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Kundenrezensionen

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am 25. November 2006
"Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft" In diesem Buch scheint nichts zu sein wie es ist. Für den Psychoanalysten Ricky, und auch für den Leser bleibt die Wahrheit des grandiosen Katz und Maus Spiels, um das es hier hauptsächlich geht, lange im Dunkeln (der Psyche der Charakter) versteckt, bevor ein schlüssiges und unerwartetes Ende dieses klasse Buch vollendet.

John Katzenbach schafft es bravurös, abseits der allgegenwärtigen Serienkiller Romane, welche zweifelsohne auch sehr gut sein können, eine Story zu erzählen die von Anfang bis Ende logisch erscheint, fesselnd bindet und dabei nie langweilig ist.

Die Fakten, Charaktere, Wendungen und Verflechtungen werden derart maß- und sinnvoll vom Autor eingesetzt, dass der Leser vom Informationsfluss her nie über- aber auch nie unterfordert wird. Er verrät ihm immer gerade so viel wie nötig aber so wenig wie möglich, um die Spannung auf einem perfekten Level zu halten. Wunderbar gemacht.

Wer Lust hat auf einen etwas "anderen" Psychothriller sollte hier unbedingt zugreifen. 8,95€ für 669 brilliante Seiten Buch. Kaufen marsch!
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TOP 500 REZENSENTam 22. November 2006
Dieses Buch ist der Wahnsinn. Von der ersten Seite an wird der Leser durch Spannung bestochen. Man möchte wissen, was dieser ominöse Brief auf sich hat, den Dr. Stark in seiner Praxis findet. Und wer um Himmels Willen ist Rumpelstilzchen? Zur Mitte des Buches hin dachte ich, dass die Handlung sein Ende gefunden hätte und wunderte mich, dass noch über 300 Seiten zu lesen waren. Was konnte denn jetzt noch kommen? Dass die Handlung dann erst so richtig losging, ahnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Die Handlungsweise der Protagonisten ist sehr schlau und klug geschildert. Ein mit Tiefenpsychologie ausgetüfteltes Katz- und Mausspiel der Superlative. Wobei man sich irgendwann fragt, wer nun Katz und wer nun Maus ist.

Das Ende ist zwar nicht vorhersehbar, gibt mir aber das Gefühl, das Buch mit reinem Gewissen und ohne nachhaltige Albträume zu haben, nun in mein Bücherregal stellen zu können. Wer Thriller mag, wird den Patienten lieben. Lobenswerter Weise gehört dieses Buch im übrigen auch zu den eher unblutigen Thrillern, die wirklich rein durch den Spannungsaufbau den Leser an den Seiten kleben lassen. Ich zumindest konnte es nicht aus der Hand legen und bekam jedesmal fast einen Herzriss, wenn ein Telefonat oder die Türklingel mich beim Lesen störte.
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am 7. Januar 2008
Frederick "Ricky" Starks, Psychoanalytiker und Protagonists in Katzenbachs "'Der Patient'", bereitet sich gerade auf seinen alljährlichen Sommerurlaub vor, als ihm ein höchst bedrohlicher Brief in die Praxis flattert: Ein Mann, der sich selbst 'Rumpelstilzchen' nennt, kündigt an, Rache für ein Ereignis in Dr. Starks Vergangenheit nehmen zu wollen. Ricky soll sich selbst umbringen, andernfalls wird es einen zufällig ausgewählten Verwandten treffen. Der Erpresser lässt ihm jedoch eine Chance: Binnen einer Frist von 15 Tagen soll der Arzt herausfinden, womit er dieses Los verdient und wie Rumpelstilzchens wirklicher Name lautet. Für Dr. Starks beginnt ein Wettlauf mit der Zeit in einem Spiel, von dem er bald merkt, dass die ihm gegebene Chance tatsächlich nur sein Leiden verlängern soll. Denn Rumpelstilzchen, der mit Hilfe einer mysteriösen Frau und eines tückischen Anwalts Stück für Stück Rickys Reputation zerstört, ihn von Freunden und Kollegen isoliert und ihm die Möglichkeit, Hilfe zu suchen, systematisch nimmt, hat seine Rache von langer Hand geplant.

Was sich wie die Idee eines soliden Thrillers anhört, ist tatsächlich beinahe so spannend, wie man vermutet. Im Vergleich zu '"Die Anstalt'" wirkt hier vieles wesentlich stimmiger, die Handlung ist in sich geschlossener und auch nachvollziehbarer. Rein vom Plot her betrachtet, eignete sich '"Der Patient"' auch besser für eine Verfilmung. Obwohl Katzenbach hier die gravierendsten der vorherigen Fehler vermieden hat und das Buch ein paar unterhaltsame Stunden garantiert, überzeugt es doch nicht ganz.

Das liegt zum einen an der Konzeption Rumpelstilzchens (und seiner Helfer) und seines Racheplans. Die Absicht des Autors, einen - bis zu einem gewissen Punkt - so überlegenen Gegner zu schaffen, dass seinem Helden tatsächlich kein anderer Ausweg als der Suizid mehr zu bleiben scheint, führt in der Realisation zu einem Bösewicht, der jeden Aspekt des Lebens so absolut kontrolliert, dass es schon sehr unrealistisch wirkt - und noch mehr, wenn es für Ricky darum geht, sich aus dieser Situation zu befreien. Eine Frage von Verhältnismäßigkeit ist es auch, zu erklären, was eine über Jahrzehnte und auf so aufwendig geplante Rache rechtfertigen könnte -' ein Punkt, den der Autor m.M.n. nicht befriedigend löst.

Auch wenn der Täter hier nicht ganz so überraschend wie in "'Die Anstalt'" aus der Luft fällt, und auch das Ende weniger kitschig ausfällt, so bringt der Autor auch hier den Leser um den Spaß, mitzudenken. Wir folgen Rickys Suche nach seinem Gegner, finden Gefallen an seinem Wandel vom passiven Analytiker zum das Spiel bestimmenden Rächer, doch all die Ermittlungen führen zu nichts, und als Rumpelstilzchen sich schließlich zu erkennen gibt und sich die beiden Gegner das erste Mal gegenüberstehen, sind wir genauso überrascht wie der Protagonist.

Störend wirken auch die eingeschobenen Ausführungen zur Psychoanalyse, was in diesem Umfang eigentlich bereits zum Allgemeinwissen zählt, und die Handlung bestenfalls verlangsamen, an manchen Stellen wie einem sinnlosen Gespräch Rickys mit seinem Mentor, der zwar gescheit wirken soll, dabei aber nur Allgemeinplätze und undurchführbare Ratschläge von sich gibt (wie aktiv zu werden, wo es effektiv noch keine Möglichkeit dafür gibt), schlicht ärgern. Auch verhalten sich die Figuren manchmal etwas klischeehaft. (Wenn die anmaßend und arrogante Virgil in die Praxis des Analytikers stolziert, ihm spöttisch den Plan des Erpressers erklärt und vom Mord an einem von Rickys Patienten berichtet, gibt es vermutlich eine Menge wichtigerer Gedanken als: '"Wow, heißes Fahrgestell."')

Zuletzt bleibt noch, was auch an anderen Büchern desselben Autors bemängelt werden kann. Irgendwie hätte die Geschichte auch in der Hälfte der Seiten erzählt werden können, ohne wesentlich an Spannung zu verlieren. Die Handlung wird auf der einen Seite zu ausführlich wiedergegeben, auf der anderen erfährt man kaum etwas, was über die eigentliche Action hinausführt, so dass man sich am Ende des Romans fühlt, als sei man in einem in einem geschlossenen Fass über einen Wasserfall getrieben '- aufregend, aber bis auf dieses schnell abflauende Gefühl in der Magengegend kein bleibender Eindruck.

Einen positiven Eindruck hingegen hinterlässt Simon Jäger, dem ich als Sprecher bisher offensichtlich viel zu wenig Beachtung geschenkt habe.

Alles in allem ein bisschen Spannung, die zu verpassen einem allerdings keine schlaflosen Nächte bereiten muss.
11 Kommentar35 von 41 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. August 2010
Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten!
Für mich war dieses Buch ein Erlebnis.
Kein Ekel, kein Horror. Nur Spannung die sich im Bauch ausbreitet und das von der ersten bis zur letzten Seite.
Ich hatte das Buch in 2 Tagen durch. Einmal war ich so vertieft, das mir der Bus vor der Nase davonfuhr, ein andermal habe ich vor Spannung ein
Weltmeisterschaftsfußballspiel sausen lassen, was ich normalerweise nicht tue.
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am 1. November 2006
Hier hat Katzenbach einen super spannenden Thriller hingelegt - von der ersten bis zur letzten Seite. Frederick Starks muss innerhalb von 15 Tagen herausfinden wer Rumpelstilzchen ist, jene unheimliche Person, die ihn, bzw. ein Mitglied seiner Familie, mit dem Tode bedroht. Spannend ist hier nicht nur die Frage wer ihn bedroht, sondern vor allem warum. Was hat Frederick Starks in seiner Vergangenheit getan, wofür er jetzt büßen muss? Denn genau dies weiß er selbst nicht.

