Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 6,25

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Namensvetter
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Namensvetter [Gebundene Ausgabe]

Jhumpa Lahiri , Barbara Heller
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 349 Seiten
  • Verlag: Blessing (4. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896671111
  • ISBN-13: 978-3896671110
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 617.270 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jhumpa Lahiri
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Jhumpa Lahiri auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Voller Ungeduld wartet das bengalische Ehepaar Ashima und Ashoke auf einen Brief von der Großmutter aus Kalkutta. Denn sie muss für den Erstgeborenen des nach Amerika ausgewanderten Paares einen Namen auswählen, so will es die Tradition. Doch welcher Name dem Enkel zugedacht war, wird die Familie nie erfahren. Der Brief ist verloren gegangen und die Großmutter kurz nach der Geburt gestorben. Ashoke nennt seinen Sohn aus einem Impuls heraus Gogol, nach Nikolai Gogol, seinem Lieblingsautor. So beginnt der Junge sein Leben unter falschen Vorzeichen. Eine großes Unglück, glauben seine Eltern, denn nur der richtige, der schicksalhafte Name kann dem Leben Halt geben. Und schließlich wird es das Kind, das in einem fremden Land aufwachsen muss, schon schwer genug haben.

Ashima und Ashoke setzen alles daran, ihren Sohn in der indischen Kultur zu verwurzeln. Doch für Gogol gilt nur eines: Er möchte ein richtiger Amerikaner werden. Er drängt seine Eltern dazu, Thanksgiving zu feiern und isst lieber Roastbeef statt Samosas. Später studiert er Architektur, hat immer wieder neue Freundinnen und trinkt Alkohol - alles gegen den Willen der Eltern. Bis sein Vater stirbt. Mit Ashokes Tod beginnt Gogols so umsichtig konstruierte amerikanische Fassade zu bröckeln.

Klappentext

"Lahiris Sätze sind einfach, elegant und voller suggestiver Kraft."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Die Erzählungen sind auf ganz wundersam warme Weise melancholisch. Ein besonderer Zauber liegt über 'Melancholie der Ankunft'."
Cosmopolitan

"Der Namensvetter erfüllt mehr als alle Erwartungen an die Pulitzerpreisträgerin Jhumpa Lahiri. [...] Es ist ihr gelungen, den unvergesslich schönen Ton, der ihre Erzählungen charakterisiert, erneut erklingen zu lassen und ihn zusammen mit den Themen ihrer Prosa, Exil und Identität, zu einem großen Werk zu orchestrieren. Doch dieses Mal hat sie nicht nur Kammermusik komponiert, Der Namensvetter ist eine Symphonie."
New York Times


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In einem fremden Land 18. April 2005
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ashima hat geheiratet. Einen Bengalen, ebenfalls wie sie, aus Kalkuttas Oberschicht. Natürlich ist es eine arrangierte Hochzeit. Und natürlich wird sie ihrem Mann folgen, auch wenn ihr das schwerfällt. Denn der lebt in den USA, hat einen Job an dem angesehen Massachussetts Institut für Technology (MIT).

Jetzt ist sie schwanger. Und hat ein Problem mit dem Namen. Denn Bengali haben zwei Namen, einen offiziellen, der erst nach langem Überlegen verliehen wird und einen inoffiziellen, eine Art Spitzname, den nur die Angehörigen verwenden.

Das Kind, ein Junge, soll in der bengalischen Tradition aufwachsen, auch wenn es in Amerika geboren wurde. Und so bittet Aschima ihre Großmutter einen Namen auszuwählen und ihr diesen zu schreiben. Doch der Brief geht verloren, die Großmutter stirbt kurz darauf und an dem Jungen bleibt ein Name hängen, den ihm der Vater gegeben hat: Gogol, nachdem großen russischen Schriftsteller.

