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Der Nebel um das Geld
 
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Der Nebel um das Geld [Taschenbuch]

Bernd Senf
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: Gauke Verlag; Auflage: 9., veränd. Aufl. (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3879984352
  • ISBN-13: 978-3879984350
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 10 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 316.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Bernd Senf ist Professor für Ökonomie, Reich-Kenner, Lebensenergieforscher und Bioenergetiker. Er ist bekannt für seine allgemeinverständliche und lebendige Vermittlung komplexer Zusammenhänge. Sein besonderes Engagement gilt der Herausarbeitung tieferer Ursachen der Störungen des Lebendigen und wesentlicher Grundlagen zu ihrer Überwindung - damit es sich mehr und mehr entfalten kann.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Bernd Senf ist Professor für VWL in Berlin und bekannt dafür, dass er komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge allgemeinverständlich vermittelt. In diesem grandiosen Werk schreibt er über das Geld. Er beginnt ganz simpel bei der Tauschwirtschaft und baut dann über Gold-, Bar- und Giralgeld sowie den Instrumenten der Zentralbank zur Geldmengen-Steuerung schrittweise ein Gerüst auf, mit dem er zuletzt die geldpolitischen Schwächen von klassischer Ökonomie/ Neoklassik, Keynesianismus und Monetarismus aufzeigt. Zu den ökonomischen Theorien empfiehlt sich übrigens unbedingt sein neueres Buch "Die blinden Flecken der Ökonomie". Senf erklärt Fehler der Vergangenheit (u.a. Inflation 1923, Deflation 1929, Bretton Woods 1971, IWF, Währungsunion 1990). Mitten in den unterhaltsamen Ausführungen wird man sich irgendwann bewusst, dass man gerade die ersten VWL-Semester verpasst bekommt! Können nicht alle Lehrbücher so aufgemacht sein?

Geld regiert die Welt, und die Zentralbanken und Banken das Geld. Arbeitslosigkeit, Inflation, Verschuldung, Wirtschaftskrisen und letztlich auch Umweltzerstörung sind Symptome der Geldpolitik. Der Normalbürger durchblickt das nicht, aber mindestens für Wirtschaftspolitiker müsste das Buch Pflicht sein! :-)

Senfs Synthese nach mehreren Jahrzehnten Recherche ist übrigens eine Kritik am Zinseszins-System als die Krisenursache schlechthin. Favorisiert wird die aus diversen Gründen kontrovers diskutierte Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell (1862-1930). Das Geld soll hier auf seine ursprüngliche Tauschfunktion zurückgeführt werden und seine Aufbewahrungs- und Verleihfunktion (die der Zins belohnt) ausgeschaltet bzw. über eine "Umlaufsicherungsgebühr" sogar bestraft werden. Geld würde dann nur noch investiert, nicht verliehen. In einem Feldversuch, dem "Wunder von Wörgl" in Österreich 1932, hat sich die Idee als sehr erfolgreich bewiesen, wurde aber von der Zentralbank gestoppt. Das Konzept ist ein Generalangriff auf die Macht der Bankenwirtschaft und mindestens von daher umstritten. Ein Grund mehr, dieses Buch zu lesen.

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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beachtenswert unbeachtet. 7. August 2003
Herrn Senfs Buch wird von meiner Seite wärmstens ans Herz gelegt. Was Geld ist, weiss im Grunde ja jeder. Wird am Anfang nochmal kurz in Erinnerung gebracht. Wie Goldwährung und Goldkernwährung gedacht waren und tatsächlich funktionierten, wird anschliessend dargestellt. Hieraus entwickelt der Autor die "Funktionsweise" der drei grossen Währungskrisen Deutschlands im XX. Jahrhundert - Inflation 1923, Deflation 1929 und den erneuten Zusammenbruch der Reichsmark 1945.
Bevor sich Senf dann mit den Währungssystemen nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt, geht er in einem besonderen Kapitel auf die Problematik des Zinssystems ein, in dem er den Knackpunkt dafür erblickt, dass ein kapitalistisches Wirtschaftssystem langfristig nicht funktionsfähig sein kann. Die Problematik wird ungemein plastisch und schlüssig dargestellt.
Als Grundlage für polit-ökonomische Diskussionen ist das Buch ein unschätzbares Vademecum. Für den, der von Silvio Gesell noch nichts gehört hat, ist es vielleicht sogar der Beginn einer wunderbaren Lektüre.
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Nebel lichtet sich 14. Juni 2005
Von Dr. Jochen Heistermann TOP 1000 REZENSENT
Irgendwie wissen wir alle, was Geld ist. Begriffe wie Inflation, Zins und Zentralbanken sind uns auch nicht fremd. Aber wer bringt Geld in Umlauf, wie kontrollieren die Banken die Geldmenge und wie "schöpfen" die Banken Geld aus den Spareinlagen? Diese und viele andere Fragen beantwortet Bernd Senf in seinem Buch und lichtet damit den Nebel um das Geld.

