oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 3,85 eintauschen?
Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft (Sachbuch (Spektrum Hardcover))
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft (Sachbuch (Spektrum Hardcover)) [Gebundene Ausgabe]

Daniel Levitin , Andreas Held
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 26,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft (Sachbuch (Spektrum Hardcover)) gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 3,85 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Die Welt in sechs Songs: Warum Musik uns zum Menschen macht EUR 22,99

Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft (Sachbuch (Spektrum Hardcover)) + Die Welt in sechs Songs: Warum Musik uns zum Menschen macht
Preis für beide: EUR 49,94

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Der Musik-Instinkt: Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft (Sachbuch (Spektrum Hardcover))

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Die Welt in sechs Songs: Warum Musik uns zum Menschen macht

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details



Produktinformation


Mehr über den Autor

Daniel J. Levitin
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Daniel J. Levitin auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieses Buch hat völlig zu Recht zwölf Wochen lang die Bestsellerliste der "New York Times" angeführt. Wer sich die Zeit nimmt, beim Lesen die vielen Musikbeispiele anzuhören (meistens ist die komplette Version den Beispielschnipseln vorzuziehen), dem ist voller Genuss gewiss. www.wissenschaft-online.de Diese Lehrstunde über die Erklärungskraft der Kognitionspsychologie ist ein Muss für alle musikinteressierten Studenten und Fachleute. Gehirn und Geist Daniel Levitin hat ein wunderbares und faszinierendes Buch geschrieben - für Musiker, Psychologen und alle, die die Faszination an Musik teilen und schon immer verstehen wollten, was mit uns geschieht, wenn wir Musik hören: Wie aus Klängen Musik entsteht, woher der plötzlich auftauchende Ohrwurm kommt oder weshalb Musik es vermag, in uns die stärksten Emotionen hervorzurufen. Das Orchester Levitins größte Sorge ist es, uns zu versichern, dass der Musikgenuss nicht geschmälert wird, wenn wir mehr über die Wirkungsweise der Musik erfahren. Und er weiß das in seinem Buch überzeugend vorzuführen. (...) Fast dreihundert Hörbeispiele größtenteils populärer Musikstile können dazu auf yourbrainonmusic.com angeklickt werden. (...) Levitin sammelt die empirischen Beweise dafür, dass Musik und musikalisches Gedächtnis eine konstruktive Leistung des Gehirns sind. (...) Etwas Evolutionspsychologie muss auch noch sein, und sie führt zurück zur Verwendung der Musik in den Kopfhörern des George McFly: Von den in Höhlenmalereien dokumentierten Tanzritualen über Wagners Liebestrank bis zum "Electric Ladyland" von Jimi Hendrix geht es nämlich um sexuelle Verheißungen. Womit über die unumgängliche Berufung auf Darwins Theorie der sexuellen Selektion die Musik zuletzt in jenen Instinkten verankert wird, auf den der deutsche Titel