Gogol wächst in Amerika auf, möchte Amerikaner sein, versteht die Kultur seiner Eltern nicht, weiß nicht, warum sie so anders sind als die Eltern seiner Schulkameraden. Kalkutta ist für ihn ein schwüler, dreckiger Ort, er begleitet seine Eltern ungern dorthin. Seinen Namen hasst er, sobald er kann, lässt er ihn ändern.

Auch die Eltern verlieren nach und nach die Kontakte in die alte Heimat. Zu groß ist die Entfernung, zu selten können sie zurückfliegen, das alles ist in den Siebziger Jahren nicht einfach.

Die Pulitzerpreisträgerin Jahiri hat einen poetischen Roman über eine Einwandererfamilie geschrieben, poetisch, zart, ruhig und doch kann man ihn nicht mehr aus der Hand legen. Meisterhaft schildert sie ihre Personen, deren Konflikte, Wünsche und Hoffnungen, die amerikanische wie die bengalische Welt werden lebendig, die Unterschiede, aber auch das, was verbindet.

Und der Kampf der Menschen um einen Platz, den sie als Heimat empfinden, den sie suchen und oft nicht finden. Dieser Gogol steht wie sein Vater zwischen zwei Kulturen und doch ist ihm der Vater fremder als manch anderer, den er kennt. Er wächst an amerikanischen Schulen auf, sieht mit anderen bengalischen Kindern auf Familienfesten amerikanisches Fernsehen und stolpert durchs Leben, als wäre er wirklich eine Figur von Gogol. Eine, die lebendig geworden ist.

Mit Frauen hat er so seine Probleme, überhaupt tut er sich mit Menschen schwer. Und das ist vielleicht der einzige Kritikpunkt an diesem wunderschönen Buch: Dass die Autorin, die sonst so lebendige Figuren zu zeichnen vermag, bei den Freundinnen Gogols seltsam blasse Gestalten entwirft. Doch ansonsten wird der Leser mit einem Lesevergnügen der ganz seltenen Art belohnt. Ein poetisches Buch, das ein Pageturner ist, ein ruhiger, fast beschaulicher Text, der einem den Atem raubt.

Ein Meisterwerk, ein Muss für jeden, der sich poetische Romane liebt. Ein Muss für jeden Buchliebhaber.

(C) Hans Peter Roentgen

War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener Roman! 10. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Wie lange dauert es, bis man wirklich ankommt in einem fremden neuen Land? Vor dem Hintergrund der hiesigen Debatten um Ausländer-Integration, Green-Cards und Computerfachleute aus Indien mag es hilfreich sein, ein Blick woanders hin zu werfen - z.B. nach Amerika, dem geschichtlichen Einwanderungsland Nr. 1.
In ruhigen und gelassenen Sätzen vermittelt uns Jhumpa Lahiri in ihrem ersten Roman einen gelungenen Einblick in eine indische Akademikerfamilie, die sich in den 60er Jahren aufmachte, als Einwanderer in den USA Fuß zu fassen. Eindrucksvoll erleben wir wie es Kindern der 2. Generation ergeht, die den Spagat zwischen dem traditionellen Elternhaus und dem modernen Amerika bewältigen müssen.
Wer „Kick it like Beckham" mochte, wird auch an dieses Buch interessant finden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Format:Taschenbuch
Wie alles von Jhumpa Lahiri ist auch "Der Namensvetter" ein grandioses Werk, meisterhaft geschrieben, fesselnd und wunderbar. Völlig unsentimental und realistisch beschreibt Lahiri die Zerrissenheit eines Vertreters der 2. Generation bengalischer Einwanderer. Alles ist so wirklich, so lebensnah. Die Autorin ist meiner Meinung nach wirklich das beste, was die zeitgenössische amerikanische Literaturwelt zu bieten hat. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Jedem, der sich für das Lebensgefühl von Immigranten interessiert, sei dieser Roman wärmstens ans Herz gelegt!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:










Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar