Ein kleiner Junge, der erkannt hat, daß es den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt, erhält eine Lektion in Sachen "Glauben an den Weihnachtsmann". Der Polarexpress holt ihn in der Weihnachtsnacht ab und lädt ihn ein, zusammen mit ein paar anderen Kindern, zum Nordpol. Dort kann er Schlag 12 miterleben, wie Santa Claus auf seine Zustellfahrt für Weihnachtsgeschenke in aller Welt startet.
Das ist in groben Zügen und ganz schnell die Handlung erzählt. Was kaum zu erzählen ist, das sind die zahllosen Achterbahn-Fahrten, die sogar im Heim-Kino überzeugend wirken, ganz zu schweigen vom richtigen Kino! Der Polarexpress, die Rohrpost am Nordpol, die Rutsche der Geschenke - es gibt viele atemberaubenden Strecken.
Als besonderer Gag mag dem einen oder anderen Kino-Fan auffallen, daß fast alle der Figuren Züge bedeutender oder zumindest bekannter Schauspieler tragen. Peter Ustinov als Weihnachtsmann (leider in amerikanischem Englisch, da Sir Peter kürzlich verstorben ist...) oder der kleine Junge aus "The Sixth Sense" als die Figur, die mehr Vertrauen und Zuversicht braucht. Natürlich auch Tom Hanks, der den Figuren die Bewegungsmuster lieh. Aber davon sollen die "Making Of"-Berichte erzählen.
Wie mir der Film gefallen hat? -
Nun, 5 Sterne, ganz eindeutig. Fesselnde Animationen, ein reizendes Drehbuch, sehr sympathische Charaktere, und immer wieder kleine Szenen, in denen man sich selbst wiederfinden kann. In der Reihe der vielen Santa-Claus-Geschichten, die ich kenne ganz sicher eine der bezauberndsten.
Viel Spaß damit!