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am 21. Januar 2014
Das ist doch fürwahr eine aufregende Mischung.
Und so muß man Regisseur Christophe Gans wirklich loben, daß er über weite Strecken des 145 minütigen Abenteuerstreifens diese unglaublich abwechslungsreiche Mischung auch perfekt und ausgewogen inszeniert.
Übervoll ist die Themen- und Genrevielfalt.
Die Geschichte um die Bestie von Gevaudan, die in der kleinen abgelegenen französischen Provinz blutig wütete und das Frankreich des Jahres 1766 in Angst und Schrecken versetzte, ist historisch belegt.
Niemals wurden die Vorgänge wirklich aufgeklärt und so ranken sich zahllose Werwolfmythen um diese Ereignissse, die seit jeher Literaten und Filmemacher beflügelten.
Christophe Gans Auflösung und Erklärung der Vorgänge ist zum Schluß eine gar nicht so weit hergeholte These, daß sehr wohl politische ,vor allem kirchliche Machenschaften dort die Strippenzieher waren.
Ähnlich wie in Conan Doyles "Hund von Baskerville" stecken also Menschen mit ihren finsteren Absichten dahinter.
Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs in dem packenden Wolfstanz.
Denn auf hemmungslos, fabulierfreudige und vor allem mutige Weise vermischt Gans hier die krudesten Filmgenres zu einem bissfreudigen und magisch träumerischen, dann wieder blutig, gruselnden und mit irren Kamerafahrten aufwartenden Spannungskino.
Ein historischer Mysterythriller, der einfach große Freude macht und in exzentrischer Weise Kinomagie pur entstehen läßt.
Es erwarten Sie Kameraeinstellungen in Zeitlupe, in wunderbaren Breitwandpanoramen ,in rasender Schnelligkeit, dann wieder kreisend sogartig ,den Betrachter in eine ganz eigene Märchenwelt entführend.
Dazu eine Ausstattung, die die Augen übergehen läßt, rauschend prächtige Kostüme, Bankette, flackernder Kerzenschein in finsteren Höhlen, dunkle erdige weite Landschaften , fallender Schnee, den man direkt hören kann, präzise Dialoge , eine Liebesgeschichte, finstere Intrigen, die unglaublich erotisch sinnliche Monica Bellucci als sinistere Edel- Kurtisane.
Dies ist ein Film zum im Winter auf die Couch einkuscheln, sich in die phantasievolle und mystische Welt vergangener Epochen ,in schauerromantische düstere Landstriche und Legenden entführen zu lassen.
Die Bilderpracht, die liebevolle authentische Ausstattung spürt man in jeder einzelnen Szene.
Fratzenhafte Wandgemälde in jedem Gemach, verkrüppelte Baumstümpfe, die in den nebligen Abendhimmel ragen.
Die Atmosphäre ist umwerfend, man riecht fast die Erde, spürt das Gras, den nieselnden Regen wenn unsere zwei Protagonisten zum ersten Mal auf den Hügeln der kleinen Provinz Gevaudan erscheinen.
Der junge Wissenschaftler Gregoire de Fronsac und sein schweigsamer Gefährte ein Indianer mit vielen magischen Kenntnissen, erprobt auch in sagenhafter Kampfkunst wurden vom französischen König ausgeschickt, das Geheimnis um die Bestie von Gevaudan zu lösen.
Nur wenige haben ihren Angriff in den Wäldern überlebt, berichten von einem riesigen wolfsähnlichem Tier.
Grausige , zerfleischende Bisswunden an den zumeist jungen weiblichen Opfern.
Gleich zu Anfang sehen wir ein hilfloses Mädchen schreiend über die Hügelketten rennen, verfolgt von dem für uns unsichtbaren riesigen Untier.
In subjektiver Kameraführung rast die Kamera über Berg und Tal und sorgt bereits in den ersten Minuten durch diese Achterbahnfahrt für schwitzige Hände.
Mit dem kraftvollen, beeindruckenden Beginn signalisiert uns der Regisseur gleich, hier soll nun großes ,mutiges und zugleich nervenzerreissendes Kino uns in den Sessel drücken.
Was folgt ist in jedem kerzenbeschienenem Interieur, in jedem plüschigen Etablissement, in jeder nebelverhangenen, gruselig aufgeladenen Einstellung Kinomagie pur.