des Buches abhebt. Frankfurter Allgemeine Zeitung "Der Musik-Instinkt" ist interessant, weil es Wissenschaft und Kunst fachkundig sinnig verknüpft. Aktuelle Forschungsergebnisse werden beschrieben - und TopSongs ausSicht eines Musikprofis analysiert. Man kommt der Erklärung ein ganzes stück näher, warum ein paar angeschubste Luftmoleküle so gewaltige Gefühle auslösen können. dpa-Wissenschaftsredaktion Musik scheint eine geradezu eigensinnige, schwer fassbare Qualität zu besitzen, die einer einfachen Erklärung nicht zugänglich ist, so dass sich immer neue Fragen stellen, je mehr wir darüber wissen, ohne dass unser Bohren ihre Macht und ihr Geheimnis entschlüsseln könnte. Es mag kein Ende und keine einfache Antwort in Sicht sein, aber die Reise selbst ist aufregend, insbesondere wenn man sie mit einem Autor unternimmt, der nicht nur ein ausgezeichneter Musiker und ein hartnäckiger Forscher ist, sondern auch jemand, der das Staunen über die Welt nicht verlernt hat. Sting Absolut anregend, ein wunderbarer Überblick, wie ihn nur ein zutiefst musikalischer Neurowissenschaftler geben kann. ... Ein bedeutendes Buch. Oliver Sacks Mit großem Geschick und viel Geduld erläutert Levitin dem Nicht-Wissenschaftler wie dem Nicht-Musiker die Grundlagen ... Indem er die tiefe Verbindung von Musik und Gedächtnis erhellt, hilft er uns, die Magie der Musik quantitativ zu erfassen, ohne ihren Zauber zu brechen. Los Angeles Times Book Review Musikalische Auftritte zielen darauf ab, Künstler und Publikum zu einem gemeinsamen Erlebnis zusammenzuführen. Levitin schreibt mit dem Ziel einer ganz ähnlichen Konvergenz. Indem er Fachjargon durch Alltagssprache ersetzt, gibt er seinen Lesern genügend Hintergrund, um zu verstehen, auf was sie beim Musikhören achten sollen, und um das, was sie hören, mit seiner Wissenchaft zu verknüpfen. The Seattle Times Ein faszinierender Überblick über die prägende Bedeutung von Musik für unser Leben ... Levitins erhellende Arbeit ist lohnende Lektüre für jeden Musikliebhaber. Pages Levitin gelingt das schier Unmögliche, indem er etwas Wunderbares seziert und es so – statt es seiner Magie zu berauben – nur noch zauberhafter macht. Guitar Player Dieser schwungvolle Überblick über die aufkeimende Neurowissenschaft der Musik erkundet alles von der genetischen Basis musikalischen Talents (die es nicht gibt) bis zum Sex-Appeal von Keith Richards. Daily Telegraph Eine umfassende und Denkanstöße vermittelnde Expedition in die Neurowissenschaft der Musik. New Scientist Wird die Leute in einer völlig neuen Weise über die Inhalte ihrer iPods nachdenken lassen. Publishers Weekly "Der Musik-Instinkt" blendet geschickt von einem Crash-Kurs zu Themen wie Tonhöhe, Timbre, Tempo, Melodie und anderen Musikmerkmalen über zu den elektrochemischen Prozessen im Gehirn und zur Entschlüsselung des Geheimnisses der Ohrwürmer. Boston Sunday Globe Wohl das einzige Buch, das Testimonials von Oliver Sacks und Stevie Wonder auf dem Umschlag hat. Publishers Weekly In Levitins Studie wird die moderne Hirnforschung durch Musik nachvollziehbar – eine wunderbare Leistung. Library Journal

