Jetzt eintauschen
und EUR 0,15 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Nebelfürst. Die Andere Bibliothek [Taschenbuch]

Martin Mosebach
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 24,90  
Taschenbuch EUR 9,50  
Taschenbuch, Dezember 2001 --  
Unbekannter Einband --  
Hörbuch-Download, Ungekürzte Ausgabe EUR 18,55 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Kurzbeschreibung

Dezember 2001
Der ahnungslos entschlossene Held dieser Geschichte, ein gewisser Lerner, taumelt um die Jahrhundertwende in ein aberwitziges Unterfangen. Angestiftet und manipuliert von einer üppigen Hochstaplerin, der verwegenen Frau Neuhaus, reist er auf einem schrottreifen Dampfer in die Arktis, um eine herrenlose Insel zu annektieren.Das liest sich, als wäre dieser Lerner ein entfernter Cousin von Felix Krull, und nicht weniger virtuos und komisch als der alte Meister entwickelt Martin Mosebach den Hintergrund seines Romans, ein wilhelminisches Gesellschafts-Panorama. In den Hauptrollen sehen wir den anrüchigen Kaufmann, den schnurrbärtigen Herzog-Regenten, die kleine Afrikanerin und den schäbigen Chefredakteur. Gut erfunden, also gelogen, könnte man meinen. Aber nein! Unter dem Stichwort "Bäreninsel" schrieb einst Mayers Konversationslexikon: "Im Auftrag eines Hamburger Syndikats nahm 1898 der Deutsche Theodor Lerner 85 qkm in Besitz, und 1899 hatte hier der Deutsche Seefischereiverein eine Station." Eine wahre Geschichte also. Was wie ein höchst unwahrscheinliches Capriccio anmutet, ist ein absurdes Kapitel aus der deutschen Kolonialgeschichte. Der Traum von der Ausbeutung einer gottverlassenen Insel im Süden Spitzbergens führte zu diplomatischen Demarchen, und während Lerner auf den Eisschollen umherstolperte, wurden zwischen Berlin und Sankt Petersburg Depeschen gewechselt. In einem halben Hundert kurzer Kapitel fächert Mosebach die Machenschaften seines Heldenpaares prismatisch auf und führt sie bravourös zu ihrem lachhaften Ende.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 350 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821845066
  • ISBN-13: 978-3821845067
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 12,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.056.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein begnadeter Stilist.«
Neue Zürcher Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

»Ein großer Könner ist auch Martin Mosebach, vor allem ein Sprachkünstler sondergleichen, und das Vergnügen bei der Lektüre dieses Romans, der die Geschichte jenes Theodor Lerner erzählt, der 1898 die Bäreninsel im hohen Norden gewissermaßen annektiert und damit einen Hintertreppenwitz der Kolonialgeschichte schreibt, gleicht jenem Hörgenuss, den man bei Mozarts „Musikalischem Spaß“ oder Carla Bleys „Musique Mechanique“ haben kann: alles sehr schräg un d sehr amüsant. « Die Zeit

»Mit wenigen Strichen, auf knappstem Raum, zeigt uns Mosebach die alte und die neue Welt in einem labilen Schwebezustand … sein Roman ist eine Form erzählerischer Landnahme und führt uns vor, was Literatur eigentlich ist: eine Reise ins Blaue hinein, für den Autor ebenso wie für den Leser.« Lutz Hagestedt in der ›Frankfurter Rundschau‹

»Ein begnadeter Stilist.« Neue Zürcher Zeitung

»Indem Mosebach … im historischen Stoff einer imperialistischen Unternehmung der Kaiserzeit die Seifenblasen der New Economy spiegelt, gelingt ihm ein schärferer Blick auf unser Zeitalter globalisierter Kapitalmärkte und der massenmedial entfesselten Simulationsmaschinen.«Tilman Spreckelsen in der ›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

2.7 von 5 Sternen
2.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Felix Krull meets Jules Verne 29. Oktober 2001
Format:Taschenbuch
Ein köstlicher Roman (und das, obwohl ich noch gar nicht am Ende bin), der die Chance hat, die Andere Bibliothek wieder einmal in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu bringen. Ein arbeitsökonomischer (um nicht zu sagen arbeitsscheuer) Möchtegernliterat wird mehr oder weniger durch Zufall zum Polarforscher und dann zum Venture-Kapitalist (würde man heute wohl sagen) und alles beruht auf historischen Quellen. Der arme Protagonist ist zum Teil ein Opfer seiner Schwäche und ferngesteuert von einer üppigen Hochstaplerin, aber die Geschädigten sind allesamt auch nicht sympathischer. Wie schon gesagt, eine köstliche Lektüre.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Skurril und unterhaltsam 5. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Martin Mosebach hat es einmal wieder geschafft, seine Erzählung mit einer Anzahl nicht unbedingt symphatischer, aber höchst skurriler Mitspieler zu bestücken. Die genüsslich geschilderten Irrungen und Wirrungen dieser Personen machen das Buch zu einer höchst unterhaltsamen Lektüre, vor allem, wenn man sich auf ungewöhnliche Nebenpfade wie den Besuch beim Photographen oder im Senckenbergmuseum einlässt. Alles in allem ein vergnügliches und kurzweiliges Buch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine köstliche Parabel auf die Welt der Spekulation 12. Oktober 2008
Von euripides50 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Bäreninsel" ist der Name eines öden polaren Eilands weit nördlich von Spitzbergen, die im Jahre 1898 einmal kurzfristig in das Licht der Weltöffentlichkeit geriet, als der Journalist Theodor Lerner versuchte, dieses Insel für das deutsche Kolonialreich zu annektieren. Um diesen geschichtlich verbürgten Kern herum hat Martin Mosebach einen unterhaltsamen Gesellschaftsroman geschrieben, der mit der Reise Theodor Lerners zur Bäreninsel beginnt. Was zunächst als eine Rettungsexpedition für einen verschollenen Ballonfahrer über der Arktis geplant war, entwickelt sich unter der planvollen Regie der Madame Hanhaus und des halbkriminellen Sholto Douglas zu einer finanziellen Okkasion planetarischen Ausmaßes. Die Verheißung von Hundert Millionen Tonnen Kohle unter arktischer Erde ruft die Bäreninsel-Gesellschaft" ins Leben, für die deutschlandweit Bankiers und Geldgeber gesucht werden. Sogar Reichstagsabgeordnete, deutsche Fürsten und ein russischer Diplomat kommen ins Spiel, ehe das ganze Projekt im Orkus eines finanziellen Desasters verschwindet.
Das hört sich genauso unterhaltsam an, wie es im Buch präsentiert wird, und wer nur unterhalten werden will. wird mit dem vorliegenden Buch voll auf seine Kosten kommen. Jede Seite des Romans ist sprachlich und stilistisch auf eine Weise ausgefeilt, wie man es unter den meisten Jungeleven des Deutschen Buchpreisrummels vergeblich suchen wird.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar