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Der Nobelpreis: Roman [Taschenbuch]

Andreas Eschbach
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. November 2007
Hans-Olof Andersson, Mitglied des Nobelpreiskomitees, wird erpresst: Er soll für eine ganz bestimmte Nobelpreis-Kandidatin stimmen - oder seine Tochter muss sterben. Was niemand weiß: Gunnar Forsberg, der Bruder seiner verstorbenen Frau, ist ein knallharter Einbrecher und Industriespion, der keine Rücksicht kennt, wenn es um seine letzte lebende Angehörige geht. Gunnar macht sich auf die Jagd nach den Erpressern. Doch mit dem, was er herausfindet, hätte niemand gerechnet ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 2 (12. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340415763X
  • ISBN-13: 978-3404157631
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.721 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Professor Hans-Olof Andersson hat ein gewaltiges Problem. Dem Mitglied des Nobelkomitees wurde gerade ein ungeheuerliches Angebot unterbreitet. Drei Millionen Kronen offerierte der fischäugige Mann mit dem Aktenkoffer, wenn Anderssons Stimme einer Schweizer Forscherin zum Medizinnobelpreis verhalf. Obwohl erst kürzlich drei Mitglieder des Komitees auf dem Mailänder Flughafen bei einem Crash ums Leben gekommen waren, lehnte Andersson das unseriöse Angebot ab. Schließlich stand die Reputation des berühmtesten Preises der Welt auf dem Spiel!

Als auch noch seine Tochter Kristina entführt wird, das liebste, was dem blässlichen Professor seit dem Unfalltod seiner Frau geblieben war, konnte nur noch einer helfen. Anderssons Schwager Gunnar Forsberg, der wegen Einbruchs und Industriespionage in Haft saß. Um Gunnar frei zu bekommen, lässt der Professor sämtliche Verbindungen spielen. Ab Seite 117 übernimmt der toughe Gunnar den Erzählfaden und schwingt sich zum eigentlichen Helden der Geschichte empor. Seine Suche nach Kristinas Entführern gerät bald zu einer schwindelerrregenden Odyssee. Ein menschliches und ganz und gar nicht nobelpreiswürdiges Katastrophengebiet erschließt sich. Von nun an windet sich die Story in verschlungenen Pfaden und nimmt schließlich eine völlig unerwartete Wendung, von der, um der Spannung willen, nichts verraten werden soll.

Starker Stoff, sieht man von einem erzähltechnisch nicht ganz schlüssig zu lösenden Problem ab. Gemeint ist das im ersten Viertel des Romans gewaltige Lügenkonstrukt, das (erzählerisch problematisch), als tatsächliches Geschehen geschildert wird, wie auch Ich-Erzähler Gunnar am Ende des Romans kleinlaut zugeben muss.

1998 Das Jesus-Video. Nun Der Nobelpreis. Zwei Pfunde, mit denen sich wuchern lässt. Wissenschaft meets Thriller. Eine Formel, die Frank Schirrmacher von der FAZ prompt veranlasste, einen deutschen Michael Crichton auszurufen. Vielleicht zuviel der Ehre --, aber einen Mini-Nobelpreis für die Kühnheit seiner Konstruktion hat Andreas Eschbachs verblüffend konstruiertes Verwirrspiel allemal verdient. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

... Dazu kommt die sorgfältige Recherche, die dem Leser viel über den Nobelpreis, seine Entstehung und Geschichte erzählt, aber auch über Hormone, Gefühle und den Wissenschaftsbetrieb. ... Allein wegen dem Ende lohnte sich bereits der Kauf des Buches. Eschbach at his Best!