Mit einem Mal passieren Dinge in Starks Leben, die ihn seine Existenz als Mensch und Psychiater kosten, so dass er letztlich vor dem Nichts steht. Rumpelstilzchen agiert kalkuliert und grausam, dass Starks eigentlich keine Chance bleibt. Oder doch?

Super spannend gestaltet sich die Jagd! Und bis zuletzt hält sich die Spannung. Wer ist Rumpelstilzchen? Warum will er Starks vernichten? Und wer wird die Jagd am Ende gewinnen?

Unbedingt lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2006
Als der New Yorker Psychiater Dr. Frederick Starks am Abend seines 53. Geburtstages einen Brief in seinem Wartezimmer findet, verwandelt sich sein Leben von einem Augenblick auf den anderen in einen Alptraum. Der Absender zwingt ihn zu einem diabolischen Spiel: Innerhalb von 15 Tagen muss er hinter die wahre Identität des Absenders kommen, sonst wird Rumpelstilzchen, so der Name des anonymen Absenders, Starks' Familie umbringen – es sei denn, der Psychiater setzt seinem Leben selbst ein Ende.

Mit Erschrecken muss Frederick Starks erkennen, dass das Spiel Teil eines überaus perfiden Racheplans ist, den der amerikanische Autor John Katzenbach gekonnt in Szene gesetzt hat. Stück für Stück bricht die heile Welt des Psychiaters auseinander und er muss erkennen, dass nichts mehr so ist, wie es scheint.

Kontinuierlich zieht John Katzenbach die Spannungsschraube an. Leider sind dabei manche Kapitel im Mittelteil etwas zäh und langatmig geworden. Immer wieder verliert er sich in Kleinigkeiten, die insgesamt den Lesefluss stören und dafür sorgen, dass der Roman an Tempo verliert.

Insgesamt bietet „Der Patient“ wirklich gute Thrillerkost. Die kleinen Längen verzeiht man dem Autor gerne und wird dafür mit einer vielschichtigen und spannenden Handlung sowie einer überaus interessanten Hauptfigur belohnt.
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Ähnlich wie die Bücher Sebastian Fitzeks zeichnen sich auch die Werke John Katzenbachs vor allem durch eines aus, das Psycho im Psychothriller ist Programm, so auch in "Der Patient". Der Held Frederick Starks ist Psychoanalytiker und hat sich nach dem Tod seiner Frau immer mehr von seinem Umfeld isoliert. Anstatt zu handeln, lässt er die Dinge lieber auf sich zukommen, um anschließend seine Schlüsse daraus zu ziehen. Als er an seinem Geburtstag eine mysteriöse Nachricht im Wartezimmer auffindet, ahnt er nicht was da auf ihn zukommt. Denn ein mysteriöses Rumpelstilzchen drängt Ricky geradezu zum Selbstmord, welcher für einen Außenstehenden mehr als verständlich erscheint, denn nach Mr. R.s Eingriffen in Rickys Leben wirkt dieser wie der ideale Selbstmordkandidat, mit einer toten Frau, einer ruinierten Karriere, plötzlich verschwundenen Vermögen und einer verwüsteten Wohnung. Doch der Druck dem Ricky ausgesetzt wird, löst nicht die gewünschte Depression bei ihm aus, stattdessen wird sein Kampfgeist geweckt...

Mit 750 Seiten und einer gewissermaßen zweigeteilten Handlung sollte man sich den Kauf von "Der Patient" genau überlegen und vielleicht zuerst ein Kapitel zur Probe lesen, ob man Katzenbachs Stil auch für längere Zeit und mehrere Seiten durchhalten kann, ohne dabei das Buch irgendwann aus der Hand legen zu müssen. Eigentlich könnte man das Buch ja nach etwa 300 Seiten, wenn der große Handlungshöhepunkt erreicht ist aus der Hand legen und sich gewissermaßen mit dem verfrühten Ende zufrieden geben, doch als Freund der Vollständigkeit lohnt es sich die Geschichte zu Ende zu lesen, immerhin schafft es John Katzenbach mit seinem Rätselraten um die wahre Identität des Mister R. und den schnellen Handlungswendungen zu faszinieren und zum Weiterlesen zu motivieren. Gekonnt lockt er, mit immer neuen Details, doch verweigert dem Leser die volle Auflösung des Rätsel bis wenige Seiten vor dem Schluss. So ist es auch überflüssig, das Ende zuerst zu lesen, denn man müsste sich mit den letzten beiden Kapiteln beschäftigen und selbst dann ist die Lösung noch nicht ganz vollständig. In Kombination mit der ohnehin elektrisierenden Spannung und der dichten Atmosphäre, sowie des ungewöhnlichen und doch sehr menschlichen Charakters von Dr. Frederick Starks erschafft John Katzenbach in "Der Patient" eine Geschichte welche man Seite um Seite geradezu verschlingt und nur noch sehr ungern aus der Hand legen will.

Fazit:
Ein wahrhaft spannender Psychothriller, der einfach nicht zulässt dass man auch nur eine Seite überspringt.
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am 14. Januar 2007
Da hat mal ein Autor eine wirklich tolle neue Idee und dann vermasselt Katzenbach es durch Langatmigkeit - er verliert sich immer wieder in Nichtigkeiten und wiederholten Schilderungen der gleichen Gefühlssituation und dadurch, dass dem Protagonisten im Laufe der gesamten Katz-und Maus Spielsituation nicht ein einziges probates Gegenmittel einfällt. So ein hilfloses "Zappeln im Netz" habe ich noch nie erlebt. Hinzu kommen Unwahrscheinlichkeiten und seltsame Zusammenhänge, die dann trotz der Länge des Buches nicht schlüssig genug erklärt sind sowie ein Ende, das viele Fragen offen lässt. Einzig der Mittelteil mit der Wandlung des Helden war einigermaßen gelungen, wenngleich mit zuvielen Strängen aufgebauscht. Schade, denn die Grundidee ist filmreif.
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am 20. Februar 2007
Hier kann der gebildete, etablierte, mittelständische Leser das Gruseln lernen, wenn er es bisher noch nicht wirklich verspürt hat. All seine Abstiegsängste werden potenziert und ins unermeßliche gesteigert. Doch dann wird ihm klar und er atmet auf: so schlimm kann die eigene Wirklichkeit gar nicht werden, so schlimm, wie es den Psychoanalytiker Dr. Ricky Starks in New York erwischt, wird es ihn nicht treffen. Oder?

Weil er in der Frühzeit seines Berufslebens etwas übersehen hat und daraufhin eine Patientin sich das Leben nahm, wird Dr.Starks erpresst, verfolgt, zur Verzweiflung getrieben, verliert seine Existenz und um haaresbreite fast sein Leben. Aber Dr. Starks ist flexibel, ein Experimentalist, er experimentiert mit neuen Identitäten. So wendet er seinen Untergang letztlich für sich positiv. Dabei kommen ihm seine neu erwachten aggressiven Neigungen zu Gute; mit der Waffe im Hosenbund fühlt er sich den üblen Machenschaften seiner Feinde gewachsen. Ein Individium setzt sich zur Wehr, die Polizei spielt auf Nebenschauplätzen und wird selbst Opfer.

Der Roman ist leicht zu konsumieren, er ist hochspannend und flacht nur manchmal etwas ab; er ist raffiniert durchkomponiert und in einer geschmeidigen Sprache verfasst. Ein paar kleine Ungereimtheiten fallen nicht so sehr ins Gewicht.

Mal schauen, wann die story verfimt wird.
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am 21. März 2007
Kaum zu glauben , aber wahr.

Wer einen Thriller mit Action, Schiessereien oder Prügelorgien gleichsetzt wird hier sicherlich enttäuscht werden.

Die Handlung , wie das Buch, gliedert sich in drei Teile, die wie folgt zu umschreiben sind, ohne zuviel zu verraten:

1. Vernichtung einer Identität

2. Selbstfindung und Neuaufbau

3. Abrechnung und Zukunftsperspektiven

Die Geschichte wird aus der Sicht des Dr. Stark erzählt, der in seinen Anfängen als Psychiater einen für ihn nicht erkennbaren Fehler machte und dafür auf äußerst originelle Art und Weise zur Rechenschaft gezogen wird.

Sein Niedergang vollzieht sich in immer extremer werdenden Ausmaß. Der Leser kann kaum fassen , dass immer noch eine Steigerung möglich ist.

Am absoluten Tiefpunkt kehrt der Held wie "Lazarus" aus dem Reich der Toten zurück und rechnet auf seine eigene Art und Weise , ohne großartiges Blutvergießen, mit seiner Vergangenheit und seinem Scharfrichter "Rumpelstilzchen" bzw. Mr. R. ab.

Der Sprecher Simon Jäger macht seine Arbeit extrem gut. Sowohl die Stimme , als auch die Interpretation der Texte geben dem Stoff eine zusätzliche Qualität.

Ich habe mir anschliessend sofort den Vorgänger "Die Anstalt" zugelegt.
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