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Der Pianist (Deluxe Edition, 2 DVDs + CD) [Deluxe Edition]

Adrien Brody , Thomas Kretschmann , Roman Polanski    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (96 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay
  • Regisseur(e): Roman Polanski
  • Komponist: Wojciech Kilar
  • Format: Deluxe Edition, Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 4. Juni 2003
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 143 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (96 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008GQEZ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.211 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann).

Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich.

So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier.

Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. --Thomas Reuthebuch

Kurzbeschreibung

Für den gefeierten jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman beginnt 1939 in Warschau mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen die Zeit des Leids. Nachdem er im Gegensatz seiner Familie dem Ghetto entkommen konnte, muss er nun allein in seinem Versteck ausharren. Eines Tages entdeckt ihn ein Offizier der deutschen Wehrmacht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der härteste Film, den ich je gesehen habe 27. November 2003
Format:DVD
Zu meiner Schande muss ich mir eingestehen, dass "Der Pianist" während seiner Kinoaufführung mir völlig entgangen ist. Erst als ich von einem Freund erfahren habe, dass der Hauptdarsteller ("irgend so ein hagerer Typ namens Adrien Brody", Zitat des Freundes) den Oscar gewonnen hat, wurde ich auf den Film aufmerksam und hatte noch das Glück, ihn in einem Programmkino zu bestaunen.
Was ich da sah, ist nach Spielberg's "Schindler's Liste" eine der bewegensten Holocaust-Dramen, die bis jetzt gedreht wurden. Die besten und zugleich schockierensten Szenen sind die, in denen kaum ein Wort fällt. Der Hauptdarsteller vermag mit seinem ausdrucksstarken Mienenspiel jeden in seinem Bann zu ziehen und vermittelt durch sein Schweigen das, was nicht gesagt wird und was man auch nicht in Worte fassen kann: Gedanken, Emotionen und die Hoffnung auf Frieden.
Sein Schicksal lässt niemanden auch nur eine Sekunde kalt. Man leidet mit ihm, spürt die Angst und die Verzweiflung, die ihn plagen, seinen Hunger, die beißende Kälte seiner Umgebung, und wenn er davon träumt, wieder auf einem Klavier zu spielen, so hoffen wir, dass der Traum eines Tages in Erfüllung geht.
Der Film ist zweifellos ein Meisterwerk. Schon allein wegen des brillianten Spiels von Adrien Brody ist der Kauf dieser DVD wert.
Durch das Making-of in der 2 Disc wird einem klar, mit welchen Ambitionen und mit welch Akribie jeder am Set gearbeitet hat, sodass es fast an Besessenheit und Selbstverstümmelung grenzt. Roman Polanski und seiner Crew ist es gelungen, einen Film zu erschaffen, der das Grauen des 2. Weltkriegs dem Publikum auf eine Weise näher bringt, die das Vergessen umso schwerer macht - und genau das ist der Sinn dieses Films.
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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehenswertes Holocaust-Drama 6. Oktober 2005
Von beatnoir
Format:DVD
War Schindler's Liste" d a s Holocaust-Drama der 90er, so ist es Der Pianist" wohl in diesem Jahrzehnt, und beruht ebenfalls auf einer wahren Begebenheit. Auch diesmal hat sich kein Unbekannter an das heikle Thema herangewagt: Roman Polanski ist nicht nur ein renommierter Regisseur - er ist vor allem selbst gebürtiger Pole, und hat als kleiner Junge praktisch seine gesamte Familie im KZ verloren. Durch den persönlichen Bezug geht der Film noch mehr unter die Haut, obwohl (oder gerade weil) Polanski es vermeidet zu urteilen, und auch sein wunderbarer Hauptdarsteller (Oscar-Gewinner Adrien Brody) den polnisch-jüdischen Pianisten Wladislaw Szpilman als zurückhaltenden, stillen Charakter anlegt.

Dass Der Pianist" sich im Unterschied zu Schindler's Liste" auf ein Einzelschicksal konzentriert, lässt einen noch unmittelbarer an der Geschichte teilhaben und die Auswirkungen der Nazi-Greuel auf eine Person nachvollziehen. Was den Film ausserdem auf den ersten Blick von Steven Spielberg's Drama unterscheidet, ist die Photographie. Während Schindler's Liste" in Schwarzweiss gehalten ist und stark an Dokumentar-Material aus dieser Zeit erinnert, hat Pawel Edelman für diesen Film wunderschöne satte Brauntöne mit einem Hauch von Sepia - die Farbe alter verblichener Fotos, die Farbe der Vergangenheit - gewählt.

Der Zeitrahmen erstreckt sich in Stationen über die gesamte Dauer des 2. Weltkrieges am Schauplatz Warschau. Die allmähliche Diskriminierung der Juden, die Errichtung des Warschauer Ghettos, die sadistische Willkür deutscher Soldaten, und schliesslich die Deportation ins KZ werden so gezeigt, wie sie wohl aus dem Blickwinkel eines Einzelnen oder einer Familie erscheinen mussten. Anfangs glaubt man noch an Schikane, doch dieser Glaube weicht allmählich dem stillen Entsetzen und der Gewissheit, dass es Hitler um die Auslöschung des gesamten Volkes ging.