Kurzbeschreibung

Musik ist eine uralte, ewig junge menschliche Leidenschaft. In unserem Leben kann sie eine prägende Rolle spielen, selbst wenn uns dies gar nicht immer bewusst ist. Doch woher beziehen Melodien ihre Macht, ihre Magie? Daniel Levitin, der die Neugier des Neurowissenschaftlers mit der Erfahrung des erfolgreichen Musikproduzenten verbindet, erkundet in diesem Buch die vielfältigen Beziehungen zwischen Musik, Gefühl, Gehirn und Geist. Er schlägt damit Brücken zwischen Kunst und Wissenschaft – zwischen dem Komponieren, Spielen, Hören und Genießen von Musik und den damit einhergehenden Vorgängen im menschlichen Gehirn sowie den Wirkungen auf unsere Psyche. Indem er auch neueste Forschungsergebnisse aus Psychologie und Neurobiologie aufarbeitet und zur Veranschaulichung zahlreiche Musikbeispiele heranzieht – von Mozart bis Metallica, von Ella Fitzgerald bis U2, vom Kinderlied bis zur Zwölftonmusik –, liefert er Antworten auf eine ganze Reihe spannender Fragen: - Werden unsere musikalischen Vorlieben schon im Mutterleib geprägt? - Warum bleiben wir emotional der Musik verbunden, die wir als Teenager gehört haben? - Was verraten moderne bildgebende Verfahren über die Verarbeitung von Musik im Gehirn? - Ist Virtuosität weniger eine Sache des Talents als vielmehr das Ergebnis von 10.000 Stunden Übung? - Wie nutzen Komponisten die Mechanismen, mit denen unsere Gehirne die Welt mit Sinn versehen? - Unterscheidet sich musikalischer Genuss von anderen Freuden, die wir empfinden? - Warum gehen uns eingängige Melodien – "Ohrwürmer" – nicht mehr aus dem Kopf? Der Ansicht etlicher Wissenschaftler, wonach Musik nur eine evolutionsbiologisch nutzlose Begleiterscheinung ist, stellt Levitin die Überzeugung entgegen, dass Musik geradezu eine der grundlegenden Fähigkeiten unserer Art ist, vielleicht sogar noch vor der Sprache. Melodien für Neuronen ist nicht nur ein faszinierender Bericht von der vordersten Front der Forschung, sondern zugleich eine Hommage an die Schönheit der Musik selbst. Der lockere Schreibstil und eingestreute Anekdoten aus dem Musikbusiness machen das Buch zudem zu einem Lesevergnügen. So wird Ihnen die Lektüre Augen und Ohren öffnen – egal, ob Sie lieber Bach oder Bono auf Ihren iPod laden. Siehe auch die ungewöhnliche Website zum Buch: http://www.yourbrainonmusic.com/  

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer das Buch liest, stellt sich ganz neue Fragen (auch wenn nicht auf alle Fragen Antworten gegeben werden können). Der an sich komplizierte Stoff wird kurzweilig und anschaulich vorgetragen. Anhand von Beispielen und Anekdoten wird allzu Lehrreiches - von Oben herab - vermieden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es nur allen Musikern empfehlen. Für jemanden, der nicht wenigstens Grundkenntnisse in Harmonielehre und Musiktheorie hat, könnte es ein wenig komliziert werden.

Zur Vor-Rezension:

Es geht darum, wie Musik unsere Stimmung verändern kann. Der Satz auf Seite 310 in dem Buch lautet wörtlich:

"Wir möchten die Gewissheit haben, dass unsere Verletzlichkeit nicht ausgenutzt wird. Das ist auch mit ein Grund dafür, warum so viele Menschen nicht Wagner hören wollen. Aufgrund seiner verderblichen antisemitischen Einstellung, seines ungehobelten Geistes (wie Oliver Sacks es beschreibt) und der Assoziation seiner Musik ...."

Es handelt sich also - zumindest zum Teil - um ein Zitat (eine Tatsache, die der Vor-Rezensent unterschlägt). Levitin sagt aber natürlich: Er fürchtet sich, der Musik zu erliegen, die viele Menschen mit so etwas negativem wie Antisemitismus und Nationalsozialismus verbinden. Ich weiss es nicht, aber ich vermute (aufgrund des Namens), dass Levitin Jude ist ... das würde das Argument noch nachvollziehbarer machen -oder? Das musikalische Genie von Wagner wird nicht in Zweifel gezogen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
GESCHENKT

Mir wurde dieses Buch gleich zweimal geschenkt. Weil es so bekannt war? Weil die Schenkenden wussten, dass ich als Laie und Amateur mit Musik herum experimentiere? Weil ich mich auch mit den Fähigkeiten der menschlichen Erkenntnis beruflich beschäftige?
Sei es wie es sei; ich habe angefangen, dieses Buch zu lesen und habe es in einem Rutsch bis zu Ende gelesen. Ich fand es sehr anregend, teilweise spannend; bin mir aber nicht sicher, was ich letztendlich wirklich durch das Buch gelernt habe. Es durchwandert so viele Aspekte der Musik in meist plauderndem Ton, dass man am Ende nicht so richtig weiß, was ist wirklich 'harte Theorie' und was sind nur 'launige Anekdoten'.