Revolutionär auch oft der Videoclip- Ästhetik ist der Film verpflichtet, doch übertreibt dies Christopher Gans nie, und kontrastiert dies auch sehr angenehm mit einer schön altmodischen, an alte Abenteuerklassiker erinnernden Erzählweise.
Auch der britische " Hammer Film" lugt zitatenreich um jede Ecke.
Es gibt sogar einen immer wiederkehrenden Erzähler ,der das Legendenhafte des Films noch einmal unterstreicht.
Christopher Gans scheut sich auch nicht hemmungslos Elemente des Martial-Arts Films einzubauen, daß Bruce Lee und ein paar Jahre später Tarantinos "The Bride" ihre Freude gehabt hätten, eine Prise" Matrix" in den Kampfszenen ist auch noch dabei.
Die ständige merkliche Bedrohung des Films resultiert aus immer neuen Angriffen der unheimlichen, stachelbewehrten ,riesenhaften Bestie, die dann doch Doyles " Hund von Baskerville" wie ein Zwergpudel aussehen läßt.
Über die animatronisch etwas unzulänglich kreierte Bestie gab es viele Häme.
Ich persönlich konnte mich aufgrund der Phantasiefülle des ganzen Films nicht weiter daran stören.
Einigen anderen Kritikern ist jedoch bedingt Recht zu geben.
Die große Innovationskraft und der Kraftakt an Kreativität läßt in der Tat im letzten Drittel etwas bedenklich nach.
Hier will Christopher Gans zuviel und darüber scheint ihm etwas die Puste auszugehen.
Die einzelnen Fäden werden zwar alle miteinander verbunden, doch treten anstelle von Kino- Faszination immer öfter zu aufgesetzte ,zu zerdehnte KungFu Kampfszenen, die einem dann doch etwas auf den Zeiger gehen.
Im Grunde kulminiert das Gesamtpaket am Ende in einen Ein -Mann Rachefeldzug ,in dem in indianischer Maskerade dann doch des öfteren zu wild durch die Gegend gehopst , gesprungen, gefightet wird.
Auch die rotmaskierten Sektenanhänger tragen zur unfreiwilligen Erheiterung bei, und ein Knochenschwert mit ausklappbarer Klinge läßt dann doch die Gesichtsmuskeln etwas verziehen.
Aber sei drum, wir befinden uns hier in einem Werk unbedarft hemmungsloser, entfesselter Lust am Fabulieren und so sollte man hier wirklich kein Spielverderber sein.
Spätestens wenn " la Belle "- Monica Bellucci ihren messerbestückten schwarzen Fächer ausklappt um eine Nebenbuhlerin ins Jenseits zu befördern, staunen wir wieder wie beim ersten Kinobesuch.
Und so ist der Film auch zum Staunen, zum spannenden, aber auch komplexen Entertainment gedacht.
Fazit: Nostalgisch, schauerromantisch, gruselig, prächtig, actionreich.
Sie wollen zehn Filme an einem Abend auf einmal sehen, dann entscheiden sie sich für einen einzigen, nämlich für die Geschichte der blutigen Bestie von Gevaudan.
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am 12. Januar 2003
Der Pakt der Wölfe... Wow, hätte ich gewusst, wie genial dieser Film ist, so wäre ich bereits damals ins Kino gegangen, aber leider entdeckte ich ihn erst auf DVD.
Mein Gesamteindruck war schlicht und ergreifend reine Faszination für dieses Werk. Was uns Regisseur Christophe Gans (Crying Freeman) hier präsentiert, ist ein Genremix aller erster Sahne - ohne den faden Hollywood-Mainstream-Beigeschmack; europäisches Kino der Extraklasse.
Zunächst der Film: Wie gesagt, ein geniales, bildgewaltiges Opus und ein gekonnter Genremix (Fantasy, Epochenfilm, Mystery, Martial-Art und dazu noch eine tolle Liebesgeschichte!)
Die Schauspieler: Ein tolle Auswahl junger französischer (u.a. Vncent Cassel, belgischer (Emilie Dequenne, eine Augenweide! und italienischer (Monica Belucci) Schauspieler plus dem hawaiianischen Shoting-Star Mark Dagasco - Ein tolles Ensemble.
