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Der Papst, der Hitler trotzte: Die Wahrheit über Pius XII
 
 
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Der Papst, der Hitler trotzte: Die Wahrheit über Pius XII [Illustriert] [Gebundene Ausgabe]

Michael Hesemann
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867440646
  • ISBN-13: 978-3867440646
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Hesemann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

... gab Pius dennoch allen kirchliche Einrichtungen in Rom Order, Juden Kirchenasyl zu gewähren. Für den konservativen Historiker Michael Hesemann ist er auch deshalb 'Der Papst, der Hitler trotzte'. (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Vorurteile sind korrigiert, Missverständnisse beseitigt und Fehlinformationen widerlegt. Deshalb ist Hesemanns Buch für alle, die an der Wahrheit interessiert sind, eine wichtige Quelle. (Literaturkritik.de)

Für Michael Hesemann (...) ist Pius XII. ein Vermittler der den ' ehrlichen Frieden' wollte. (Berliner Zeitung)

Kurzbeschreibung

Die bevorstehende Seligsprechung Papst Pius XII. hat die Debatte um seine Rolle während des Zweiten Weltkriegs neu angeheizt. Hätte der Papst die Greueltaten Hitlers stoppen können, indem er Krieg und Judenverfolgung öffentlich verurteilte? Der Historiker und Journalist Michael Hesemann ist den Vorwürfen um das "Schweigen des Papstes" auf den Grund gegangen: Er hat sämtliche Erkenntnisse der neuesten historischen Forschung über das Pontifikat Pius XII. zusammengetragen, Einblick in die vatikanischen Archive genommen und lange und intensive Gespräche mit dem Jesuitenpater Peter Gumpel geführt, dem Relator des Seligsprechungsprozesses für Pius XII. Michael Hesemann zeigt also aus erster Hand, daß Angelo Pacelli bereits als Nuntius in Deutschland 1924 die "vulgäre und brutale Kampagne" der Nazis gegen Katholiken und Juden beklagte. Als Kardinalstaatssekretär mußte er notgedrungen 1933 das Reichskonkordat unterzeichnen, um die Kirche in Deutschland zu retten. Für Papst Pius XI. entwarf er den Text für die berühmte Enzyklika "Mit brennender Sorge", die 1937 den Nationalsozialismus verurteilte und sofort zur Verschärfung der Lage der Christen im Deutschen Reich führte. Selbst zum Papst gewählt, konnte Pius XII. nur mehr im Geheimen agieren und rettete nahezu einer Million Juden das Leben. Pius XII. hat dem braunen Diktator nach Kräften getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors. Der Autor hat im Oktober 2008 bei einer Audienz das Buch Papst Benedikt XVI. persönlich in Rom übergeben.

