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Der Opal
 
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Der Opal [Taschenbuch]

Marcus Hammerschmitt
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Argument Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886199606
  • ISBN-13: 978-3886199600
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.094.779 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marcus Hammerschmitt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Sie ist eine Auftragskillerin im Weltall..." Der Aufmacher für den SF-Spitzentitel des Argument-Verlags klingt ungewöhnlich reißerisch für einen Autor, der seine SF-Erzählungen bisher in Suhrkamps renommierter Phantastischen Bibliothek veröffentlicht hat (Target, Wind / Der zweite Versuch -- der wohl anspruchsvollsten SF-Reihe der 70er und 80er Jahre. Eine Space-Opera mit Anspruch?

Latil ist eine galaktische Söldnerin. Sie arbeitet für jeden, der genug bezahlt. Zur Zeit ist ihr Preis niedrig, denn ihre Credits sind aufgebraucht und sie hat einen Auftrag dringend nötig. Deshalb ist sie heiß darauf, das Raumschiff in den Opal zu erwischen. In den Opal? Ein abgeschlossener, lebendiger Kosmos, der sich durch eine Membran vor Eindringlingen schützt und den Anweisungen seiner Bewohner gehorcht -- meistens zumindest.

Im Opal trifft Latil ihre Auftraggeber, eine ihr scheinbar intellektuell weit überlegene Spezies. Sie soll einen Mord begehen, natürlich aus gutem Grund -- es gilt, die Welt zu retten. Was anfänglich wie ein schneller Job klingt, wird zu einer abenteuerlichen Reise, die Latil nicht nur mit den Auswüchsen einer dekadenten Gesellschaft konfrontiert, sondern sie auch an ihre eigenen Grenzen bringt.

Die Story könnte von Peter F. Hamilton sein, dessen Armageddon-Zyklus ähnlich ausgefuchst erzählt ist. Der exotische Hintergrund kann sich mit den Welten des Stanislaw Lem messen. Und doch: Marcus Hammerschmitt hat ein äußerst eigenständiges und eigenwilliges Buch geschrieben, in dem es vor ausgefallenen Ideen und durchgeknallten Figuren nur so wimmelt. Nach drei Baenden mit Erzaehlungen und Novellen ist Der Opal sein erster längerer Roman. Und zweifellos einer der besten SF-Romane dieses Jahres. --Sara Schade