Er geht das Thema systematisch an, indem er zuerst die Gold- und Goldkernwährung erklärt und dann die ersten Geldsysteme bis zum 2. Welkrieg analysiert. Diese Systeme erwiesen sich als überraschend instabil und führten mit ihrem Zusammenbruch zu schweren Krisen politischer und wirtschaftlicher Art (Stichwort Schwarzer Freitag).

Verantwortlich macht Senf dabei den Zins, der die Geldmenge aufbläht und größere Geldmengen exponentiell anwachesen läßt, während Schuldner unter ihren Lasten förmlich ersticken.

Die zweite Hälfte des Buches ist den Währungssystemen nach dem 2. Weltkriegt gewidmet. Hier erfahren wir was es mit festen und variablen Wechselkursen auf sich hat und wie sich diese auswirken.

Ich finde das Buch sehr anschaulich und informativ geschrieben, der Autor vereinigt die Eigenschaften eines Professors und Pädagogen in vorbildlicher Art und Weise. Ich habe viel aus dem Buch gelernt und meine besser zu verstehen, was in unserer heutigen Zeit wirtschaftlich falsch läuft.

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Einführung in die Freiwirtschaftslehre
Geld. Was ist es? Woher kommt es? Wohin geht es und wie funktioniert es? Fragen, die sich wohl kaum jemand stellt. Aber warum eigtl? Warum denn auch? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2008 von brainman
Sollte zum Grundwissen für Jeden gehören
Die zwei wesentlichen Aussagen des Buches: Problematik des Zinssystems und das unser Geld nur auf Schuld basiert (Geld gelangt nur durch Aufnahme von Krediten - im wesentlichen bei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2008 von Michael
Wie trockene Materie Spass machen kann und man viel lernt
Bernd Senf ist ausgewiesener Fachmann und für einen Akademkiker mit Professoerentitel schafft er es, komplexe Sachverhalte nicht nur spannend sondern auch sehr anschaulich zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2008 von T. Hünerfauth
Wichtiges Grundwissen!
Das Geld und seine Zusammenhänge sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wenn man die Vorgänge in Politik und Wirtschaft verstehen will, sollte man dieses Buch gelesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2008 von P. Schmitz
Wirtschaft ist von Natur aus spannend ...
... es sei denn sie wird unlogisch/ nebelhaft erklärt. Aber dieses Buch enthält so viele Themen und macht schwierige Zusammenhänge verständlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von Anna
Zins-Problematik verständlich erklärt
Das Buch ist leicht verständlich, auch für Laien und enthält sehr interessante Zusammenhänge, die leider viel zu wenigen Menschen (auch Experten, die das wissen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2007 von Andreas Gryphius
Einfach genial
VWL zum Anfassen.
TIPP: Eine Vorlesung an der FHW-Berlin ist zu empfehlen, wo die Problematik des Geldsystems sehr gut veranschaulicht wird. Lesen Sie weiter...
Am 22. November 2001 veröffentlicht
Buch mit sehr anschaulichen Grafiken
Dieses Buch ist für alle, die die Problematik des Geldes verstehen möchten.Es ist sehr verständlich geschrieben und erläutert vieles mit sehr... Lesen Sie weiter...
Am 23. Juli 1999 veröffentlicht
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