...ist wohl das beste Band der gesamten Avatar-Chronik. Die vorhergehenden Bücher waren unterhaltsam, aber stellenweise sehr zäh geschrieben, so dass ich immer wieder einmal eine Pause machen musste und erst ein paar Tage später wieder Lust zum weiterlesen hatte.
Der Prinz der Lügen hingegen ist von Anfang an superfesselnd geschrieben, und die Story und Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Cyric ist ein verrückter, böser Gott, der zwar wahnsinnig, aber dennoch charismatisch und nicht zu übertrieben daherkommt. Solch einen Bösewicht braucht eine gute Geschichte.
Das einzige Manko an dem Buch war vielleicht das letzte Kapitel, in dem sich die Ereignisse plötzlich sehr überschlagen und alles ratzfatz geht (ich will hier ja jetzt niemanden spoilern)- klang alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen (jaja, sowas gibts auch in Fantasygeschichten ;-) ), wie der neue Herr der Knochenburg zu seiner Stellung kommt.
Und -aber das ist nur mein persönliches Problem - Mitternacht nervt. Und das schon seit Band 1.