und macht verdammt viel Spaß. 9/10 Sterne