Pressestimmen
»Wie Metzger die kriminalistische Restaurierungsarbeit in der Provinz löst, ist großes, nicht nur ethnografisches Kino.« Die Welt • »Zuerst kommt der Wolf Haas, dann nichts, aber dann, dann taucht Thomas Raab auf und hat den dritten sehr österreichischen Krimi mit seinem schrulligen Möbelrestaurator Metzger im Gepäck. Ein großes Vergnügen.« Kurier • »Die – leicht schrullige, klar – Figur des Willibald Adrian Metzger hat sich zum Shootingstar der heimischen Krimiszene entwickelt.« Falter • »Es ist eine Freude zu sehen, wie übermütig der ehemalige Wiener Matheprofessor mit der Literatur umspringt.« • Literatur-Kurier • »Absolut lesenswert – bis zur kuriosen Schlusspointe.« Wiener • »Restaurator Metzger kratzt an der Idylle einer Kuranstalt. Brillant!« Format • »Raab ist mit ›Der Metzger geht fremd‹ ein raffinierter Krimi mit ironisch-bissigem Unterton gelungen. Lesespaß bis zum letzten Satz ist garantiert.« Hessischer Rundfunk Online • »Lesevergnügen pur, von der ersten bis zur letzten Zeile.« Fränkische Nachrichten
Kurzbeschreibung
Durchaus mit Bewunderung für die Gründlichkeit der hiesigen Reinigungskräfte registriert Danjela Djurkovic die blitzblanken Fliesen des Kurschwimmbads. Es herrscht eine gespenstische Stille, denn außer ihr ist nur eine andere Person anwesend, die wie eine marmorne Statue am Grund des Beckens liegt. Der Mann ist tot, daran besteht kein Zweifel. Mit seltener Gelassenheit alarmiert Danjela die Klinikleitung und schickt einen Hilferuf in Richtung ihres geliebten eigensinnigen Willibald Adrian Metzger. Der sitzt in seiner fernen Restauratorenwerkstatt und bricht nur widerwillig in die Fremde auf. Doch bald schon nimmt ihn das Leben auf dem Land gefangen. Denn auch dort haben die Familien ihre Leichen im Keller. Zum Lesungsvideo auf: http://www.zehnseiten.de/
Über den Autor
Thomas Raab, geboren 1970, entdeckte schon während seines Mathematik- und Sportstudiums die Liebe zur Musik und zum Schreiben. In beiden Sparten preisgekrönt, lebt er heute zusammen mit seiner Familie als Sänger, Komponist und Autor in Wien. Der erste Fall für seinen Ermittler Willibald Adrian Metzger »Der Metzger muss nachsitzen« wurde für den Friedrich-Glauser-Preis und den LITERAturpreis 2008 nominiert. Nach »Der Metzger sieht rot« und »Der Metzger geht fremd« erschien zuletzt »Der Metzger holt den Teufel«. Weiteres zum Autor: www.thomasraab.com