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Der Nussknacker: Deluxe-Edit. Doppel-CD


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Produktinformation

  • Komponist: Peter Iljitsch Tschaikowsky
  • Audio CD (12. November 2010)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • ASIN: B003XX2OAU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.127 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Miniature Overture
2. The decoration of the Christmas Tree (1. Akt)
3. March
4. Children's galop and entry of the parents
5. Arrival of Drosselmeyer
6. Grandfather's dance
7. Clara and the Nutcracker
8. The battle
9. In the pine forest
10. Waltz of the snowflakes
Disk: 2
1. The Kingdom of sweets (2. Akt)
2. Clara and the prince
3. Chocolate: Spanish dance (Divertissement)
4. Coffee: Arabian dance
5. Tea: Chinese dance
6. Trepak: Russian dance
7. Dance of the reed pipes
8. Mother Gigogne
9. Waltz of the flowers
10. Pas de deux
Alle 14 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

DER LETZTE WEISSE FLECK AUF DER LANDKARTE: SIMON RATTLE ENTDECKT TSCHAIKOWSKYS "NUSSKNACKER"-BALLETT

Simon Rattle ist ein Klangmagier, der eine Menge an großartiger Orchestermusik in maßgeblichen Interpretationen eingespielt hat, doch ein Komponist fehlt nach wie vor: Peter Tschaikowsky - einer der größten romantischen Sinfoniker überhaupt. Jetzt schließt Rattle diese Lücke mit einer fulminanten Neuproduktion und krönt damit auch seine 30-jährige Verbundenheit mit dem EMI Classics-Label: Er dirigiert Tschaikowskys Ballett "Der Nussknacker" in einer spektakulären Gesamtaufnahme. Das abendfüllende Werk geht weit über die beliebte "Nussknacker-Suite" hinaus, einem der größten Hits der klassischen Musik. Die vollständige Version zeigt sich als dramatisches Großwerk, in dem Tschaikowsky sämtliche Qualitäten als hochemotionaler Sinfoniker, aber auch als Klangvisionär und musikalischer Geschichten-Erzähler vereint.

"Ich liebe die russische Musik, aber ich war nie ein besonders großer Tschaikowsky-Fan", gibt Rattle unumwunden zu. "Natürlich kenne ich den 'Nussknacker' schon seit meiner Kindheit, aber ich kam erst ziemlich spät dazu, über die Suite hinaus das gesamte Werk kennenzulernen. Und ich war mehr und mehr fasziniert davon - von der schier revolutionären Orchestrierung, bei der Tschaikowsky sogar ein neues Instrument eingeführt hat - die Celesta im Tanz der Zuckerfee". Tschaikowsky, der den Auftrag zu dem Ballett 1891 vom St. Petersburger Theater erhielt, befand sich zum Zeitpunkt der Entstehung auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Karriere. Während der Fertigstellung der Komposition bereiste Tschaikowsky Paris, wo er die Celesta, eine Art "Glockenklavier", entdeckte und zum ersten Mal in der Musikgeschichte in eine Orchesterpartitur einarbeitete. Eine andere Klangentdeckung Tschaikowskys ist die Wirkung eines Vokalisen singenden Kinderchores - hier interpretiert vom populären englischen Knabenchor Libera. Der "Nussknacker" basiert auf dem Stoff eines der populärsten Erzähler der deutschen Romantik: auf E. T. A. Hoffmanns Novelle "Nussknacker und Mausekönig". Die Handlung der Geschichte spielt am Weihnachtsabend: Alles schläft im noblen Hause des Präsidenten Silberhaus, aber die kleine Tochter Klara wird um Mitternacht von eigenartigen Geräuschen aus dem Salon geweckt. Dort sind die Spielzeuge zum Leben erwacht: Der Nussknacker kämpft mit einer Armee Soldaten gegen den Mausekönig und seine Truppen. Klara besiegt den Mausekönig, indem sie mit dem Pantoffel nach ihm wirft. Der Nussknacker verwandelt sich in einen Prinzen, und zum Abschluss gibt es ein großes Fest, an dem die zum Leben erwachten Süßigkeiten teilnehmen…

Tschaikowskys vollständiger Nussknacker bietet abseits der kindlichen Spielzeugromantik bisher viel zu wenig entdeckte orchestrale Höhepunkte aus Tschaikowskys Œuvre. Simon Rattles immense Erfahrung am Pult der Berliner und Wiener Philharmoniker und als langjähriger Leiter des City of Birmingham Symphony Orchestra geht in diese Gesamtaufnahme ein und lässt eines der faszinierendsten Klassik-Werke überhaupt in nie dagewesener Farbigkeit strahlen.


