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Der Messias-Code.
 
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Der Messias-Code. [Broschiert]

Marek Halter , Manfred Flügge
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746621976
  • ISBN-13: 978-3746621975
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 785.031 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als der Schriftsteller Marc Sofer während einer Lesung von einer faszinierenden Frau angesprochen wird, ahnt er noch nicht, dass ihre Wege sich schon bald unter dramatischen Umständen in Kaukasien erneut kreuzen werden. Der Messias Code des französischen Autors Marek Halter verwebt geschickt aktuelle politische Konflikte im ehemaligen Sowjetreich mit der Geschichte der legendären jüdischen Khasaren.

Der deutsche Titel des Buches dürfte den Leser wohl eher in die Irre führen und sucht sicher die thematische Nähe zu Dan Browns Megaseller Sakrileg, im Original The Da Vinci Code. Da weist der französische Originaltitel Le Vent des Khazars schon eher in die richtige Richtung, beschäftigen sich der Autor Marek Halter und sein Protagonist Marc Sofer doch intensiv mit dem geheimnisvollen Reich der jüdischen Khasaren, das im 9. Jahrhundert nach Christus seine größte Ausdehnung erreichte und sich von der Wolga über die südrussische Steppe bis zum Kaukasus erstreckte und schließlich von den Rus unterworfen wurde. Die Nähe zu Dan Brown sucht auch der Autor selbst, schließlich wechselt er wie Brown die Zeitebenen und verknüpft historische Geschehnisse sehr geschickt mit aktuellen politischen Entwicklungen in einer Krisenregion der ehemaligen Sowjetunion. Damit enden allerdings erfreulicherweise die Gemeinsamkeiten. Auf der Suche nach einer legendären Höhlensynagoge und davon besessen, die geheimnisvolle rothaarige Fremde wiederzufinden, gerät Sofer zwischen die Fronten von Profiteuren und regionalen Freiheitskämpfern. Halter sucht nicht den harten „thrill“, sondern liefert eine sehr interessante und gut recherchierte Geschichtsstunde, die er in einen rätselhaften Plot verpackt. Und sein Held Marc Sofer findet schließlich seine Rothaarige ... --Ulrich Deurer

Kurzbeschreibung

Bei einer Lesung in Brüssel trifft der Pariser Schriftsteller Marc Sofer auf eine schöne Unbekannte mit feuerroten Haaren. Wenig später setzt ihn ein gewisser Ephraim Jakubow auf die Spur des sagenumwobenen Schatzes der Khasaren, eines längst vergessenen jüdischen Volkes. Auf seiner Entdeckungsreise in die Vergangenheit gerät Sofer zwischen die Fronten: Es entbrennt ein Krieg um Öl und Glauben. Da erscheint plötzlich die geheimnisvolle Schöne wieder auf der Bildfläche. Welche Rolle spielt sie in diesem gefährlichen Abenteuer?

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Wind der Khasaren 11. November 2005
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Der bereits im Jahre 2001 unter dem französischen Originaltitel "Le Vent de Khazars" veröffentlichte Roman wurde für seine deutsche Ausgabe vom Aufbau Taschenbuch Verlag mit einem Titel und einem Cover versehen, die Assoziationen an Kirchenthriller à la Assassini und Illuminati erwecken. "Der Messias-Code" kann jedoch Erwartungen, die ein rot gewandeter Kapuzenmann und ein Titel, der an Michael Cordys "Das Nazareth Gen" (engl.: The Messiah Code!) erinnern lässt, nicht erfüllen. Der Roman ist deshalb aber nicht weniger interessant, denn seine Handlung knüpft an eine historisch besonders faszinierende Epoche an.......

Mitte des 10. Jahrhunderts, existiert nördlich des Kaukasus, zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer ein mächtiges, kosmopolitisches Khanat in dem das Judentum zur Staatsreligion erhoben wurde. Durch diesen Schritt kann sich "Khasarien" als unabhängige Macht neben dem beiden damaligen theokratischen Weltmächten Byzanz und Bagdad behaupten. Aus dieser Zeit stammt die in hebräischer Schrift verfasste "Khasaren-Korrespondenz" zwischen dem sephardischen Wesir des omajadischen Kalifats von Cordoba und Joseph, dem Großkhan. Khagan Joseph berichtet darin von der legendären Herkunft seines Volkes, das nicht von Noah's Sohn Sem, sondern von dessen Bruder Japhet, über dessen Enkel Torgarma (Ahnherr aller Turkstämme) und wiederum dessen 7. Sohnes Khasar abstamme. Das Khanat prosperierte durch Tributzahlungen, sowie Transferzölle und vermittelte den halbbarbarischen Völkern Osteuropas die persische und byzantinische Kunst........