Die Story: Ja, manch einem mag sie etwas langatmig erscheinen, aber ich hatte kaum diesen Eindruck. Interessante Wendungen und hinerhältige Intrigen und Verschwörungen, hin und wieder aufgelockert durch spektakuläre Kämpfe (die allerdings nie deplaziert oder unlogisch wirken!). Die Geschichte beruht nebenbei bemerkt auf tatsächlichen Ereignissen im vorrevolutionären Frankreich.
Die DVD: Tolle Technik (Bildqualität hoch, dts-Sound, sehr gut animierte Menüs), eine "Extendet Version" des Films (drein oder vier neue Szenen, allerdings alle auf französisch mit deutschen Untertitel!) und großartige Extras (Ein dickes und interessantes Making Of, Interessante Blicke hinter die Kulissen und durchgehend kommentierte Outtakes; dazu zwei Audiokommentare (ein höchst interessanter von Christoph Gans und ein etwas konfuser von Samuel Le Bihan und Vincent Cassel). Beide Kommentare lobenswerter Weise mit deutschen Untertitel.
Das Design der DVD-Hülle ist ein wahrer Augenschmauss und rundet das durchweg positive Erscheinungsbild der DVD ab.
Alles in allem also eine eindeutige Kaufempfehlung meinerseits. Fans eines der von mir oben erwähnten Genres werden sehr zufrieden mit der Anschaffung sein, für DVD-Sammler ist dieses Teil eh ein MUSS.
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am 18. November 2011
Über den Film möchte ich mich hier nicht weiter äußern - das wurde schon zu genüge getan. Fazit: Der Film ist einfach genial.
Die Blu-ray gefällt mir ebenso sehr gut. Natürlich erwarte ich hier keine Referenz, wie es zb. bei "Avatar" der Fall ist. Dennoch können Bild und Ton einfach nur begeistern. Feine Details kommen bei weitem besser zur Geltung, als es die DVD-Ausgabe vermag und der Film bekommt mit dem besseren Bild eine ganz andere Tiefe. Von meiner Seite aus kann ich nur eine klare Empfehlung aussprechen.
Extras habe ich noch nicht gesichtet, deswegen keine Stellungsnahme dazu.
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am 9. September 2002
Eine blutrünstige Bestie mordet in einem französischen Dorf Frauen und Kinder, aber kein Mensch bekommt sie je zu Gesicht. Der zur Aufklärung geschickte Adlige ahnt schnell, dass es nicht die zu hunderten erlegten Wölfe sind, die die Opfer fordern. Gemeinsam mit seinem indianischen Freund kämpft er gegen die Vorurteile von Kirche und weltlichen Herrschern.
Der Film ist ein toller Mix aus Western - der Fremde, der das Dorf befreien soll, Fantasy, Krimi und Martial Arts Film. Das ganze wird mit dem klassischen "Hauptdarsteller kann sich nicht zwischen 2 Frauen entscheiden" garniert. Die Kung Fu-Einlagen des Indianers (!?!) sind manchmal ein wenig lang, die Story bleibt jedoch die ganze Zeit über spannend. Monica Bellucci ist gewohnt verführerisch und die zahlreichen unverbrauchten Gesichter tun sehr gut.
Allerdings nimmt der Film einige Anleihen bei Sleepy Hollow und anderen Filmen. Die Bilder sind prächtig und grandios fotografiert. Herrliche Landschaften wechseln mit düsteren Innenaufnahmen ab.
Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben. Der deutsche DTS-Ton ist für mich absolute Referenz. Ideal, um Freunden vorzuführen, warum man sich eine Surroundanlage gekauft hat. Selten habe ich eine so gut abgemischte DVD gehört, der Center ist jedoch oft ein wenig blass - kleiner Tipp: virtuelle Entfernung am Receiver verstellen.
Das Bild ist ebenfalls ganz hervorragend, wie man es von einer 2002er DVD ja auch erwarten kann.
Neben den Audiokommentaren und weiteren Trailern befindet sich auch ein kompletter Director's Cut auf der DVD. Kaufen!
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HALL OF FAMEam 23. August 2002
Europäische Filme sind etwas anders als amerikanische. Nicht daß ich amerikanische Filme nicht mag, aber die zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Trends in Schnitt, Kameraführung, Dialogregie und Musik werden in größeren US-Produktionen nie nennenswert strapaziert.
