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Eines Tages wird er beim Joggen von einem kleinen Mädchen veralbert. Wütend über das Mädchen spürt er ihr nach und findet sie in einem Waisenheim. Gerade zeitgleich ist die Presse da und will über das Waisenheim berichten. Ashoks PR-Manager wittert die Chance auf gute Publicity und behauptet, Ashok würde sich oft um Waisenheime kümmern.
Das kleine Mädchen, Munna, bekommt Ärger mit der trunksüchtigen, gewalttätigen Heimmutter und flieht zu Ashok. Der ist zunächst ganz und gar nicht erbaut davon, Munna Asyl zu gewähren, aber sie erpresst ihn, der Presse zu berichten - schlecht, wenn er sie wegschickt, gut, wenn er ihr zwei Tage Unterschlupf gewährt.
Und von da ab krempelt Munna den Griesgram um. Sie ist ein aufgewecktes, fröhliches Kind, dem es gelingt, den Eisberg Ashok, den sie liebevoll "King Uncle" nennt, aufzutauen, ihm Lachen und Gelassenheit beizubringen und ihm den Glauben an die Liebe wiederzugehen.
Bollywood-Filme nehmen sich so gut wie immer mehr Zeit eine Geschichte zu erzählen als Hollywood-Filme. Ein Element, das zur Ausweitung der Filmdauer beiträgt, sind die Lieder, die in diesem Fall auch den Schwung und die Fröhlichkeit der Komödie unterstreichen.
Manches in dem Film ist deutlich überzeichnet und für uns Deutsche vielleicht befremdlich, z.B. Ashoks Griesgrämigkeit oder die komischen Elemente, die in ihrer Übertriebenheit an die Stummfilmzeit erinnern. Aber wer bereit ist, sich vorbehaltlos die Zeit (ca. 3 Std.!) zu nehmen und sich auf den Film einzulassen, wird gut unterhalten.
Da die Gespräche nicht hochphilosophisch, die Schauspieler aber sehr ausdrucksstark sind, kann man der Handlung gut folgen, obwohl die Originalsprache Hindi ist.
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