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Der Plan [Taschenbuch]

Gerhard Roth
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Dezember 2001 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359650533X
  • ISBN-13: 978-3596505333
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.808.283 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gerhard Roth
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Gerhard Roth, 1942 in Graz geboren, war nach seinem Medizinstudium Organisationsleiter im Rechenzentrum Graz. Heute lebt er als freier Autor in Wien und in der Steiermark. Roth wurde unter anderem mit dem Preis der SWF-Bestenliste, dem Alfred-Döblin-Preis und dem Preis des Österreichischen Buchhandels ausgezeichnet.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dr. Feldt, Mitarbeiter der Wiener Nationalbibliothek, kommt unerwartet in den Besitz eines gestohlenen Teils des Autographs von Mozarts "Requiem"; anstatt es zurückzugeben, reist Feldt nach Japan, wo er das Papier einem dubiosen Kunsthändler verkaufen will. Die Geschichte entwickelt sich zum echten Thriller, weil im exotischen Ambiente eines dem Protagonisten gänzlich unbekannten Landes bis zuletzt darüber gerätselt werden darf, wo die Fronten zwischen Gut und Böse verlaufen und wer auf welcher Seite steht. Daneben aber haben mir zwei weitere Aspekte großes Lesevergnügen bereitet: Die Beschreibung des modernen Japan, das mit sympathischer Distanz treffsicher skizziert wird, und die ausgesprochen phantasievolle Sprache des Autors, die ein Vergnügen ist: Ich habe das Buch eher zufällig als Urlaubslektüre gelesen -- es hat mich neugierig auf die anderen Arbeiten Roths gemacht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Roman eines Bibliomanen 30. Dezember 2003
Format:Taschenbuch
Der Roman „Der Plan" dreht sich um ein Fragment der Arbeitspartitur von Mozarts „Requiem". Dieses kleine Stück Papier, nicht viel größer als eine Briefmarke, kann doch die Schicksale der Figuren bestimmen. Der Schriftzug „Quam olim d. c." ist wahrscheinlich das letzte schriftliche Zeugnis, das der Komponist auf Erden zurückließ. Die Hauptfigur Dr. Konrad Feldt, Germanist und Bibliothekar an der Österreichischen Nationalbibliothek, kommt eines Tages überraschend in den Besitz dieser Kostbarkeit und der Adresse eines interessierten japanischen Kunsthändlers. Nun steht Feldt vor einer schwierigen Entscheidung: zurückgeben oder verkaufen?
Roths Roman zeugt von eingehender Beschäftigung mit dem Bibliothekswesen - ganz im Gegensatz zu vielen Büchern, in denen BibliothekarInnen dargestellt werden.
Ich kann nur raten, den Text weder als simplen Krimi noch als Einführung in die japanische Kulturgeschichte zu sehen, sondern als teilweise sehr protokollarische Schilderung der Eindrücke, die auf einen Bibliomanen weitab von zuhause einprasseln. Am besten ist das Buch, wo Leseeindrücke, Bucherfahrungen, Gedankengänge und die Arbeit in der Bibliothek geschildert werden. „Die Erinnerungen an ein gelesenes Buch waren wie das Betrachten alter Reisefotografien: manches war vergessen, verblasst, manches hatte an Bedeutung gewonnen, manches hatte sich in der Erinnerung verändert" (S. 63)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hazelmaus
Format:Taschenbuch
Die Geschichte klingt an sich schon spannend: Verschrobener Wiener Doktor will Mozart-Handschrift an typischen japanischen Kunstfreak verschachern.

Doch bereits der Einstieg gestaltet sich zäh, umso zäher wurde das Buch je weiter ich es gelesen habe.
Vielleicht gefällt den Freunden der japanischen Kultur der sicherlich gut herausgearbeitete Unterschied zwischen verschrobener Wiener-Schmäh-Mentalität und Sushi-Maximumtec-Japanismus der schon recht schön dargestellt ist. Da mir die japanische Kultur aber doch leider ziemlich fremd ist konnte ich die verborgenen Reize des Buchs zwar ahnen - aber nicht nachvollziehen. Für mich war die Handlung irgendwann zu verwickelt, fade und ich hab mir die letzten 10 Seiten gespart um mich auf die letzte Seite zu beschränken.

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