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46 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist nicht weniger als der langersehnte Durchbruch der Wahrheit über einen der größten Päpste der Kirchengeschichte. Als Pius XII. fast auf den Tag genau vor 50 Jahren starb, rief die Welt, wie unlängst bei Johannes Paul II., "Santo Subito" - man wollte ihn sofort heilig sprechen, man wußte noch, was er getan hat - für Europa nach den Gräueljahren des Krieges, für die Kirche als Wegweiser zum 2. Vatikanum, für die verfolgten Juden während der Shoah.
Was dann kam war ein Beispiel für die Wirkkraft von Fiktion. Medien machen Geschichte. Filme und Dramen schaffen Bilder die stärker sind als die Wirklichkeit. Rolf Hochhuth schöpfte aus dunklen Quellen, die man sehr wohl in Moskau vermuten kann (wie Geheimdienstler enthüllen) und schuf den "Stellvertreter", um diesen großen (aber eben auch antikommunistischen) Papst zu diffamieren - leider mit Erfolg, bis heute. John Cornwell mit "Der Papst, der geschwiegen hat" - auch so eine schwarze Legende - tat das seinige dazu.
Hesemanns großes Verdienst ist es, die Lügen dieser Kampagne aufzugreifen und richtig zu stellen. Anhand authentischer Quellen weist er nach, wo Hochhuth und Cornwell gelogen und manipuliert haben. Er findet sogar eine historische Parallelsituation zur Schlüsselszene im "Stellvertreter". Hier wie da erfährt Pius XII. von einem Priester von den Gräueltaten der Nazis im Osten. Im Drama ist der eiskalt, desinteressiert, lässt sich lieber Schecks bringen. In Wirklichkeit "weinte er wie ein Kind", wie der Priester Pirro Scavizzi in sein Tagebuch schrieb und überlegte mit ihm gemeinsam, wie man das Leiden der Betroffenen lindern konnte. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass die Nazis auf öffentliche Kritik immer nur mit noch mehr Grausamkeit reagierten. Also galt es, im Stillen zu helfen und Leben zu retten. Über 850.000 rettete Pius XII. durch seine europaweite Hilfsinitiative, er charterte Schiffe, ließ falsche Papiere ausgeben, Juden in Klöstern verstecken und wollte zur Finanzierung sogar die Gemälde aus den Vatikan-Museen verkaufen.
Ein weiteres Highlight: Minutiös rekonstruiert Hesemann die Kontakte Pius XII. zum deutschen Widerstand. Der Papst ließ nichts unversucht, um Hitler zu beseitigen und das ... aus reiner Liebe zu Deutschland.
Hesemann, einem meisterhaften Erzähler, gelingt es dabei, den Menschen Eugenio Pacelli (alias Pius XII.) spürbar und nachvollziehbar werden zu lassen, als warmherzigen, mitfühlenden, aufopferungsvollen Menschen, der alles, was in seiner Kraft stand, tat, um Hitler entgegenzuwirken. Es gelang ihm sogar, einen führenden SS-Mann auf seine Seite zu ziehen ... was dann die zweite Verschwörung gegen Hitler wurde. Aber das liest man lieber in diesem spannenden, großartigen Buch! Danach wird man verstehen, warum Benedikt XVI. seit kurzem so positiv über Pius XII. sprach und weshalb er ihn doch selig sprechen sollte...
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28 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesenswertes Buch 17. Oktober 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch jetzt in wenigen Tagen durchgelesen und bin begeistert.
Der Autor weißt Stück für Stück nach, wieviele Lügen von interesssierter Seite über diesen Papst erzählt wurden, bzw. in ihren angeblich entlarvenden Biografien oder Theaterstücken ( der geneigte Leser weiß, welches Stück ich meine...) einfach weggelassen wurden.

Ich sage nur, empfehlenswert und gut lesbar, auch für den Nichthistoriker, lesbar.
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38 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Hesemann behauptet, dass er die Wahrheit über Pius XII, der Hitler trotzte" gefunden hätte. Doch die Historische Wahrheit" sieht völlig anders aus. Hier nur zwei Beispiele unter vielen anderen:

1) Der Vatican und der Holocaust

Im Januar 1933 wurde Hitler die Reichsregierung in Deutschland übertragen. Kurz danach begann die Diskriminierung der deutschen Juden. Im April desselben Jahres schrieb die - vom jüdischen zum katholischen Glauben konvertierte - Dozentin Edith Stein an Pius XI. unter anderem: Ich wage es, vor dem Vater der Christenheit auszusprechen, was Millionen von Deutschen bedrückt. Seit Wochen sehen wir in Deutschland Taten geschehen, die jeder Gerechtigkeit und Menschlichkeit, von Nächstenliebe gar nicht zu reden, Hohn sprechen. Jahre hindurch haben die nationalsozialistischen Führer den Judenhass gepredigt. Nachdem sie jetzt die Regierungsgewalt in ihre Hände gebracht und ihre Anhängerschaft, darunter nachweislich verbrecherische Elemente, bewaffnet hatten, ist die Saat des Hasses aufgegangen ! .....
Seit Wochen warten und hoffen nicht nur die Juden, sondern Tausende treuer Katholiken in Deutschland - und ich denke in der ganzen Welt - darauf, dass die Kirche Christi ihre Stimme erhebe, um diesem Missbrauch des Namens Christi Einhalt zu gebieten ... ! Wir alle, die wir treue Kinder der Kirche sind und die Verhältnisse in Deutschland mit offenen Augen betrachten, fürchten das Schlimmste für das Ansehen unserer Kirche, wenn das Schweigen noch länger anhält ... !"

