Es war einmal ein kleines Mädchen,...
So beginnt dieses
wunderschöne Bilderbuch, welches unter dem Titel ''Der Name der
Sonne'' von Katja Riemann, mit Illustrationen von Susanne Riemann 1999
in der Edition Riesenrad GmbH in Hamburg erschienen ist
Vielleicht
werden die ersten LeserInnen mittlerweile schon stutzig werden, eine,
vielleicht zur Zeit DIE, deutsche Schauspielerin, welche u.a. in
Filmen und Fernsehproduktionen wie ''Abgeschminkt'', ''Sommer in
Lesmona'' ;-), ''Nur aus Liebe'',''Comedian Harmonists'' , ''bandits''
etc. ....mitgewirkt hat, schenkt diesem Bilderbuch, welches Ihre
Schwester mit sehr detaillierten Bildern versehen hat, Ihre
Verse.
Ein kleines Mädchen, welches Lila heißt, entdeckt eines
Morgens, daß die Sonne nicht mehr da ist.
Gemeinsam mit ihrer
Mutter findet sie auf geheimnisvollem Wege heraus, was jene Sonne so
derart bedrückt, daß sie erkrankt ist und unfähig weiterhin zu
scheinen, weil sie keinen Namen trägt.
Die Geschichte ist bewegend
und sinnlich, voller Wärme und Idylle, in der Symbiose mit den
Bildern, welche mich ein wenig an Ilon Wikland, der Illustratorin
vieler Astrid Lindgren Bilderbücher, erinnern, gelingt es den
Geschwistern Riemann sowohl durch Text als auch durch die sehr
kräftigen farbigen Abbildungen sowohl VorleserIn als auch ZuhörerIn
von der erste Seite an zu fesseln.
Bei näherer Betrachtung wird
deutlich, mit wie viel Liebe zum Detail das 28 seitige Buch gestaltet
ist, alle Texte sind pro Seite mit einer anderen Pastellfarbe
unterlegt, so daß sich der Faden der Geschichte wie ein Regenbogen
durch die spannende Handlung zieht.
Gerade für die Jüngsten
offerieren die Illustrationen viele Gegenstände, Spielzeuge, Tiere,
Musikinstrumente, Alltägliches und Vertautes, Kerzen-, Mond- und
Sternenschein, nur die lachenden Sonnenstrahlen werden vermißt, aber
...psssst.
Eine rotbraun gestreifte Katze ist nahezu auf jeder
Seite in den unterschiedlichsten Aktionen zu bewundern, jener Faden
erinnert mich wiederum an Sven Nordqvist mit seinen im Oettinger
Verlag erschienenen Bilderbüchern über den gemütlichen Petterson und
Findus, seinem temperamentvollen Kater.
Mich hat dieses
Erstlingswerk verzaubert und ich möchte es vielen Eltern und Kindern
und allen Junggebliebenen wärmstens ans Herz legen.
END