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Der Moorkönig: Roman
 
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Der Moorkönig: Roman [Taschenbuch]

Eva Maaser
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Dezember 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746616670
  • ISBN-13: 978-3746616674
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 908.354 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eva Maaser
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einer Sturmnacht des Jahres 1803 wird auf einem westfälischen Bauernhof unter merkwürdigen Umständen ein Kind geboren, vor dem sich alle bald ein wenig grausen. Kaum einer ahnt, was wirklich in ihm vorgeht: der Junge ist mit der Gabe der Hellseherei geschlagen, ein Spökenkieker, wie man in der Gegend sagt. Er lebt in einer Welt der Gleichzeitigkeit, der Geschichte und der Einsamkeit. Nur im unergründlichen, geheimnisvollen Moor mit seinen Spukgestalten fühlt er sich wohl, so dass ihn die Leute halb bewundernd, halb geängstigt den "Moorkönig" nennen.
Ein spannender, unheimlicher, anrührender historischer Roman über einen Jungen, der in die Zukunft sehen kann.

Autorenportrait

Eva Maaser wurde 1948 in Reken (Westfalen) geboren. Sie studierte Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster. Ihr erster Roman "Der Moorkönig" erschien 1999 und im Jahr darauf "Das Puppenkind", der Auftakt einer Serie von Kriminalromanen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein düsterer Oskar Mazerath stromert da durchs Westfälische. Jan Droste Tomberge erreicht aber bei weitem nicht die Brillanz und Leichtfüßigkeit des Grassschen Bengels. Er ist ein hausbackener Bursche. So wie der Roman Eva Maasers ein hausbackenes Stück Literatur ist. Na und? Das akribisch recherchierte Szenario ist satt wie ein Sumpfloch. Selten hat mir ein historischer Roman so viel Spaß gemacht (wohl auch, weil ich im Müsnterland lebe). Weniger großartig kommen Geschichte und Figuren daher. Der Protagonist bleibt trotz seiner unheimlichen Gabe ein eher blasser Bube. Der große Bruder Bernard ist die heimliche Hauptfigur des Romans. Fazit: Ein Buch, das Spaß macht, aber Tiefe vermissen lässt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein sonderbares Kind, mit einer eigenartigen Gabe gleichsam beschenkt und geschlagen; ein Wesen, vor dem sich alle fürchten, weil es in die Zukunft sehen kann; ein kleiner Junge, dessen beunruhigende Fähigkeiten und Gebaren bei den bodenständigen westfälischen Bauern zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur engstirniges Mißfallen und Angst auslösen können: die stichwortartige Zusammenfassung des Buches von Eva Maaser klingt vielversprechend. Ich hatte eine schaurig-schöne, vielleicht etwas surreale Geschichte erwartet, die mit dem Thema des "Anders-Seins" (hier: der Hellseherei des Titelhelden) in einer von Gottesfurcht und Aberglauben beherrschten Welt spielt, hatte mir auch von der Kulisse des Moors mit seinen unheimlichen Legenden eine düster-morbide Hintergrundatmosphäre versprochen. Ich wurde leider enttäuscht, denn in dem Buch "Der Moorkönig" gibt es zwar hin und wieder einzelne stimmungsvolle Abschnitte, die an die in der Grundidee steckenden Möglichkeiten ansatzweise heranreichen; aber leider verlieren sich diese interessanten, mitreißenden Passagen sehr schnell wieder in ermüdend schulmeisterlich daherkommenden Beschreibungen des Lebens auf einem westfälischen Bauernhof der damaligen Zeit, in detailversessenen Schilderungen eines münsterländischen Markttages usw., die alle dem Fortgang der Geschichte nicht dienen, sondern lediglich beweisen, daß die Autorin den historischen Hintergrund ihrer Erzählung brav sorgfältig recherchiert hat. Schade, daß sich die Geschichte somit in etwas bieder geschilderten Nebenhandlungen und klischeehaften Beschreibungen der einzelnen Charaktere verliert. Meiner Meinung nach ein nettes, leidlich interessantes Buch, das sich nicht entscheiden kann, ob es nun die Geschichte eines unverstandenen Einzelgängers (für den beim Lesen leider auch kein rechtes "Mitgefühl" aufkommen will) erzählen oder vielmehr das Alltagsleben westfälischer Bauern vor den politischen Wirrnissen des beginnenden 19. Jahrhunderts beschreiben will.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unheimliche Geschichte 13. Januar 2004
Format:Taschenbuch
über den Aberglauben in der damaligen Zeit. Ich komme selbst aus der Gegend und fühle mich gewissermaßen "heimisch" im Roman. Wenn auch die Familien größtenteils erfunden sind, so bekommt man doch einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit: die Kriegswirren, das Überleben in Krisenzeiten und nicht zuletzt der Aberglaube, der die Menschen "beherrscht". Das ganze ist spannend geschrieben, habe das Buch verschlungen. Absolut zu empfehlen!
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