Daher ist es manchmal geradezu reinigend und erfrischend, eine völlig andere Art der Dramaturgie zu erleben. Ob damals beim Fünften Element oder bei den Purpurnen Flüssen, ob die wunderbare Welt der Amelie oder die sehr schräge Bildsprache bei Delicatessen oder Vidocq: Das Anschauen solcher Filme ist wieder so aufregend wie es damals als Kind war, als man wegen der fehlenden Erfahrung jeden noch so schlechten Film (wie man erst viel später feststellte) mit atemloser Faszination bestaunte.
Die angesprochenen Filme und auch Der Pakt der Wölfe, sind jedoch weit von schlecht entfernt sondern feinstes, spannendstes Unterhaltungskino. Man staunt über den historischen Detailreichtum, die Komplexität der Handlung, die grandiosen Sets und Kostüme, das Verständnis für Timing und Spannungsaufbau und die Fähigkeit, den Zuschauer ständig in falsche Schlüsse laufen zu lassen. Man erfreut sich über ungewöhnliche Musik von John deLuca (Xena, Armee der Finsternis) und freut sich an der Sorgfalt, mit der die hervorragende Kameraarbeit zusammengeschnitten wurde.
Die Schauspieler sind fabelhaft, der in US-Schnellproduktionen völlig verheizte Marc Dacascos zeigt was er wirklich draufhat, Monica Bellucci ist schmerzhaft schön. Überhaupt: Der Film strotzt nur so von Charakteren, die Stolz und Würde zeigen in dreckigen und schlimmen Zeiten, so daß ich annehme, daß das einer der wichtigeren Untertöne sein soll.
Daß man es geschafft hat, auf der DVD tatsächlich den Directors Cut unterzubringen, indem der Film mit den entsprechenden Szenen unsynchronisiert eingeschnitten abgespielt werden kann, finde ich klasse. Dadurch hat man mit der DVD ein echtes Sammlerstück, das sich nicht mehr von der internationalen Versionen unterscheidet und gleich nochmal mehr Film als im Kino.
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am 4. Januar 2012
Ich habe mir vor kurzem Pakt der Wölfe auf Blu-Ray gekauft. Ich bin sehr zufrieden mit dem Bildtransfer. Sollte man den Film noch nicht haben lohnt es sich auf jeden Fall ihn auf Blu-Ray zu kaufen. Deteils kommen sehr gut heraus, die Farben sind großteils sehr schön. Keine Referenz Blu-Ray, aber ein recht gutes und solides Bild. Auch der Ton kann sich hören lassen. Interessant ist nur, dass der Director's Cut einige Minuten in französischer Sprache mit deutschem Untertitel beinhaltet. Absoluter Kauftipp!
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am 19. Juli 2002
Wirklich ein Film, der viel zu wenig beachtet wurde, aber die Franzosen machen -mit einigen wenigen Ausnahmen- nur recht wenig Promo, als z.B. die Amerikaner - dafür ist die Filmförderung in Franreich viel höher als in Deutschland: Heraus kommt dieses Meisterwerk von Christoph Gans, der es wie kein andere versteht die vielen verschiedenen Genres, die der Film beinhaltet miteinander zu verknüpfen-sei es Kostümdrama, Krimi, Liebesfilm, Mysteriehorror und natürlich Gans' Vorliebe für japanische Animes, die er hier in Form sehr gut verteilter (also nicht zu häufiger) Aktion herüberbringt - so ist die Figur des Mani eine solche, die direkt aus einem japanischen Comic entsprungen zu sein scheint. Gans schafft hier ein ganz neues Universum, indem er die vielen anderen miteinander verbindet. Und zudem noch Historie mit einbindet: Denn es gibt diese Legende um die Bestie von Gevaudan bzw. zumindest diese 123 Morde, die nie aufgeklärt wurden, fanden tatsächlich statt - Gans interpretiert hier die Geschichte, mit einer extrem dichten Atmosphäre und brillanten Darstellern: Samuel leBihan, Marc Dacascos, Monica Belucci, Emmilie Dequenne und nicht zu vergessen, den einzigartigen Vincent Cassel (Johanna von Orleans, Purpurne Flüsse). Unbedingt ansehen und ich kann in Bezug auf Gans noch einen seiner früheren Filme empfehlen: "Crying Freeman".