Der in 29 Kapitel und Epilog gegliederte Roman weist neben der im Jahre 2000 spielenden, Handlung, einen zweiten Handlungsstrang vor, der die Ereignisse im mittelalterlichen Khanat Khasarien wiedergibt. Marek Halter, der sich diesmal, anders als in "Die Geheimnisse von Jerusalem" nicht persönlich in den Roman hineingeschrieben hat, sondern ist in der Rolle seines Protagonisten und Alter Ego, dem Schriftsteller Marc Sofer, präsent ist, führt die sich abwechselnden Handlungstränge zum Ende des Romans hin geschickt durch Raum und Zeit zusammen....

Der Leser erhält neben Einblicken in die Geschichte des jüdischen Khanats Khasarien auch reichlich Informationen über politischen, geographischen, kulturellen und religiösen Besonderheiten in der heutigen Kaukasusregion, zu denen auch die "Gorskie Evrei" (Bergjuden) gehören, die sich des Tatischen, eines südwest-iranischen Idioms, als Sprache bedienen. Der stimmungsvoll ansprechende Roman, der streckenweise durchaus das Attribut historisch verdient, bietet auch eine historische Karte und kann denjenigen Lesern empfohlen werden, die sich einmal vom einzigartigen "Wind der Khasaren" umwehen lassen möchten. 4 Amazonsterne!

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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "marcth"
Leider wurde diesem Buch bzw der deutschen Übersetzung der falsche Titel gegeben. Etwas näher am Orginal hätte dem Roman besser gestanden. Aber vielleicht hatte man Angst, dass man mit der direkten Übersetzung "Der Wind der Khasaren" eine zu spezielle Zielgruppe anspricht (Antisemiten), für dieses Buch aber nicht gedacht ist.
Auch wenn sich der Titel nicht im geringsten im Inhalt wiederspiegelt, so ist es dennoch ein gutes Buch, dass sich gut liest.
Aber es hat nichts mit Büchern und Thrillern ala Illuminati oder Nazareth Gen zu tun!!!!!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwierig, schwierig: Also, ich mag Marek Halters Themen und Geschichten. Ich finde ihn, seit ich ihn bei einer Lesung erlebt habe, auch als Mensch bärig-sympathisch. Ich lese seine Bücher gerne und habe mich schon lange auf die Übersetzung von "Le vent des Khazars" gefreut. Aber er und sein deutscher Verlag machen es einem wahrlich nicht leicht!
Der Aufbau des Buches ist gewöhnungsbedürftig. Zwei Geschichten werden parallel und abwechselnd erzählt: eine spielt im 10.Jh., also kurz vor dem Niedergang der Chasaren, die andere im Jahre 2000 in Europa und im Kaukasus. Da die Kapitel jeweils relativ kurz sind, hatte ich Probleme, in den Lesefluss der jeweiligen Geschichte zu kommen und habe deshalb nach kurzer Zeit getrickst, d.h. zuerst die zeitgenössischen Kapitel hintereinander weg gelesen und danach die chasarische Geschichte. Das hat mir geholfen, in die einzelnen Figuren hineinzufinden, auch wenn Halter (hoffentlich) nicht ohne Grund das Buch so strukturiert hat.
Die Vermischung zwischen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Interessen fand ich wieder sehr interessant, auch das Setting im Kaukasus, den ich ein bisschen kenne, war reizvoll, und gegen das pädagogische Anliegen Halters, durch seine Bücher seinen Lesern bestimmte Sachthemen näherzubringen, in diesem Fall die Geschichte des zum Judentum konvertierten Turkvolkes der Chasaren, ist auch nichts einzuwenden. Leider berichtet er aber dann nur die allergängigsten Fakten und Thesen und ein schon "vorgebildeter" Leser erfährt nicht viel Neues. Die zeitgenössische Geschichte hätte doppelt so lang sein können - auch um glaubwürdiger und realistischer zu wirken. So aber kam mir das Tempo ein bisschen zu rasant vor, und bevor man sich an die fiktive Existenz der Höhle gewöhnt hatte, war schon wieder alles zu Ende.
Der super unpassende Titel der deutschen Ausgabe (frz. "Der Wind der Chasaren"), der auf simpelste Art und Weise wohl an die Dan Brown-Welle anknüpfen soll (gegen die ich rein gar nichts habe), sowie die genau wie in Halters Buch "Die Geheimnisse von Jerusalem" zuhauf vorkommenden Fehler machen den sorgfältigen Leser immer wieder ärgerlich. Einige Beispiele:
Tefillim statt korrekt Tefillin (jüdische Gebetsriemen)
Mikwari statt korrekt Mtkwari (Fluss in Georgien)
Askenasen statt Aschkenasen (osteuropäische Juden)
u.v.m.
Und zu guter Letzt, auch wenn das penibel erscheinen mag, ist im Deutschen die Schreibweise "Chasaren" allgemein gebräuchlicher als "Khasaren", ebenso wie "Kagan" und "Beg" statt "Khagan" und "Beck" (letzteres ist komplett falsch). Es reicht schon ein Blick in Wikipedia, um das festzustellen, da braucht man die Fachliteratur gar nicht studieren... Hier hat das Lektorat des Aufbau Verlages wiedermal völlig versagt, wie schon bei der Übersetzung des letzten Buches, und es ist schade drum.
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