"Diese luxuriöse Einspielung zeigt uns, dass Tschaikowsky auf seinem Weg zum düsteren Sinfoniker zwischen Poesie und Expressivität deutlich vorangekommen war; die modernistischen Züge der Oper Pique Dame tragen Früchte. Zugleich klingt die Musik oft genug nach dem Raffinement einer Spieldose. Rattle und seine Musiker spendieren uns eine wundervolle coleur locale in den vier Nationaltänzen, und im Pas de deux des zweiten Akts überwältigen sie mit einer sündigen Delikatesse, in der sogar eine simple G-Dur-Tonleiter zum Rauschmittel wird."
DIE ZEIT (Wolfram Goertz), 25.November 2010


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Susanne Böhler am 27. Oktober 2011
Via you tube habe ich die Musik vom Nussknacker gehört und fand diese sofort wunderschön. Der Klang der Aufnahme ist sehr gut, vom ersten bis zum letzten Stück ist es einfach zuhören und geniessen. Auch die CD selbst ist sehr schön gemacht.
Wirklich zu empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Delila22 am 23. Februar 2011
Diese fantastische Aufnahme des Nussknackers von Tchaikovsky ist ein wundervolles Bespiel dafür, dass das Medium CD noch lange nicht am aussterben ist. Diese CDs sollte jeder Liebhaber von Tchaikovsky, den Berliner Philharmoniker, oder von Sir Simon im Regal stehen haben.
Die Musik wird erstklassig gespielt, mit rhythmischer Genauigkeit, Spielfreude, Dramatik und Witz. Die Berliner Philharmoniker zeigen wieder einmal, dass sie aktuell zu einem der führenden Orchestern gehören. Aber was die musikalische Umsetzung angeht kann man sich ja in vielen Fällen auf die Berliner verlassen. Dass die Aufnahme hier überzeugt überrascht mich also weniger.
Äußerst erwähnenswert ist zusätzlich das wunderschön gestaltete Booklet der CD (Deluxe-Edition). Das Booklet bietet reichlich Informationen über den Nussknacker (auf Deutsch, Englisch und Französosch). Es beginnt mit einer Einleitung die Simon Rattle selber geschrieben hat. Danach folgt ein geschichtlicher Abschnitt über die Entstehung des Werkes gefolgt von einer ausführlichen Inhaltsangabe. Zuletzt gibt es noch einen kurzen biographischen Abschnitt über Simon Rattle und über die Berliner Philharmoniker.
Das Booklet wurde ansonsten liebevoll mit Fotos und Bildern angereichert. Die ganze CD-Hülle (wenn man das so bezeichnen möchte) sieht eher so aus wie ein kleines Buch und ist von vorne bis hinten liebevoll durchgestaltet.
Der einzige kritische Punkt ist die Aufbewahrung der CDs. Diese werden ganz vorne und ganz hinten im Booklet in eine Papphülle geschoben. Vielleicht bin ich auch nur skeptisch was diese Art der CD Aufbewahrung angeht, da ich mich einmal eine CD durch so eine Hülle zerstört habe.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas am 23. November 2010
Verifizierter Kauf
Mit Freude habe ich auf die Neueinspielung des Nussknackers durch die Berliner Philharmoniker gewartet. Ich hatte das Glück den 2. Satz bereits zweimal Live durch das Orchester geniessen zu können. Und für mich ist die Aufnahme rundum gelungen. Verglichen mit der letzten Gesamtaufnahme der Philharmoniker ist das Klangbild deutlich klarer und die Interpretation deutlich farbiger - von der Einspielung der Charakterstücke mit den jeweiligen Solisten ganz zu schweigen. Ich kann jedem diese Neueinspielung nur ans Herz legen, die perfekte Einstimmung auf Weihnachten.
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Von B.K. am 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf
Sehr geschmackvolle Aufmachung des Begleit-Booklets, mit interessanten Informationen rund um den Komponisten, das Stück und den Dirigenten der Aufnahme. Das Stück selbst ein Klanggenuß...nicht nur zu Weihnachten.
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Von Birgitt Siems am 27. November 2012
Verifizierter Kauf
Ganz toll. Die Aufnahme gefällt mir sehr gut. Habe auch nichts anderes von Simon Rattle erwartet.
Kann diese CD nur weiterempfehlen.
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14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc Haegeman am 23. November 2010
It's amusing to read from a conductor in a foreword to his newest recording, moreover meant to feature as plat de résistance of his 30 years with EMI campaign, that he previously hasn't been much of a fan of the composer he is playing. Of course, it has never been a secret that Simon Rattle isn't a Tchaikovskian and anyone who remembers the budding maestro accompanying Russian pianist Emil Gilels in Tchaikovsky's 1st piano concerto in the early Birmingham days, knows this went hand in hand with an evident lack of affinity with the composer's world. And although the light often appears with age and Rattle readily admits he always has had a soft spot for the ballets, a complete recording of Tchaikovsky's "Nutcracker" with the Berlin Philharmonic is still something of a surprise.

I wish, though, it would have been an event as well. Rattle's "Nutcracker" was recorded in late December 2009, with the 2nd Act spliced from the Silvesterkonzert to a studio recording. What immediately struck me are the lack of imagination and atmosphere of Rattle's approach. Surely, he gives us beautifully played snapshots, spotlighting Tchaikovsky's ever inventive orchestration as well as honoring the composer's dynamic markings, but he doesn't share much of a story and the few dramatic snippets he finds are sadly missing in evocative power. Rattle seems to be discovering the score and is mesmerized by the wealth of its melodies, but more than that as yet he isn't able to give. While Rattle rightfully emphasizes in his foreword the revolutionary quality of the score, highly influential on Stravinsky's ballets, his reading remains too relaxed and uneventful to convince. Don't try looking for the magic of a Christmas night here.
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