Alle zur Verfügung stehenden Daumen und Zehen hoch - Fazit: 5 Sterne
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am 13. November 2011
Ich habe mir den Film über einen Full HD Beamer angesehen und bin vom Bild begeistert. Scharfes, detailreiches Bild mit gelegentlich minimalen Schwächen. Der Film wirkt ja eh etwas dunkel, aber trotzdem wirken die Farben natürlich und nicht künstlich. Die Verpackung ist die übliche Amaray, welche aber noch in einem stabilem Pappschuber steckt. Dieser hat als Cover so eine Art Hologramm ohne FSK-Logo. Wendecover ist vorhanden. Die Extras sind identisch mit der Doppel-DVD Version, nur leider nicht in HD. Abschliessend kann ich eine Neuanschaffung empfehlen, da ich persönlich mit dem Transfer auf BD sehr zufrieden bin. Hier bei amazon mit eine Version mit Bonus DVD angeboten. Meine hier in der Schweiz gekaufte Version hat die Kinoversion, die Langfassung und alle Extras auf einer Disc und das schon erwähnte Hologramm auf dem Pappschuber.
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am 23. Mai 2016
Dieser fesselnde Film basiert frei auf der wahren Geschichte der Bestie vom Gévaudan. Dieser fielen zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen in Gévaudan (Südfrankreich) auf grausame Weise unter bis heute nie geklärten Umständen zum Opfer. Der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien und Horrorgeschichten sind.

Gévaudan, Südfrankreich, 1767:
Eine Bestie streift durch die Wälder und verletzt und tötet viele Menschen.
Naturwissenschaftler Grégoire de Fronsac wird im Auftrag von König Ludwig XV. entsandt, um der Sache auf dem Grund zu gehen.
Der Irokese Mani begleitet Grégoire auf seiner Mission.
In der Ortschaft angekommen machen sie Bekanntschaft mit dem jungen Adligen Thomas d'Apcher und der Familie de Morangias. Grégoire beginnt sich in die zurückhaltende Marianne de Morangias zu verlieben.
Mit Wissenschaft will Grégoire herausfinden, ob wirklich eine Bestie ihr Unwesen treibt, was jedoch auf Ablehnung vonseiten Mariannes Bruder und des Priesters Henri Sardis.
Grégoire und Mani sind weiterhin entschlossen dem Rätsel eines Ortes, im dem der Aberglaube und die Religiösität zur Tagesordnung gehört, auf dem Grund zu gehen, egal was für Gefahren auf sie lauern.

Christophe Gans schuf einen gewaltigen Historienactionabenteuerfilm mit Horrorelementen und bewies damit, dass auch Frankreich in der Lage ist ansprechende Thriller und Horrorfilme zu drehen.
Dieser Film braucht sich nicht hinter traditionellen US-amerikanischen Horrorfilmen zu verstecken.
Die Atmosphäre, die Darsteller, der deutliche wie subtile Horror und die Actionszenen sind unglaublich.

Der Film zeigt nicht einfach nur die Geschichte einer schrecklichen Bestie, sondern auch den Konflikt zwischen Vernunft und Aberglaube, Wissenschaft und Religion und Tradition und Fortschritt.

Liebhaber von Filmen, wie "Der 13te Krieger", "Sleepy Hollow", "Der Herr der Ringe" und diversen Werwolffilmen können sich bedenkenlos an diesem geradezu kultigen französischen Streifen erfreuen.
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am 2. Januar 2003
Das der Film nicht so runtergeht wie Öl, liegt wohl daran, das er zu keiner Zeit versucht seine europäische Herkunft zu leugnen. Wer aber von der seelenlosen Perfektion gewisser Hollywood-Schinken gelangweilt und am Medium Film interessiert ist, wird diesen zu schätzen wissen. Als ein "kleines", visuelles Meisterwerk (mit sympatischen schwächen) von Leuten, denen man ihre Liebe zum Genre anmerkt.
Zur DVD ist zu sagen, das sie überdurchschnittlich ausgestattet ist. Besser gleich den Directors Cut ansehen! Unterhaltsam kommentiert von Regisser und Darstellern.
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