Inhalt:
Ausgerechnet der Kulturbanause Eduard Pospischill gewinnt bei einer Polizeifest-Tombola Karten für ein Strawinsky-Konzert. Der Metzger darf ihn begleiten und ist nicht allzu begeistert ob der schlechten Luft und der sich bei ihm zunehmend ausbreitenden Übelkeit. Zum Glück hat auch der Pospischill wenig Interesse daran, nach der Pause in den Konzertsaal zurück zu kehren, und die beiden machen sich auf den Nachhauseweg. Auf diesem wird dem Metzger dann das Sakko gestohlen - und mit ihm der Geldbeutel und der Wohnungsschlüssel. Am Morgen danach wird der Metzger in aller Frühe von Pospischill geweckt, der ihm brühwarm erzählt, dass eine der Musikerinnen ermordet wurde, und ihm eröffnet, dass er Ärger mit seiner Frau hat und für einige Tage beim Metzger einziehen muss.
Mein Eindruck:
Beim vierten Metzger-Band habe ich ein wenig länger gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Dann begeisterte mich 'Der Metzger holt den Teufel' jedoch mit unvorhergesehenen Wendungen und überraschenden Auflösungen. Insgesamt ist der vierte Metzger-Band gewohnt bissig, komplex und sprachlich gewandt, jedoch deutlich trauriger und verstörender als die anderen drei Bände.
Mein Resümee:
Wer den Wiener Schmäh und clevere Kriminalromane mag, der ist hier richtig.