Kurzbeschreibung


Sie ist eine Auftragskillerin im Weltall ...
... und ihr Raumschiff ist in sie verliebt!
Die galaktische Söldnerin Latil, knallhart, aussagekräftig tätowiert und vom Leben nicht verwöhnt, soll in der Welt des Opals einen Abtrünnigen ermorden - nur warum? Die galaktische Söldnerin Latil - abgebrüht, viel sagend tätowiert, vom Leben hart geprüft und eigentlich nur geringfügig psychotisch - ist daran gewöhnt, immer auf dem Sprung zu sein. Für einen lukrativen Job zieht sie sich schon mal Lerndrogen mit riskanten Nebenwirkungen rein, und selbst die Schikanen der intergalaktischen Bürokratie hat sie weitgehend hinnehmen gelernt. Der aktuelle Auftrag strapaziert allerdings ihre jähzornige Ader: Nicht nur, dass das ihr zur Verfügung gestellte Schiff gerade heftig pubertiert und eine adoleszente Schwäche für Latil entwickelt. Der "Opal", Lebensraum ihrer Auftraggeber, ist ein Kosmos für sich, undurchschaubar und von einer Spezies bevölkert, die an Selbstüberzeugtheit kaum zu überbieten ist. Dabei wollen die feinen Bürger ganz das Übliche von Latil: Sie soll einen von ihnen um die Ecke bringen, an dem sie sich nicht die Finger schmutzig machen mögen. Anscheinend stellt dieser Abtrünnige eine Bedrohung der vollendet harmonischen, überle genen Welt des Opals dar ...
Schnell, prägnant, drastisch und gewitzt zeigt Zukunftsliterat Hammerschmitt, wie deutschsprachige Fiktion an Phantasie, Sinnlichkeit und Originalität jedem Maßstab der Welt leichthändig standzuhalten vermag.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sprachlich billiant 7. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Normalerweise habe ich mit Science Fiction wenig am Hut. Dann empfahl mir ein Freund, der ein wirklich erfahrener Science fiction-Leser ist, zufällig "Der Opal" von M. Hammerschmitt, und ich muß sagen, ich bin begeistert. Vielleicht fällt das vielen SF-Fans nicht auf, aber die Sprache des Romans mit ihren Einflüssen aus Romantik und Surrealismus ist ungeheuer stark und frisch, vor allem ungeheuer bildstark. Wenn ich da nur an die Szene in der "Raumschiffzucht" denke, oder an den "Säulenwald". Und dann ist da natürlich die "Passage englouti", das höchst originelle und sympathische Raumschiff, mit dem die Heldin unterwegs ist. Ich habe immer sofort ein Bild, ohne daß ich alles verstehe; manchmal sind diese Bilder beängstigend, manchmal einfach nur schön. Vor einiger Zeit hat Hammerschmitt dann aus dem Buch im Radio gelesen, und da stellte sich heraus, daß der Autor nicht nur schreiben, sondern seine Arbeiten auch lesen kann. Ich bin gespannt, was er als nächstes macht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Man hat das selten genug in Deutschland: ein Autor geht hin, und zündet ein SF-Feuerwerk nach allen Regeln der Kunst. Einer der wenigen deutschen Texte der letzten Jahre, die diesem Anspruch gerecht werden, ist "Der Opal" von Marcus Hammerschmitt. Nicht nur, daß er es meisterhaft versteht, eine philosophische Tiefenebene in einer spannenden und farbenprächtigen Story zu verpacken, er verfügt auch über die poetische Ausdruckskraft, die "Subtext" und Plot erst plastisch werden läßt. Wie die Protagonistin Latil auf Jagd geht, wie sie sich mit ihren Auftraggebern und den irren Bedingungen im Opal auseinandersetzt, läßt einen an den Werbespruch "So nah, als wär man da" denken. Hammerschmitt scheint sich große Mühe gegeben zu haben, seine Phantasie im besten Sinne des Worts wirken zu lassen, und herausgekommen ist SF, wie ich sie brauche: Höchstwertung!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geht gut ab 27. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer dieses Buch negativ beurteilt, hat Tomaten auf den Augen. Für Kritiken bei Amazon ist mr eigentlich die Zeit zu schade. Aber hier muß einfach mal klargestellt werden, daß der Opal ein saugutes und außerdem topaktuelles Buch ist. Man kann Bezüge zu der derzeitigen Gen-Debatte herstellen, die Story ist intelligent UND spannend, endlich mal ist eine Frau die Heldin des Ganzen, und sie ist weder nur rabiat und cool wie Gibsons Molly noch sanft und duldsam wie die SF-Statistinnen, die man auch immer noch findet. Der Anfang des Buchs zieht einem die Wurst vom Teller, die Auflösung des Plots am Ende ist sehr radikal und gleichzeitig sehr schlüssig, und dazwischen ist kein Wort zuviel. Endlich mal ein knackiges Ding, das nicht Hunderte von Seiten braucht, um eine packende Story zu erzählen. Wer weiter schnarchen will, kann sich ja den zehnten Band der Großsaga von XYZ reinziehen, ich les lieber Bücher wie das hier.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Coole Space Opera
Latils Reise in den Opal ist eine rasante, actionreiche und coole SF-Erzählung.
Leider ist der Roman etwas kurz geraten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Alex Drohl veröffentlicht
verzwickte Lage
Latil ist nicht nur eine ausgebildete Killerin, sie wurde auch speziell für diesen Job geboren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2003 von sf-jens
Extreme Hauptfigur in fremder Umgebung
Wenn es nervt, täglich dieselben Gesichter zu sehen, greift man sich ein Buch mit möglichst exotischen Welten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2003 von Gerolf Kotte
Es gibt doch noch gute SF Bücher
Hier soll nur noch mal unterstrichen werden, wer dieses Buch nicht gut findet, sollte lieber weiter Kinderbücher und Arztromane lesen. Lesen Sie weiter...
Am 29. November 2001 veröffentlicht
Es gibt doch noch gute SF Bücher
Hier soll nur noch mal unterstrichen werden, wer dieses Buch nicht gut findet, sollte lieber weiter Kinderbücher und Arztromane lesen. Lesen Sie weiter...
Am 29. November 2001 veröffentlicht
Sterbenslangweilig
Dieses Buch hat weder den geringsten Anspruch noch den allergeringsten Unterhaltungswert. Die Charaktere sind flach, langweilig und in sich nicht schlüssig, die Handlung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2001 von Feemee
Entäuschende Literatur zum Einschlafen
Leider erfüllt der Roman bei weitem nicht die Erwartungen, die man aus der Rezension erwarten könnte. Weder Mainstream, noch originell. Lesen Sie weiter...
Am 11. Juli 2001 veröffentlicht
langweilig
Viele gute Ideen, daher ein Punkt von mir. Ansonsten ist es ein wirklich schwer zu lesendes Buch. Wo die Geschichte noch spannend sein könnte, wird sie entweder mit Klischees... Lesen Sie weiter...
Am 10. April 2001 veröffentlicht
Vergebene Chance
Der Vergleich mit Peter F. Hamilton ist zwar ansatzweise nachvollziebar, aber wo Hamilton seine stärken hat, in der guten plausibelen Beschreibung der Zukunft,episch und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2001 von Andreas Blenke
GEIL!!!
"Der Opal" von Marcus Hammerschmit ist absolut geil! So was scharfes hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen! Lesen Sie weiter...
Am 5. Oktober 2000 veröffentlicht
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