Der Film handelt von einem in die Jahre gekommenen Pornoregisseur, welcher am Frühabend seines Lebens in eine umfassende Sinnkrise gerät. Aus finanziellen Gründen gezwungen, versucht er nach langer Schaffenspause wieder mit pornographischen Filmen Geld zu verdienen. Schnell merkt er, dass er zu alt geworden ist und keine Freude an der Künstlichkeit und maschinellen Machart dieses Filmemachens mehr gewinnen kann. Sein Blick ist ein anderer geworden. Die Mechanismen des Marktes nicht mehr begreifend, sind ihm die Bedürfnisse der Konsumenten seiner Filme scheinbar fremd geworden.
In den Jahren der 68er Bewegung in Frankreich als junger Mann in die Filmproduktion eingestiegen, war ihm die Art und Weise pornographische Filme zu produzieren noch als revolutionärer Akt erschienen und eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung, die einer gewissen privaten Lust und Neugier nicht entbehren musste. Was anfänglich Spaß war, wurde zum Beruf. Nun zweifelt er an dieser Art seines Schaffens und darüber hinaus an der Sinnhaftigkeit seines Lebens im Allgemeinen. Die einstige Freude scheint weder im Beruf noch im Privatleben zurückzukehren.
Im Rahmen dieser Sinnkrise versucht der Regisseur sein soziales Leben neu zu ordnen. Seine Ehe ist fade und leidenschaftslos geworden und sein Sohn hat ihn einst aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit verlassen. Aber auch diese Versuche eines Neuanfangs scheitern und führen in eine trostlose und einsame Zukunft. Der Rückschau auf sein Leben endet ohne positive Aussicht auf die Zukunft.
Ein sperriger Film, der aber nicht gänzlich eines gewissen Charmes entbehrt. Hölzern und nahezu handlungsarm, aber mit einer beständig anwesenden Melancholie wird das emotionale Scheitern eines in die Midlife-Crisis geratenen Mannes vorgeführt. Die Retrospektive und Befragung des einstigen Lebens des Protagonisten führt in die innere Leere, welche auch nicht mehr durch die soziale Umwelt gefüllt zu werden scheint. Kein Happy End, aber leider auch jeder Tragik entbehrend, verpufft die Melancholie des Filmes in alltäglicher Banalität. Wer Spannung sucht, sollte andere Filme schauen, aber für Aufgeschlossene findet sich an dem Streifen garantiert ein interessanter Aspekt und wenn es nur die wenigen, aber dafür umso eindeutigeren Sexszenen sind.