(c) Hans Peter Roentgen - literature.de - Das Literaturportal -- literature.de, 11. Oktober 2005 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Thema, ungewohnter Schauplatz - herrlich! 26. Januar 2006
Von M. Kuhr
Format:Gebundene Ausgabe
"Der Nobelpreis" ist meiner Ansicht nach sehr gut. Mag manch einer das Ende auch kritisieren, ich habe es geliebt. Und zwar aus dem einfachen Grunde, dass es mich überrascht hat. Und genau das erwarte ich von einem guten Thriller. Ich will nicht schon nach hundert Seiten einen Hinweis darauf haben, wer eventuell falsch spielen könnte, oder durch nebulöse Andeutungen die Auflösung sehen.
Ich hatte sehr viel Freude an dem Buch, auch, weil sich der Schauplatz und das Thema so wohltuend von dem abhebt, was den Markt sonst so überflutet.
Wahrscheinlich ist es wirklich eine Geschmacksfrage, aber ich würde trotzdem uneingeschränkt empfehlen, sich selbst ein Bild zu machen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute und kurzweilige Unterhaltung 19. September 2005
Von jk
Format:Gebundene Ausgabe
Eines muss man Andreas Eschbach wirklich lassen. Er hat ein großes Talent für spannende und außergewöhnliche Plots. So widmet er sich in seinem neuesten Werk "Der Nobelpreis" der Frage, ob eben jener käuflich ist (bzw. die Juroren). Alles Phantastereien? Unsinn? Vielleicht nicht so ganz. Eschbach hat sich bei dieser zunächst einmal abstrus klingenden Frage von einem realen Verdachtsfall inspirieren lassen. Denn nach wie vor halten sich hartnäckige Gerüchte, dass es bei der Verleihung des Medizin Nobelpreises 1986 an die Neurobiologin Rita Levi Montalcini nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. So soll ein italienischer Pharmakonzern hier massiv (finanziell) nachgeholfen haben. Alles Vermutungen, die bis heute nicht bewiesen sind. Eschbach gelingt es aber vor diesem Hintergrund eine spannende Geschichte zu entwickeln, die - im Gegensatz zu "Eine Billion Dollar" - recht realitätsnah und nicht so ganz an den Haaren herbeigezogen wirkt.

Fzit: Gute Unterhaltung im besten Sinne! Kurzweilig, spannend, ohne allzu große Längen und etwas nachdenklich stimmend. Crichton ist auch nicht besser...

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel mit den Erwartungen des Lesers 6. Juni 2006
Von Lesezeichen TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Nobelpreis ist die bekannteste wissenschaftliche Auszeichnung der Welt. In seinem gleichnamigen Roman spielt Andreas Eschbach auf sehr unterhaltsame und kurzweilige Art mit dem Gedanken "Was wäre, wenn die Auswahl eines Preisträgers über Bestechung der Stiftungsmitglieder erfolgen würde".

Genau dies scheint Hans-Olaf Andersson, einem Juror für den Medizinnobelpreis offensichtlich zu wiederfahren. Und er holt seinen wegen Wirtschaftsspionage im Gefängnis sitzenden Schwager Gunnar Forsberg aus dem Knast, um ihn mit der Tasache zu konfrontieren, dass Kristina, die Tochter Anderssons, von den Drahtziehern der Bestechung entführt wurde, um Druck auf Andersson auszuüben. Forsberg ist für ihn der Einzige, der aufgrund seiner Vergangenheit helfen kann.

Bis zu diesem Zeitpunkt schreibt Eschbach die Story in der 3. Person aus Sicht von Hans-Olof Andersson. Der restliche Roman erzählt in der Ich-Form die nachfolgenden Ereignisse aus Forsberg's Sicht. Und der sieht sich auf der Suche nach den Drahtziehern, die ihn letztendlich illegal bis in die geheiligten Räumlichkeiten des Nobelpreiskommitees führen, immer wieder mit unerwarteten Überraschungen und Wendungen konfrontiert, die ihn mehrmals fast wieder ins Gefängnis zurückbringen.

Zudem führen ihn seine Ermittlungen auch weit in die eigene Vergangenheit und konfrontieren ihn mit Dingen, die er längst vergessen oder verdrängt hatte.

