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Der Ministerpräsident: Roman [Kindle Edition]

Joachim Zelter
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Chapeau! Ein radikales und zugleich ein unendlich leises und zartes Buch: Die politisch instrumentalisierte Genesung des nach einem Unfall erinnerungsgestörten Ministerpräsidenten Urspring verstümmelt sein Menschsein bis zur Unkenntlichkeit. Und doch gelingt es ihm, dank der besonderen Zuwendung einer jungen Frau, zu einem neuen, selbstbestimmten Leben zu finden. Joachim Zelters Ministerpräsident : ein tiefgründiger Roman über Macht und Moral, geschrieben mit der unnachahmlichen sprachlichen Prägnanz und dem Esprit eines Ausnahmeschriftstellers. Manfred Zach, Autor des Politromans Monrepos oder Die Kälte der Macht

Kurzbeschreibung

Zwischen liebenswerter Ahnungslosigkeit und kindlichem Erstaunen, zwischen Fremdsteuerung und eigensinniger Selbstbehauptung erzählt der Roman einen um Erinnerungen und Selbstfindung ringenden Helden, der sich in einer Welt wiederfindet, in der Politik nur noch leere Inszenierung und inhaltsloser Schein ist.

Produktinformation


Mehr über den Autor

1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische
Literatur in Tübingen und Yale, freier Schriftsteller seit 1997.
Autor von Romanen, Erzählungen, Essays, auch Theaterstücken,
die an zahlreichen deutschen und österreichischen
Bühnen gespielt wurden und werden. Sein Werk wurde
vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis,
der Fördergabe der Internationalen Bodenseekonferenz,
dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-
Württemberg sowie dem Jahresstipendium des Landes
Baden-Württemberg 2005 - und zuletzt zum Deutschen
Buchpreis 2010 nominiert.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen warum nicht Shortlist oder sogar den Buchpreis? 18. Oktober 2010
Von NewWonder
Format:Gebundene Ausgabe
Ein absolut klasse Roman. Und ich kann mich wieder mal nur wundern, warum dieser Roman nicht auf die Shortlist des deutschen Buchpreises gekommen ist bzw. warum es den Preis am Ende nicht gewinnen konnte. Ich finde so gut wie keine Schwächen. Die Story ist glaubhaft, kurzweilig und spannend, wirkt nicht konstruiert. Die Sprache ist auch überaus gelungen und Urspring, der Ministerpräsident wird einem schnell vertraut, obwohl er selbst nur wenig über sich erzählt.
Die Handlungsstränge sind schön aufgebaut, das Buch liest sich wie in einem Guss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happyx TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Und er muss in der Klinik von seinen Beratern und Parteifreunden wieder auf Vorder-Mann gebracht werden. Klingt irgendwie bekannt und lebensnah.

Die dabei auftretenden Verwicklungen haben mich mehr als amüsiert. Dieser Roman ist ein Feuerwerk höchster Unterhaltung auf kabarettistisch witzig bis literarisch hochwertigem Niveau. Ohne etwas von der Spannung vorwegnehmen zu wollen, kann ich feststellen, dass alle Füll-, Dehn-, Wohlfühl-, Beruhigungs- und Nachhall-Wörter trefflich ausgewählt wurden und man im Grunde am Schreibtisch eines Redenschreibers mit-lesen kann. Der arme MP ohne Gedächtnis muss diese Worte und wohlgespreizten Satzhüllen alle aufsprechen, die dann von einer Tonmeisterin und seinen Redenschreibern zu gehaltvollen Ansprachen gedrechselt bzw. zusammengeschnitten werden.

Überraschenderweise hat der MP sein hopriges, schießend-zischendes Schwäbisch verloren und spricht jetzt ein angenehmes Hochdeutsch. "Früher sei mein Sprechen ein Unding gewesen. Ein hölzernes Stakkato. Ein ständiger Fehlklang und Fehltakt. So als wären die Sätze vor sich selbst davongelaufen. Jeder Satz eine Flucht. Oder ein gehetztes Stolpern. Ein rastloses Zuendebringen; in sich überschlagender Unbeholfenheit. So habe das geklungen. Verwaschen, verkrampft und gepresst. Rechthaberisch und kleinlich. Auf jeder Kleinigkeit insistierend. Ein Sprechen, das von Satz zu Satz hastete, ganze Sätze verschluckend, vor lauter rechthaberischer Eile und gehetzter Rechthaberei."

