oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Palast des Regenbogens: Der Leibarzt des Dalai Lama erinnert sich
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Palast des Regenbogens: Der Leibarzt des Dalai Lama erinnert sich [Gebundene Ausgabe]

Tenzin Choedrak , Gilles van Grasdorff , Carola Feist , Mechtild Russell
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 9,95
Preis: EUR 7,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
Sie sparen: EUR 1,96 (20%)
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 5. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Hinweise und Aktionen

  • Christa Wolf: Stadt der Engel
    Suhrkamp-Insel-Shop:
    Hier finden Sie Neuheiten des Verlags, Taschenbuch-Highlights, Bücher im Großdruck, Schullektüren und mehr. Zum Suhrkamp-Insel-Shop

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Im Dienst des Dalai Lama: Die Erinnerungen seines Leibarztes Tenzin Choedrak (insel taschenbuch) EUR 10,00

Der Palast des Regenbogens: Der Leibarzt des Dalai Lama erinnert sich + Im Dienst des Dalai Lama: Die Erinnerungen seines Leibarztes Tenzin Choedrak (insel taschenbuch)
Preis für beide: EUR 17,99

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 3 (1. August 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458169725
  • ISBN-13: 978-3458169727
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 205.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

bsTan-'dzin-chos-grags
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von bsTan-'dzin-chos-grags auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Tenzin Choedrak ist der Leibarzt des Dalai Lama und blickt in seiner Autobiographie auf ein hartes Schicksal zurück. Untrennbar mit seinem Leben ist die traurige Geschichte seiner Heimat Tibet verbunden.

Geboren 1922 "In einer armen Familie und einem einfachen Haus ..., mitten in einem Land, welches so alt ist, daß man es für ewig halten könnte." schildert er in poetischen Sätzen die Zeit seiner Kindheit. Mit sechzehn Jahren weiß Tenzin ganz sicher, dass er Arzt werden möchte. Dieser Traum geht in Erfüllung, als er 1940 seine Ausbildung in Lhasa beginnt.

Seine erste Bewährungsprobe hat Choedrak, als die Mutter des Dalai Lama in Indien schwer erkrankt und er zur Hilfe gerufen wird. Er meistert seine Aufgabe glänzend und bereits vier Jahre später, wird er zu einem der vier Leibärzte des Dalai Lama ernannt. Faszinierend beschreibt Choedrak die völlig andere Art der Diagnose tibetischer Mediziner.

Die schlimme Leidenszeit beginnt im Jahre 1959. In seiner Rolle als Arzt hat Choedrak für die Chinesen, die Lhasa besetzen und Tibet vereinnahmen, eine hervorragende Stellung innerhalb der tibetischen Gesellschaft. Deswegen bringen sie ihn in ein unbeschreiblich brutales Militärgefängnis. Über 21 Jahre seines Lebens wird Tenzin Choedrak nun in Haft gefangengehalten. Die unvorstellbaren Grausamkeiten, die ihm von den chinesischen Besatzern, aber auch von den eigenen Landsleuten aus Angst vor Verfolgung, angetan wurden, schildert er heute außerordentlich distanziert. Sein tief verwurzelter buddhistischer Glaube hat ihm über die erlittenen Schrecken und Demütigungen hinweggeholfen. -- Manuela Haselberger

Neue Zürcher Zeitung

Gesundheit durch Erleuchtung

Der Leibarzt des Dalai Lama berichtet

Die Erinnerungen Tenzin Choedraks, des Leibarztes des Dalai Lama, erscheinen zum richtigen Zeitpunkt. Victor und Victoria Trimondi haben gerade zur Frontalattacke auf den XIV. Dalai Lama und seine angeblichen Pläne zur Errichtung einer «Buddhokratie» angesetzt (NZZ vom 15. 7. 99). Da kann sich aus der Sicht eines verfolgten Tibeters zeigen, was es denn mit der «Buddhokratie» wirklich auf sich hat. Mehr als zwei Jahrzehnte hat Choedrak in chinesischen Zuchthäusern, Arbeits- und Konzentrationslagern verbracht. Sein unsentimentaler Bericht, der nun nach einer mündlichen Kassettenfassung in der schriftlichen Redaktion vorliegt, ist um so bewegender, als er die eigenen Landsleute vom Vorwurf einer massiven Kollaboration nicht ausnimmt und doch weder ihnen noch den chinesischen Okkupanten und Folterern gegenüber Hass predigt.

Persönlicher Leidensweg

Bewegend sind Choedraks Erinnerungen aber auch aus anderen Gründen. Er schildert ungeschönt die Leiden eines nach dem Tod der Mutter früh verwaisten Kindes, das sich von der Stiefmutter und dem bald entfremdeten Vater hoffnungslos isoliert fühlt und eine neue Gemeinschaft nur mit der Aufnahme in ein Kloster findet. Die gute und die böse Mutter – das aus der Psychoanalyse bekannte Schema der Spaltung erfährt auf dem Hintergrund der matriarchalen Elemente der tibetischen Tradition eine eindrucksvolle Illustration. Doch auch die Klostergemeinschaft wird keineswegs als geistliches Idyll gezeigt. Der Eintritt muss wie üblich erkauft werden. Die autoritäre mönchische Erziehung setzt mehr auf die Erleuchtungsmacht, die Buddhaschaft, des Schlagstocks als auf geistliche Führung. Choedrak fällt nicht aus einem tibetischen Himmel in eine chinesische Hölle. Erst im Laufe der Ausbildung zum Arzt hellt sich sein Leben auf.