WHO IS WHO

Streckenweise liest sich das Buch wie ein 'Who is Who' des amerikanischen Musik- und Forschungslebens. Allenthalben tauchen Namen von Personen auf, Musiker, Wissenschaftler, als bloße Nennung, dann mehr ausführlich, oft sehr persönlich. Schüler, Freunde, universitäre Tutoren und Doktorväter, Kollegen und Kolleginnen. Soll man wissen, welch toller Kerl der Autor war/ist, sollen Argumente durch große Namen gestützt werden? So wird beispielsweise ein Gespräch mit dem Nobelpreisträger Francis Crick geradezu dramaturgisch vorbereitet und beschrieben. Dieser stark anekdotenhafte Charakter macht es manchmal schwer, den eigentlichen gedanklichen Linien und Argumenten zu folgen. Sie verteilen sich über viele Seiten und man fragt sich, ob eine Reduktion des Buches auf die Hälfte letztlich der Klarheit des zu Sagenden nicht dienlicher gewesen wäre.

KOGNITIONSWISSENSCHAFT

In der Einleitung erfährt man etwas über den Werdegang des Autors, über seinen Weg mit und in die Musik, über seine aufbrechenden Fragen, seine Wiedergeburt als Wissenschaftler zwischen Psychologie und Neurologie, um aus der Sicht der kognitiven Neurowissenschaft das wunderbare vielschichtige komplexe Phänomen der Musik wissenschaftlich analysieren zu können, das er zuvor in vielen Jahrzehnten als Musiker und Tontechniken konkret und intensiv erlebt und gestaltet hatte. Diese Konstellation alleine ist schon so interessant, dass man dieses Buch auf jeden Fall lesen sollte; wann begegnet einem sonst schon einmal solch eine spannende Mischung (obwohl, es gibt auch andere Wissenschaftler der Musik, die zugleich auch große Musiker und Komponisten waren und sind).

Die methodischen Aspekte einer kognitiven Neurowissenschaft werden nicht sehr ausführlich behandelt. Immerhin erfährt man, dass der Autor mehr an den 'Funktionen' des Gehirns interessiert ist als an der neuronalen Maschinerie selbst. Die grundlegende methodische Problematik des Wechselspiels zwischen subjektivem Erleben, beobachtbarem Verhalten und zugrunde liegender neuronalen Maschinerie wird aber eher nur am Rande behandelt.

WAHRNEHMUNG, GEDÄCHTNIS, EMOTIONEN, LINGUISTIK

Nach und nach werden die wichtigsten Gebiete der Kognition durchstreift (Wahrnehmung, Gedächtnis, Emotionen, Sprache, Lernen usw.), die aus anderen Publikationen eigentlich hinlänglich bekannt sind; hier werden sie aber nochmals speziell aus der Sicht der Musikrezeption und -produktion diskutiert. Dies lässt viele bekannten Sachverhalte in der Tat in neuem Licht erscheinen. Gerade für die moderne Spracherkennung, die seit Jahren den Eindruck erweckt, in einer 'theoretischen Sackgasse' zu stecken, könnten sich hier zahlreiche interessante Hinweise ergeben, wie man die methodische Herangehensweise angeregt durch das Beispiel der Musikwahrnehmung vielleicht mal ändern sollte.

KÜNSTLICHE NEURONALE NETZE

Obwohl künstliche neuronale Netze für die theoretische Modellierung von Gehirnstrukturen heute eine zentrale Rolle spielen, erfährt man über diese theoretischen Hilfsmittel direkt so gut wie gar nichts (von John Hopfield, dem Erfinder eines bekannten Typs von neuronalem Netz (es gibt mittlerweile mehr als hundert Typen), erfährt man etwas, weil der Autor ihn persönlich getroffen hat...). Dies ist möglicherweise eine Schwachstelle des Buches, sofern der Autor einen theoretischen Anspruch erhebt. Aber vielleicht will der Autor nicht so weit gehen.

