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Der Moses des Michelangelo: Schriften über Kunst und Künstler [Taschenbuch]

Sigmund Freud
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

13. Mai 2008
Freuds Beziehung zur Kunst ist nicht das Überbleibsel schöngeistiger Gymnasiastenschwärmereien oder bildungsbürgerliche Konvention. Vielmehr hat er, wie der renommierte Freud-Forscher und Kulturhistoriker Peter Gay in der Einleitung zeigt, die Künstler schon früh als unentbehrliche intellektuelle Helfer auf dem Wege zur Entdeckung des Unbewußten aufgefaßt. In voller Absicht gab er dem Kernkomplex der Neurosen bzw. dem unumgänglichen Durchgangsstadium in der seelischen Entwicklung eines jeden Menschen den mythologisch-literarischen Namen »Ödipus-Komplex«. Denn Freud war davon überzeugt, daß bereits Sophokles in der äußersten Verdichtung seiner Tra-gödie die kindliche Liebe bzw. den kindlichen Haß gegenüber den Elternfiguren dargestellt habe - ebenso sei Shakespeares ›Hamlet‹, in Goethes ›Faust‹ oder in Dostojewskis ›Brüder Karamasoff‹ »die unvergleichliche Stärke der ersten affektiven Bindungen des Menschenkindes« vorgeführt. In gewissem Sinne hat sich Freud also als Nacharbeiter der großen Künstler gesehen: was diese vorbewußt immer schon erahnten, hat er in die rationale Sprache der Wissenschaft gefaßt und voll bewußtgemacht. Die in diesem Band versammelten Schriften, darunter essayistische Glanzstücke, überraschen durch die Vielfalt der Gesichtspunkte. Nicht nur werden bestimmte Kunstwerke interpretiert - etwa die Moses-Statue des Michelangelo, die einen anderen Moses verkörpere als den jähzornigen der biblischen Überlieferung -, auch einzelne Künstler werden vorsichtig biographisch-analytischer Betrach-tung unterzogen - beispielsweise Dostojewski mit seiner Spielerleidenschaft; wo Diskretionsrücksichten die Veröffentlichung klinischen Materials ausschlössen, konnte Freud neu entdeckte Mechanismen überzeugend an literarischen Figuren demonstrieren, so den Typen des »am Erfolge Scheiternden« an Shakespeares Lady Macbeth oder Ibsens Rebekka West, oder aber er illustrierte die besonderen Bedingungen dafür, daß wir etwas als »unheimlich« empfinden, an E.T.A. Hoffmanns Erzählung ›Der Sandmann‹ durch den Vergleich mit dem Spiel des Kindes und dem Tragträumen des Erwachsenen gewinnt Freud schließlich tiefe Einblicke in die Gesetzmäßigkeiten des künstlerischen Produzierens überhaupt. In löblicher Selbstentscheidung hat er sich übrigens nie angemaßt, etwas über die ›formalen‹ Aspekte von Kunst aussagen zu können.

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Preis für alle drei: EUR 26,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 4 (13. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596104564
  • ISBN-13: 978-3596104567
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 352.930 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sigmund Freud, 1856 in Freiberg (Mähren) geboren, wandte sich nach dem Medizinstudium während eines Studienaufenthalts in Paris der Psychopathologie zu. Anschließend beschäftigte er sich in der Privatpraxis mit Hysterie und anderen Neurosenformen. Er begründete die Psychoanalyse und entwickelte sie fort als eigene Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeine, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassende Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sigmund Freud, 1856 in Freiberg (Mähren) geboren, wandte sich nach dem Medizinstudium während eines Studienaufenthalts in Paris der Psychopathologie zu. Anschließend beschäftigte er sich in der Privatpraxis mit Hysterie und anderen Neurosenformen. Er begründete die Psychoanalyse und entwickelte sie fort als eigene Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeine, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassende Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Töne und Worte, Farben und Formen, das Erscheinungsbild überhaupt, sind nur Symbole der Idee, Symbole, die dem Gemüte des Künstlers aufsteigen, wenn es der heilige Weltgeist bewegt, seine Kunstwerke sind nur Symbole, wodurch er anderen Gemütern seine eigenen Ideen mitteilt. Wer mit den wenigsten und einfachsten Symbolen das Meiste und Bedeutendste ausspricht, der ist der große Künstler" (Heinrich Heine)

Sigmund Freud hat in den hier vorliegenden Schriften psychoanalytische Interpretationen von Kunstwerken und deren Produzenten zu Papier gebracht.
Ihm ist aufgefallen , dass besonders überwältigende Schöpfungen, wie etwa Michelangelos " Moses " sich dem Verständnis des Betrachters zunächst kaum erschließen und man deshalb schon etwas genauer hinsehen muss.Sinn und Inhalt des Kunstwerks stehen bei der Analyse laut Freud im Vordergrund, wenn man das Dargestellte deuten möchte. Was will der Künstler uns mit seinem Werk sagen?