Der Patient als Verwandter

Der authentische Bericht über die Methoden, die Organisationsformen, Institutionen, Traditionen und die Lehre, die geistlichen Voraussetzungen der tibetischen Medizin, die sich als Alternativmedikation im Westen inzwischen grösserer Beachtung erfreut, ist lesenswert. Choedrak ist unter dem Einfluss des Dalai Lama, der in medizinischer Hinsicht östliche wie westliche Methoden gleichermassen schätzt, aber nie dogmatisch. Das auch von Choedrak benutzte Wort «Ganzheitlichkeit», das dem professionellen Spaltungsirresein der notorisch «zerrissenen» Westler abhelfen soll, ist freilich eher irreführend. Denn die buddhistische und zumal die tibetische Medizin versteht «Unwissenheit», Nichterleuchtung, Verblendung und das damit einhergehende Verstricktsein in Gier und Hass als die eigentliche Wurzel aller Krankheit. Das ist dezidiert ein über das Bewusstsein führender Zugang zur Krankheit. Die Parallele zur sokratischen Diätetik und Ethik ist frappant. Sagt Sokrates: Niemand tut freiwillig Böses – Tugend ist Wissen, Untugend Unwissen, so diese Lehre: Krankheit ist Unwissenheit – wie Unwissenheit Krankheit ist.

Dem Arzt kommt folglich nicht die Rolle eines technisch Therapierenden zu, sondern eher die eines medizinischen Bodhisattva, der in dem Masse heilendes Wissen vermitteln kann, wie er selber erleuchtet ist. Wirklich erleuchtet ist er aber nur, wenn er «metta», die mitfühlende Liebe, praktiziert. Choedrak drückt das anziehenderweise so aus, dass der Arzt in allen seinen Patienten Verwandte sehen soll. Man stelle sich das unter westlichen Voraussetzungen vor: Keine medizinischen Unternehmer, keine hochdotierten Profiteure mehr – Ärzte und Patienten: lauter Verwandte!

Krankheit als Strafe?

Dieser Ansatz steht indessen in einer gewissen Spannung zur Karma -Lehre, die alles Leiden, sei es Krankheit oder auch die politische Unterdrückung, als Resultat einer Vergeltungskausalität begreift. Der Kranke ist unter dieser Voraussetzung nicht einfach der Unwissende, sondern der sich selber karmisch Strafende. Der Unterdrückte ebenfalls.

Der tibetische Arzt oder der chinesische Okkupant aber – haben sie in einem früheren Leben etwa besseres, die Leidenden, die Geschlagenen schlechteres Karma erworben? Wäre das nicht eine zynische Lehre, die dem gibt, der ohnehin schon hat, und den noch einmal schlägt, der ohnehin geschlagen wird – die böseste aller Gerechtigkeitsideologien im Gewande der Moral?

Choedrak schliesst selbst eine karmische Interpretation des tibetischen «Schicksals» unter dem chinesischen Terror nicht aus, fügt aber gleich hinzu, dass die Chinesen dabei sind, ihr womöglich besseres Karma zu verspielen, während das leidende Tibet, wenn es seine Feinde nicht hasst – so, wie Choedrak gegebenenfalls auch die Folterer behandelt –, besseres Karma erwerben kann. Medizinische Feindesliebe, praktiziert von einem tibetischen Parzival, der durch Leiden und Mitleiden wissend geworden ist. Ein erstaunliches Buch.

Ludger Lütkehaus

Tenzin Choedrak: Der Palast des Regenbogens. Der Leibarzt des Dalai Lama erinnert sich. Hrsg. von Gilles van Grasdorff. Mit einem Vorwort des XIV. Dalai Lama. Aus dem Französischen von Carola Feist und Mechthild Russell. Insel-Verlag, Frankfurt a. M. 1999. 328 S.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Mitgefühl 20. April 2012
Von Einhorn
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Bewundernswert, welches Leben so mancher Mensch vorbestimmt bekommen hat. Ein Abbild des gelebten Mitgefühls mit Einblick in die schrecklichen Seiten der Menschheit. Pflichtlektüre für jeden, der glaubt, dass es ihm / ihr schlecht geht. Menschlich, mitfühlend, bewegend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Format:Gebundene Ausgabe
Diese Autobiographie des Leibarztes des Dalai Lama ist ein beeindruckendes Dokument darüber, wie ein Mensch selbst unter den schrecklichsten Lebensbedingungen in Folter- und Arbeitslagern seine Würde und Identität bewahrt hat. Die Berichte über die Unterdrückung des tibetischen Volkes und die Zustände in den chinesischen Lager sind erschütternd. Sehr interessant sind auch die Ausführungen des Autors über die tibetische Medizin. Ein sehr lesenswertes Buch, das sich auch gut als Geschenk für alle am Budhismus Interessierten eignet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de