Laut "Katholische Kirchenzeitung" vom 2.März 2003 ist die Antwort des Papstes durch Edith Stein selbst bezeugt. Es war kaum mehr als eine der üblichen, im Kurialen Stil" gehaltenen" Empfangsbestätigung", verbunden mit dem Apostolischem Segen, um den die Absenderin gebeten hatte. Am 2. August 1942 wurden 244 zum Katholizismus konvertierte Juden, darunter auch Edith und Rosa Stein, von der Gestapo verhaftet und in das KZ Westerbork gebracht. Von dort wurden die beiden Schwestern Stein am 7. August in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau mit der Reichsbahn deportiert und am 9. August 1942 in der Gaskammer umgebracht. Das unentschuldbare Schweigen von Pius XII. wurde ersetzt durch einen (weit risikoloseren) päpstlichen Segen und die Gebete des "Heiligen Vaters", die allerdings völlig wirkungslos geblieben sind. Zum Ausgleich für dieses bedauerliche Missgeschick und aufgrund des päpstlichen schlechten Gewissens wurde Edith Stein am 1. Mai 1987 von Papst Johannes Paul II. in Köln selig- und am 11. Oktober 1998 in Rom heiliggesprochen. Der Papst beabsichtigte damit, die von seinen Vorgängern im Stich gelassene Edith Stein allein zum Nutzen seiner Katholischen Kirche zu vermarkten. Die israelitische Presse schrieb dazu: Mit der "Heiligen von Auschwitz," die zum Christentum konvertierte (...) verfolgte der amtierende Papst die Idee, den Holocaust in einen untrennbaren Teil des Leidens des katholischen Glaubens zu verwandeln".

2) Der Vatican und das Reichkonkordat

Am 4. März 1933 hatte sich Pacelli notiert: Hitler ist der erste (und einzige) Staatsmann, der bisher öffentlich gegen den Kommunismus geredet hat." Und gegenüber dem bayerischen Gesandten Otto Ritter zu Groenesteyn hatte Pacelli geäußert: Es ist freilich wahr, dass sich die Weimarer Republik als viel zu nachgiebig gegenüber dem Kommunismus gezeigt hat". Der ehemalige Reichskanzler Heinrich Brüning schreibt in seinen Memoiren, dass ihm Pacelli (der spätere Pius XII.) im August 1931 zu einer Koalition mit den Rechten geraten hätte.

Zur gleichen Zeit, als der Vatican den beschwörenden Brief von Edith Stein erhalten hatte, befand sich Pacelli, der zukünftige Papst Pius XII., in Verhandlungen mit dem Hitlerregime. Ein Konkordat sollte die Eigenständigkeit der römisch-katholischen Kirche innerhalb des NS-Regimes absichern ... und Hitler erhoffte sich mit diesem Konkordat, dass die Kirche ihm keine Schwierigkeiten bei der Durchsetzung seiner politischen Ziele bereiten würde. Und diese Hoffnung hatte sich bis zum Jahre 1945 voll und ganz erfüllt. Denn guten Gewissens konnten sich die katholischen und evangelischen Kirchen Deutschlands ( bei ihrem mehrheitlichen Schweigen gegenüber Hitler) getrost auf das Pauluswort im Römerbrief 13, Vers 1 bis 7 berufen: Ein jeder soll sich der obrigkeitlichen Gewalt unterordnen. Denn es gibt keine Gewalt, die nicht von GOTT kommt. Wo eine Gewalt besteht, ist sie von GOTT angeordnet. Wer sich daher gegen diese Gewalt auflehnt, lehnt sich gegen die Anordnung GOTTES auf. Wer sich aber gegen diese auflehnt, zieht sich das Gericht zu. Die Obrigkeit ... ist ja für dich GOTTES Dienerin zu deinem Besten." Der Katholik Hitler kannte diese Bibeltexte und wusste daher, dass er sich mit Hilfe des zwischen ihm und Rom geschlossenen Konkordats auf die strenge kirchenamtliche Beachtung dieser Paulusworte verlassen konnte. Das Ergebnis dieses kirchlichen, bedingungslosen Gehorsams kennen wir : Über 50 Millionen Weltkriegstote und 6 Millionen von der Christlichen Obrigkeit" ermordete europäische Juden !