Auch wenn für mich schon frühzeitig eine Ahnung aufkam, welche Wendung und Auflösung "Der Nobelpreis" letztendlich bereithält, so schafft es Andreas Eschbach am Ende vor allem bei der Beschreibung der Tatmotive zu überraschen. Vieles ist nicht so wie es scheint - das muß Forsberg am Ende seiner Suche teilweise schmerzhaft feststellen und auch der Leser erlebt einiges an Überraschung.

Wieder einmal schafft es Eschbach, seine Leser in den Bann zu ziehen. Die Story ist von der Grundidee faszinierend, von der Entwicklung überaus spannend, von der Action angenehm zurückhaltend, von den Personen sehr vielschichtig und liebevoll angelegt und von dem Schreibstil sehr kurzweilig.

Da verzeiht man dem Autor den unpassenden (und gott sei dank nur kurzfristigen) Wechsel in eine dritte Erzählform, nämlich die direkte Ansprache des Lesers. Die ist einfach nur unpassend und irgendwie irritierend, weil vollkommen ohne Belang. Für mich schade war, dass einiges an Wendungen und Handlungsverläufen einfach zu klar und offensichtlich angelegt ist, was der Spannung dann ein klein wenig Abbruch tut.

Summa summarum aber ist "Der Nobelpreis" ein mehr als solider, ein spannender und ein sehr empfehlenswerter Roman aus deutscher Feder - und von denen gibt es doch nicht allzu viele!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Dieser Schriftsteller ist einfach sehr gut. Egal welches Buch man von Ihm liest, es ist super. Er hat eine super Art zu schreiben
Vor 23 Tagen von Leah Hanstein veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Der Nobelpreis
Ist eben ein Eschenbach. Ausschweifend erzählt, jeder Mitspieler wird detailiert
und bis in Einzelheiten beschrieben um dann zum Schluss ein ganz anderes
Ergebnis zu... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Anne Lingenfelder veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet
Die ersten 100 Seiten beginnen rasant. Man fühlt mit dem Professor, dessen Frau tot und dessen einziges Kind entführt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von A. Korff veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Solider Thriller
Der inhaftierte Industriespion Gunnar Forsberg wird von seinem verzweifelten Schwager im Gefängnis besucht, denn seine Nichte Kristina ist entführt worden, als Teil eines... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von DU-TH veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Geht so
Der Plot ist-wie immer bei Eschbach- ausergewöhnlich. Leider ist sein Stil doch etwas hoelzern und teilweise auch zu langatmig
Für Fans aber durchaus in ordnung.
Vor 5 Monaten von felix strobel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Wie immer bei diesem Autor ist das Buch spannend und unterhaltsam- Es ist schon eine interessante Frage, ob der Nobelpreis manipuliert werden kann. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Mephisto San veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Experimente mit neuen Stilmitteln
In Zeiten, in denen alles und jeder käuflich ist, kann auch die berühmteste aller Auszeichnungen im Wissenschafts- und Literaturbereich, der vom Dynamitkönig Alfred... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von W. R. Frieling veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ein Nobelpreis wird's ...
NICHT werden.
In 'der Nobelpreis' verirrt sich Andreas Eschbach in die schwedische Nobelpreis-Akademie und schildert die Erlebnisse des in die Jahre gekommen Industrie-Spions... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Jonathan Jochem veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Lohnt nicht
Es beruhigt mich fast, dass auch tolle Autoren mal daneben hauen können, meiner Meinung nach :)

Das Thema Nobelpreis oder auch das Thema Täuschung hätte... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Karin veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schade...
Es zeigt sich leider mal wieder (ähnlich wie bei "1 Billionen Dollar"), dass Eschenbach offensichtlich irgendwann der eigenen Story nicht meht traut. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Klaus Pangritz-Sellschopp veröffentlicht
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