Pressestimmen
"Typischer Dürrenmatt-Sound: Der verschrobene und abgründige Kommissär; eine Autofahrt bei nächtlichem Schneetreiben zu einem Brandstifter, der nie verhaftet wurde ..." (Berner Zeitung)
"Der erste Satz muss sitze n und den Leser harpunieren, etwa so: Am letzten Tag seines Dienstes erschien Kommissär Höchstettler nicht mehr in seinem Büro. So beginnt eine unvollendete Krimi-Story, an der Friedrich Dürrenmatt zehn Jahre laborierte und die er in mehreren Fragmenten hinterließ. Der Pensionierte wirft neues Licht auf den Fall Dürrenmatt. Der Kommissär i. R. geht unerledigten Fällen nach - just wie Dürrenmatt, der damals unerledigte Texte aufgriff, Pannen-Inventur machte, seine Karriere für beendet hielt. Eine Parallelaktion von abgründigem Witz. Und ein Beleg für die Dürrenmatt-These, dass man in schwerer Zeit am besten Kunst da tut, wo niemand sie vermutet, etwa im Krimi. Ziel: Die Literatur muss so leicht sein, dass sie auf der Waage der heutigen Literaturkritik nichts mehr wiegt. Nur so wird sie wieder gewichtig." (Der Spiegel)
"Der erste Satz muss sitze n und den Leser harpunieren, etwa so: Am letzten Tag seines Dienstes erschien Kommissär Höchstettler nicht mehr in seinem Büro. So beginnt eine unvollendete Krimi-Story, an der Friedrich Dürrenmatt zehn Jahre laborierte und die er in mehreren Fragmenten hinterließ. Der Pensionierte wirft neues Licht auf den Fall Dürrenmatt. Der Kommissär i. R. geht unerledigten Fällen nach - just wie Dürrenmatt, der damals unerledigte Texte aufgriff, Pannen-Inventur machte, seine Karriere für beendet hielt. Eine Parallelaktion von abgründigem Witz. Und ein Beleg für die Dürrenmatt-These, dass man in schwerer Zeit am besten Kunst da tut, wo niemand sie vermutet, etwa im Krimi. Ziel: Die Literatur muss so leicht sein, dass sie auf der Waage der heutigen Literaturkritik nichts mehr wiegt. Nur so wird sie wieder gewichtig." (Der Spiegel)
Kurzbeschreibung
Nach Dürrenmatts eigenen Worten "handelt der Roman davon, wie nach den ersten Tagen nach seiner Pensionierung ein bernischer Polizeikommissär alle seine Verbrecher aufsucht, die er im Verlauf seiner langen Tätigkeit aus Humanität und Wissen um das Ungenügen menschlicher Gerechtigkeit hatte entkommen lassen." Das Manuskript wurde 1969 in Puerto Rico begonnen und mehrfach überarbeitet, blieb aber unvollendet. So wird der Leser aufgefordert, seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und die Geschichte zu Ende zu spinnen.
Der Verlag über das Buch
Mal ernst mal komisch greift Dürrenmatt sein altes Thema auf: den Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. "Die sanft eindringliche Stimme von Bruno Ganz nimmt den Hörer anderthalb spannende Stunden gefangen." Hr2 Bestenliste
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Am 5. Januar 1921 kam Friedrich Dürrenmatt in Konolfingen im Kanton Bern als Sohn eines Pfarrers zur Welt. Er studierte in Zürich und Bern Theologie, Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Eigentlich wollte er Maler werden, schrieb aber schon in den 40er Jahren Erzählungen. 1947 löste sein Drama 'Es steht geschrieben' einen Theaterskandal aus. Ab 1952 lebte Dürrenmatt in Neuchâtel. Mit dem Drama 'Der Besuch der alten Dame' (1956) hatte er einen Welterfolg. 1968 wurde er Theaterdirektor in Basel. In dieser Zeit schrieb er viele Neufassungen seiner älteren Werke. Friedrich Dürrenmatt starb am 14.12.1990 in Neuchâtel.
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
1986 wurde Friedrich Dürrenmatt mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
1986 wurde Friedrich Dürrenmatt mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.