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Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt: Eine Erzählung Taschenbuch – 7. Juli 2009

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 5 (7. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596181615
  • ISBN-13: 978-3596181612
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 0,8 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.024 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eine kleine, zarte Person stand im Oktober 2009 plötzlich - von heute auf morgen - im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Das Nobelkomitee hatte seine Entscheidung kundgetan: Herta Müller erhielt den Literaturnobelpreis. Bis zu dieser Auszeichnung war die 1953 in Nitzkydorf in Rumänien geborene Autorin einen weiten Weg gegangen. Nach ihrem Studium der Deutschen und Rumänischen Philologie in Temeswar verdiente sie ihren Lebensunterhalt zunächst als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Ihr erstes Buch wurde 1982 in zensierter Form veröffentlicht, die Originalfassung konnte nur im Ausland erscheinen. Fortan wurde Herta Müller zu Hause mit einem Publikationsverbot belegt und vom rumänischen Geheimdienst drangsaliert. 1987 siedelte sie nach Berlin über. Dort erreichte sie auch der Anruf aus Schweden.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herta Müller wurde 1953 in einem deutschsprachigen Dorf im Banat/Rumänien geboren. Nach einem Publikationsverbot und Repressionen durch den Geheimdienst Securitate konnte sie 1987 nach Berlin ausreisen, wo sie auch heute lebt. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die Romane ›Atemschaukel‹ und ›Der Fuchs war damals schon der Jäger‹, die Prosabände ›Niederungen‹ und ›Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt‹, der Essayband ›Der König verneigt sich und tötet‹. Für ihren Roman ›Herztier‹ wurde sie 1998 mit dem Impac Dublin Literary Award ausgezeichnet, dem weltweit höchstdotierten Literaturpreis für ein einzelnes Werk. Nach zahlreichen weiteren Ehrungen erhielt sie 2009 den Nobelpreis für Literatur.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-o-meter am 22. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Wir Jugendliche hatten damals diesen blöden Spruch: "Wie spät ist es?" - "Viertel vor Nesquik - Zeit zum Umrühren." Dieser alberne Witz ist vielleicht gar nicht mal so ungeeignet, um den besonderen Schreibstil der Herta Müller zu charakterisieren: Ihre Sätze enden selten so, wie man es gemeinhin erwartet, und haben eine unverkennbare Neigung zum Grotesk-Absurden, zur Paradoxie: "Der Fußboden ist schief. Der Fußboden hebt sich. Er steigt hoch an der Wand. Er stellt sich vor die Tür" (S. 19). Wo ein konventioneller Autor in Schauplätze und Szenerien einführt, ist man bei Herta Müller immer schon da: "Die Holzbaracke ist ein schwarzes Quadrat" (S. 70). Den unbestimmten Artikel braucht sie nicht, weil sie nie so tut, als wäre etwas unbestimmt. Alles ist bestimmt durch den radikal-subjektiven Beobachter-Blickwinkel ihres verborgenen Erzähl-Ichs. Müller hat gewissermaßen eine neue Art des Impressionismus kreiert, indem sie stets nur das schildert, was ihr selbst als Erzählerin in konsequenter Subjektivierung ins Auge fällt, durch den Kopf geht, durchs Gehirn streift, wenn sie einer Szene in ihren gewohnt knappen und kurzatmigen Satzreihen Leben einhaucht. Das ist, gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig, auf jeden Fall aber anstrengend. Auf der anderen Seite muss auch gesagt werden: Je mehr man von Herta Müller liest, desto mehr leuchtet einem ihr hohes Ansehen in der literarischen Fachwelt ein. Die nachhaltige Wirkung ihrer somnambulen Prosa, ihrer fast hypnotischen Fabulierkunst wird kein Leser, der sich ernsthaft auf diese Autorin einlässt, leugnen wollen.Lesen Sie weiter... ›
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT am 28. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Nein, schnelles Lesen verträgt dieses Buch nicht. Wer glaubt, er könnte diese 111 Seiten an einem Abend (zB neben einem guten Glas Rotwein) "verschlingen", der wird sich täuschen. Zu dicht ist die Sprache mit ihren kurzen Sätzen, zu rätselhaft viele Bilder.
Der Inhalt: Die deutschstämmige Familie Windisch will - noch in der Ceaucescu-Ära - aus Rumänien nach Deutschland auswandern. Obwohl der Mann die Repräsentanten der Macht besticht, geht nichts weiter. Andere, die später einen Ausreiseantrag gestellt haben, wandern vor den Windischs aus. Erst als sich die Tochter vom Milizmann und vom Pfarrer missbrauchen lässt, erhalten sie den ersehnten Pass...
Es wird viel gestorben auf diesen 111 Seiten; es herrscht viel Aberglauben im Dorf; die Menschen misstrauen einander. Man spürt förmlich die Kälte, die in diesem Dorf nicht nur im Winter herrscht und sich auf die Menschen überträgt.
Dieses 1986 erschienene Werk halten nicht wenige für eines der besten Bücher der Autorin - man kann sich dieser Meinung nur anschließen!
Heftigste Leseempfehlung!
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norma Schlecker HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 30. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
"Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt" entstand 1986, also ein Jahr bevor Herta Müller in die Bundesrepublik auswanderte. Die Auswanderung oder viel eher das Warten darauf, sind auch das große Thema dieser Erzählung. In sprachlich äußerst verknappter Form (oh mein Gott, diese Parataxen!) wird das Leben der Familie Windisch geschildert, die auf die Ausreisegenehmigung in den Westen wartet. Die Zeit scheint sich endlos zu dehnen. Der Müller Windisch zählt Tag für Tag die Jahre, Monate und Tage. Das Dorf entvölkert sich (zumindest was die Deutschen angeht) und Familie Windisch muss weiter warten. Erst nachdem sich Windischs Tochter Amalie für die Papiere "verkauft", bekommt die Familie die ersehnte Ausreisegenehmigung.

Ähnlich wie bereits in "Niederungen", dem Erstlingswerk Müllers ("Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt" gehört zum Frühwerk der banatschwäbischen Autorin), wird mit den Gepflogenheiten im Dorf abgerechnet. Der Polizist und der Pfarrer, die Vertreter der beiden wichtigsten Instanzen entpuppen sich als geifernde Lüstlinge, die erst nach dem Beischlaf mit den jungen Frauen der Auswanderungswilligen bereit sind, wichtige Papiere zu beschaffen. Diese Schilderungen brachten der Autorin herbe Kritik aus den Reihen der Rumäniendeutschen ein. Von "Nestbeschmutzung" war die Rede und man vergaß völlig, dass es sich um einen fiktiven Text handelte - und nicht um die Schilderung eines realen banatschwäbischen Dorfes. Ebenfalls an die Niederungen erinnert die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte. Die Bewohner des Dorfes treffen antisemitische und generell xenophobe Aussagen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mangafa am 24. Mai 2008
Format: Taschenbuch
Knappe Sätze, einmalige Bilder - es ist viel mehr als ein Roman, es ist eine
Elegie über den Abschied.
Für mich - die beste Herta Müller!!
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