MUSIK-BEISPIELE

Entsprechend dem großen Erfahrungsspektrum des Autors finden sich --über das ganze Buch verteilt-- immer wieder viele konkrete Beispiele von Musikstücken, um unterschiedlichste Aspekte der Musik zu illustrieren. Hilfreich dazu ist auch eine Liste von 356 Hörbeispielen, die man aus dem Internet herunterladen kann, um das Gesagte konkret hören zu können. Demgegenüber findet man im gesamten Buch (ausgenommen auf S.15) keine einzige Note. Bei einem Buch über Musik vielleicht verwunderlich, aber dann doch verständlich und konsequent, da das musikalische Vermögen primär eine 'eingebaute' Fähigkeit des 'Wahrnehmens' und 'Agierens' ist und erst in zweiter Linie eine symbolische Verhaltensform, die sich mit Notenschriften behilft.

EVOLUTION UND INDIVIDUELLE ENTWICKLUNG

Vielleicht könnte es manchem Leser helfen, mit den beiden letzten Kapiteln zuerst zu beginnen: Einmal im Kapitel über den 'Musikinstinkt' die Aufweise, dass die Fähigkeit Musik wahrzunehmen und zu machen anscheinend seit mehr als 50.000 Jahren im Leben der Menschen eine soziale Rolle spielt und möglicherweise der Ausbildung der Sprachfähigkeit noch vorausgegangen ist. Und im vorletzten Kapitel mit dem --leicht irreführenden-- Titel 'Meine Lieblingslieder, die entwicklungspsychologischen Aufweise, wie Kinder schon ab der 20. Woche im Mutterleib Musik hören können und dann im weiteren Verlauf im Kontext der Gesamtentwicklung immer mehr musikalische Fähigkeiten ausbilden. Neben vielen Aspekten hier z.B. ein Abschnitt über die Ausbildung von internen 'Schemata'zur Wahrnehmung und Repräsentation von Musik und die These von der 'Gefälligkeit' der Musik gemessen an der Passung zu diesen aufgebauten Schemata.

GESAMTURTEIL

Für ein 'wissenschaftliches Buch' ist das Buch sicher weitgehend zu salopp, zu wenig präzise, der Zusammenhang mit Quellen ist nicht klar. Als 'populäres' Buch streift es zu viele theoretisch recht komplexe Sachverhalte, die für einen Laien so sicher kaum abschließend beurteilt werden können. Dennoch eröffnet das Buch eine Gesamtschau auf das viel schillernde Phänomen Musik, baut so viele interessante Fakten und Aspekte vor dem Auge des Lesers auf, dass es auch wieder schade wäre, es nicht gelesen zu haben. Also, ich habe es gerne gelesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Große Enttäuschung 5. August 2009
Von ein kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nach sage und schreibe 310 Seiten von Herrn Levitins mehr oder minder interessanter, immer jedoch mit pseudolustigen Anekdötchen gespickter Aneinanderreihung seiner Zusammenkünfte mit überaus wichtigen Personen des Musik- und Wissenschaftsbetriebes stößt man auf folgende bemerkenswerte Stelle:
[...]"Aufgrund seiner (Richard Wagners) verderblichen antisemitischen Einstellung, seines ungehobelten Geistes und der Assoziation seiner Musik mit dem Regime der Nationalsozialisten fühlen sich manche Menschen einfach nicht sicher, wenn sie seine Musik hören. Mich hat Wagner stets nachdrücklich verstört, nicht nur seine Musik, sondern alleine schon die Vorstellung, ihr zuzuhören.[...] aus Angst, ich könnte die gleichen hässlichen Gedanken entwickeln."[...]
Vielleicht sollte Herr Levitin sich einmal die Mühe machen, die Sachen und vor allem die Musik über die er schreibt (nicht nur Wagner) kennen zu lernen, dann wäre dem Leser manche Zumutung erspart geblieben.
Fazit: Nicht mal für Leute interessant, die jeden Tag 4 h pendeln. Viel besser bedient ist man da z.B. mit dem Musiklexikon von RoRoRo.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de