Im Reichskonkordat von 1933, Artikel 16, hatte sich bekanntlich der Verhandlungspartner des Vatikans, Pacelli, ausdrücklich zu einem bischöflichen Treueid gegenüber der Reichsregierung verpflichtet: Bevor die Bischöfe von ihrer Diözese Besitz ergreifen, leisten sie in die Hand des Reichsstatthalters in dem zuständigen Lande bzw. des Reichspräsidenten einen Treueid nach folgender Formel: »Vor Gott und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, dem Deutschen Reich und dem Lande (...) Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte".
Aus unerfindlichen Gründen sieht Hesemann darin eine Trotzhaltung" des Papstes !

Bereits in seiner Regierungserklärung vom 23. März 1933 hatte Hitler erklärt, dass er den Kirchen ihre Rechte garantiert und das Christentum als unerschütterliches Fundament des sittlichen und moralischen Lebens unseres Volkes" anerkennt.

Im "Protokoll über eine Sitzung der Reichsregierung Berlin über das Reichskonkordat, Punkt 17 der Tagesordnung am 14. Juli 1933" lesen wir, dass Hitler das Entgegenkommen des Papstes über alle Maßen gelobt hat. Er vertrat die Auffassung, daß im Reichskonkordat Deutschland eine Chance gegeben und eine Vertrauenssphäre geschaffen wäre, die bei dem vordringlichen Kampf gegen das internationale Judentum besonders bedeutungsvoll wäre".

Viele unmittelbare Zeugen haben die Historische Wahrheit" dieser Zeit anders erlebt, als es Hesemann in seinem Buch über den Papst, der Hitler trotzte" darzustellen versucht. Dazu gehören auch die Hesemannschen Ansichten über die (von Pacelli entschärfte) Enzyklika "Mit brennender Sorge" und die vorsichtigen, diplomatisch verklausulierten päpstlichen Äußerungen zur Judenvernichtung. Auch die überaus zahlreichen internationalen Proteste zum päpstlichen Schweigen und dem (religiös begründeten) Völkermord der vaticantreuen, katholischen Ustaschabewegung in Kroatien scheint Hesemann (der Wahrheit wegen") nicht erwähnenswert.

Bekanntlich hatte die römische Kurie - insbesondere unter Kardinal Montini, Bischof Alois Hudal und vielen anderen (mit Wissen von Papst Pius XII.) sogar eine weitverzweigte Fluchthilfe organisiert, die die Täter des Judenmordes und anderer Kriegsverbrechen in Sicherheit brachte. Der argentinische Historiker und Journalist Uki Goñi kommt auf Grund seiner Recherchen zu dem Schluss: Für den Vatikan und die alliierten Geheimdienste war die Rettung von Nazi-Kollaborateuren und SS-Mördern Teil ihrer gemeinsamen antikommunistischen Agenda."

Alle diese Fakten erlauben eine historisch einwandfreiere Beurteilung des Heiligen Vaters" Pius XII. als es Hesemann wahrhaben möchte !
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denn aus irgendeinem Rattenloch kommen wieder diejenigen, die das Gegenteil zu diesem Papst und der seinerzeitigen katholischen Kirche behaupten wollen. Lesen Sie weiter...
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