Die köstlich befremdlichen Äußerungen des MP, wenn er die neuen Wortkaskaden interpretieren möchte, sind genial.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komisch und realistisch 27. August 2010
Von Treulieb
Format:Gebundene Ausgabe
Protagonist des knapp 200 Seiten starken Romans ist Claus Urspring, Ministerpräsident. Nach einem schweren Autounfall liegt er im Krankenhaus. Er erinnert sich weder an seine Frau, noch an den Namen seiner Partei - nicht einmal der schwäbische Dialekt ist ihm geblieben.

Der Unfall kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, denn der Wahlkampf steht vor der Tür. Für einen neuen Kandidaten fehlt die Zeit. Also versucht März, der persönliche Referent des Ministerpräsidenten, alles, um Urspring Wahlkampf-tauglich erscheinen zu lassen. Was sich die Wahlkampfstrategen hierzu alles einfallen lassen, beschreibt Zelter komisch, aber realistisch. Die politische Führungskraft erscheint als Marionette, weil der Wähler nur noch den geschliffenen, perfekten, fehlerfreien Menschen akzeptiert. Das Buch regt zum Nachdenken an, auch über unsere Mediengesellschaft, in der jeder kleine sprachliche Schnitzer eines Politikers gleich tausendfach im Internet verbreitet wird. Dass Reden nur noch aus inhaltsleeren Floskeln bestehen, darf dann nicht verwundern.

Doch Urspring macht seinen politischen Beratern einen Strich durch die Rechnung und flüchtet (vorübergehend) in ein neues Leben.

Der Autor Joachim Zelter ist für den Deutschen Buchpreis 2010 nominiert.

Mehr zum Buch in meinem Bücherblog umamibuecher.wordpress.com
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Joachim Zelters Roman "Der Ministerpräsident" bewegt sich gefährlich nah am realen Geschehen. Der konservative Ministerpräsident Claus Urspring steht kurz vor der sichergeglaubten Wiederwahl als er (eventuell selbstverschuldet) mit dem Auto verunglückt. Nach Tagen im Koma erwacht Urspring, kann sich aber nur eingeschränkt an die Zeit vor dem Unfall erinnern. Mühsam muss er alltägliche Begriffe neu lernen, die Menschen in seiner Umgebung sind ihm alle fremd, insbesondere die Frau, die ihm als seine Ehefrau vorgestellt wird. Fragwürdige Berater haben aber schon längst nicht mehr seine Genesung im Auge, sondern den Erfolg im anstehenden Wahlkampf. Zunächst fügt sich Urspring willenlos in seine neue Rolle als Ministerpräsidenten-Marionette. Zwar versteht er vieles von dem, was er in seinen Wahlkampfreden im Vollplayback von sich gibt, nicht, aber zumindest sind alle mit ihm zufrieden. Dass er sich nur noch auf dem Fahrrad fortbewegen darf, um so sein unfallbedingtes Hinken zu kaschieren, nimmt er ebenfalls widerstandslos hin. Doch schon bald beginnen die Umfragewerte trotz aller Anstrengungen zu fallen ...

Da der Roman ausschließlich aus der Sicht Ursprings erzählt wird und dieser sich an sein früheres Ich nicht erinnern kann, erfährt der Leser verhältnismäßig wenig über die Person des Ministerpräsidenten vor dem Unfall. Allenfalls in Andeutungen (schwäbischer Dialekt, ein eher langweiliger Redner) zeichnet Zelter das alte Ich Ursprings nach. Zelter beraubt sich durch seine einschränkende Erzählperspektive der Chance auch weitere Sichtweisen auf den alten und neuen Urspring einzubauen.
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