Am Beispiel des marmornen Moses zeigt Freud , wie man eine Skulptur punktuell betrachtet und am Gesichtsausdruck , auch an der Körperhaltung, den Händen etc. nachvollziehen kann, weshalb hier eine authentische und damit ungemein überzeugende Abbildung der alttestamentarischen Gestalt gelungen ist, ganz unabhängig von ihrer ästhetischen Vollkommenheit.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Kunstinterpretation... 12. November 2006
Von Shaun TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Über die Beschäftigung mit Michelangelo kam ich an diesen lesenswerten Aufsatz Sigmund Freuds. Die 1914 in der psychoanalytischen Zeitschrift Imago unter Pseudonym erschienene Schrift spiegelt seine Gedanken zur Moses-Statue Michelangelos wider, die er mehrfach bei Rom-Reisen bewundert hatte.

Er dekliniert verschiedene zeitgenössische Interpretationen der spannungsgeladenen Haltung dieser herrlichen Marmorskulptur durch und zeigt auf, das diese ein wichtiges Detail unberücksichtigt lassen, nämlich die rechte Hand Mose, die zum einen die auf dem Kopf stehenden Tafeln eben noch an den Rumpf drückt, zum anderen aber nicht mehr voll im Bart spielt, sondern nur noch mit dem Zeigefinger eine größere Bartsträhne auf der rechten Seite zurückbehält, während der Kopf sich nach links herübergedreht hat, um zornig, aber nicht aufspringend und die Tafeln zerstoßend, des goldenen Kalbes und dem fremde Götter huldigenden Volk ansichtig zu werden.

Freud erkennt eine "dreifache Schichtung" im vertikalen Aufbau des Moses: bereits beherrschte Mimik im Gesicht, darunter Zeichen der unterdrückten Bewegung im Spiel der Hände, am linken Fuß schließlich noch die Haltung der beabsichtigten Aktion des Aufspringen-Wollens.

Wie Papst Julius, für dessen Grabmal die Mosesfigur geplant ist, ein jähzorniger Mensch ist, der seine Ausbrüche (hoffentlich) zu zügeln weiß, so wird Moses hier auch als ein übermenschliches Wesen dargestellt, das seine Leidenschaften niederzuringen weiß "zugunsten und im Auftrage der Bestimmung, der man sich geweiht hat". (12.11.06)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Schriften über Kunst und Künstler, ist der eigentliche Titel dieser sehr zu empfehlenden Schrift Freuds. Freud (1856-1939) schickt zu Recht voraus, dass er nur Laie sei, aber eben fasziniert von den Werken der Dichtungen und der Plastik. Und diese Faszination zeigt er mit diesem Buch in einer persönlichen Vehemenz, absolut und hervorragend und lässt uns Leser daran teilhaben. Es ist wie ein Dekalog, 10 Freudsche Absichten verbergen sich hinter der hervorragenden Auswahl. Sie werden feststellen, wie freudig im wahrsten Sinne Sie ein Buch womöglich nochmals lesen wollen.

Von diesen 10 Miniaturen seiner Auswahl über Kunst können nicht alle besprochen werden. Aber meiner subjektiven Auswahl entsprechend will ich vier davon anreißen, so dass ein Eindruck entsteht entsprechend dem Freudschen Optimismus: Die Beschränkung erhöht dessen ganzer Kostbarkeit.

(1) Beginnend mit dem "Dichter und das Phantasieren" stellt er fest, dass eigentlich jeder ein Dichter sei und das dieser erst mit dem letzten Menschen aussterbe. Denn so wie in uns das spielende Kind der ersten Jahre eine Erinnerung schafft, so hat der Dichter das Spielen durch Phantasieren ersetzt. Die großen Affekte verlagert er in die Welt der Phantasie, die von der Wirklichkeit gesondert ist. Wo im Realen der Genuss versagt ist, mag er im Spiele der Phantasie umso heftiger bereitet sein. Und so findet die Phantasie im Traum wie im Tagtraum eine Ergänzung, der Dichter findet in dieser Konstellation die wahre Kunst der Poesie, die zusammen fließenden Quellen der Lust und der Verlockung.

(2) "Das Motiv der Kästchenwahl" vermutet eine zu übergehende Erzählung, tun Sie es nicht.
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