Der hagere Adrien Brody entwischt den Nazis ein ums andere Mal, und doch bestätigt es jedes Mal nur eines: die unerträgliche Isolation eines Menschen auf der Flucht, und seine Abhängigkeit vom Goodwill anderer Leute. Ein gutes Drittel des Films verbringt man schliesslich mit dem Protagonisten alleine: verschanzt in irgendwelchen Kellern, eingesperrt in leerstehende Wohnungen, durch die verlassene und zerbombte Geisterstadt Warschau irrend - hungernd, frierend, an Gelbsucht erkrankt, einen Hörsturz erleidend. Wir erleben seine Verwandlung von einem sanftmütigen & zurückhaltenden Menschen in ein ausgemergeltes, gepeinigtes Wrack, dessen grösstes Ziel das Öffnen einer Konservenbüchse ist, welche er wie einen Goldschatz hütet.

Fazit: Durch die Holocaust-Thematik sowieso ein Pflichtfilm, und ein sehr guter noch dazu.
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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der intensivste aller Holocaust-Filme 13. November 2003
Format:DVD
Roman Polanski ist es gelungen, den bis dato zum Monument des Grauens erkorenen "Schindlers Liste" bei weitem zu übertreffen. Als ich "Der Pianist" sah, erkannte ich erst, wie "harmlos" und glatt dagegen Spielbergs Version wirkte. Polanski zeigt den Horror jener Zeit realer: Dreck, Demütigung, unvorstellbare menschliche Grausamkeit. Dabei spielt der Meisterregisseur so virtuos mit den Emotionen, wie ein Spielberg (obwohl ein von mir hoch geachteter Meister)es nie mit diesem Stoff zu bringen vermag. Ein Grund dafür mag die unmittelbare Erfahrung Polanskis mit dem Warschauer Ghetto sein. Nur durch die persönliche Anteilnahme an diesem Grauen konnte der Regisseur das definitive Bild dieser Zeit erschaffen. Ihm gelang es, das Portrait des Pianisten gleichzeitig subtil in Szene zu setzen und leise Zwischentöne, Gesten und Mimik zu einem der gehaltvollsten Filme dieses Jahrhunderts werden zu lassen. Adrien Brodys Spiel ist von großer Intensität, die im Verlauf des Films Ausmaße erreicht, das dem Zuschauer eine Gänsehaut überkommt. Allein jene Szene, in der Szpilman in einer Wohnung Unterschlupf findet, in der ein Klavier steht, zeigt das Können des Regisseurs für die Feinheiten und das Fingerspitzengefühl: Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, ist ihm das geliebte Klavierspiel tabu. Aber er setzt sich dennoch an das Instrument, und in dem Moment, in dem er scheinbar die Tasten anschlägt, erklingt ein Klavierstück, und Szpilman täuscht die Fingersätze nur vor. Diese Szene ist das Eindrucksvollste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Zu Recht erhielt er für diese Leistung den "Oscar".
Die "Deluxe Edition" bietet Klasse statt Masse, und ist dem Film würdig. Die Musik-CD bietet dem Interessierten wunderbare Stücke, um die Bilder des Films noch später immer wieder einzuprägen.
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5.0 von 5 Sternen Nazizeit
Die VHS ist sehr brutal aber auch realistisch. Zeigt wieder einmal auf, wie tragisch die Nazi-Zeit gewesen ist. Empfehle ich allen.
Vor 17 Tagen von Daniela Guida veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit unverschönt auf beeindruckende Weise verfilmt
Ich habe diesen Film das erste Mal im Fernsehen gesehen und er ließ mich nicht mehr los. Die Geschichte um die Hauptperson zeigt auf erschreckend lebendige Weise die... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Schnuffi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pianist
Pianist Wladyslaw Szpilman ist vor allem durch seine Chopin-Interpretationen berühmt geworden. Er arbeitet als Musiker beim Warschauer Rundfunk und lebt mit seiner Familie in... Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Nicole veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 1a
Einfach ein wirklich gut gemachter und toller Film, den ich endlich meiner Mediathek hinzufügen wollte. Leiderung erfolgte prompt wie üblich.
Vor 1 Monat von Lena veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr guter Film
Ich fand, dass es eine runde Sache war.
Die Ware hat der Beschreibung entsprochen und habe sie sehr schnell erhalten.
Vor 2 Monaten von Dennis und Ines veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschreckend
Ich habe diesen Film schon öfters gesehen. Ich bin jedes Mal erschrocken, wie die Zustände zu den Zeiten waren und wie grauenvoll Menschen behandelt worden sind. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dramatisch und excellent!
Ich habe den Film von einem Freund empfohlen bekommen und kann nur sagen: "Er darf mir ruhig öfter Filme empfehlen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hausvideothek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein traumhafter Film
Der Film erzählt die Geschichte eines jüdischen Pianisten. Traumhafte und realistische Darstellung der Geschichte. Die Schauspieler glänzen in ihren Rollen!
Vor 4 Monaten von Andrea veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller historischer Film
Besonderer Film, der aus Sicht eines jungen Pianisten die NS-Zeit und das Warschauer Ghetto thematisieren. Allerdings keine leichte Kost zum Ansehen.
Vor 4 Monaten von Nicole Larger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr bewegender Film
Der Pianist von Frank Finlay ist ein sehr trauriger Film, der jedem die Grausamkeiten des Dritten Reiches noch einmal vor Augen hält. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Andreas Noth veröffentlicht
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