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Der Mensch erscheint im Holozän: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 14. März 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (14. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518462385
  • ISBN-13: 978-3518462386
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.228 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Wolf am 8. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Über den Hinweis eines Professors stieß ich auf Frischs "Der Mensch erscheint im Holozän", ein auf den ersten Blick sehr eigenwilliger Titel und im Vergleich zu "Stiller" oder "Homo Faber" der Masse eher unbekannt.
Das Thema dieser 1979 erschienenen Erzählung ist das langsame Vergehen eines Menschen, der krampfhaft mit Ausschnitten aus Lexika und dergleichen versucht, das für ihn Wichtige in der Welt festzuhalten. Doch die Realität entgleitet ihm zusehends, denn er kann die Vergangenheit nicht greifbar halten.

Herr Geiser ist Witwer und lebt allein in seinem Haus. Die Natur hat ihn von der Außenwelt abgeschnitten und so erleben wir Herrn Geisers Schicksal, das ein universelles menschliches Schicksal ist: das einsame Dahingehen. Das Subjekt ist auf sich selbst zurückgeworfen und verliert sich peu à peu. Identität ist Gedächtnis, aber gerade dieses essentielle Erinnern lässt Herrn Geiser immer häufiger im Stich. Allein das weit zurückliegende Ereignis seiner gefährlichen Matterhorn-Wanderung vermag Geiser zusammenhängend wiederzugeben, die Namen seiner Enkel kann er sich indessen nicht merken.

Das zutiefst Beeindruckende an "Der Mensch erscheint im Holozän" ist die Erzählsperspektive, an der Frisch über Jahre hinweg feilte. Dem Leser offenbart sich dabei die größtmögliche Unmittelbarkeit: Erlebte Rede, die auktoriale und personale Elemente vereint, verbindet sich mit typografisch eingebundenen Lexikonartikeln. Der Leser sieht also, was Herr Geiser sieht, ohne dass dies kommentiert wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 31. Oktober 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Die Genialität des Bewusstseins beruht nicht auf die Information,
die es enthält, sondern auf der, die es nicht enthält.
Das Bewusstsein ist genial, weil es weiß, was wichtig ist."
(Tor Nørretranders, Wer ist Ich? / Spiegel 1996)

Max Frisch (1911-1991) weiß, dass das Ende dazu führt, Zeit zu haben. Herr Geiser hat Zeit. Sein Leben und seine Umgebung sind eingestürzt, wackelig, unwirklich, aber lexikalisch. Ein Fragment. Alles, was ist, lässt sich auch am Ende in einem Lexikon finden. Doch die Fragen der Gegenwart, die eigentlich erinnerte Vergangenheit sind, entgleiten zusehends und machen reale Gegenwart fragenlos, "ohne Gedächtnis kein Wissen". Keine Fragen, deren wirkliche Antworten in Lexika stehen, deren Nutzung am Nicht-Fragen-Können scheitert. Das Unsagbare ist das Weiße zwischen den Worten, von den Worten umzingelt, die wie ein Meißel alles weg hauen, was nicht Geheimnis ist. Was Wort ist, fällt einer Leere anheim. (vgl. Tagebuch 1946-1949)

Allein, Witwer, der Natur entfernt und doch ihr nah, um in ihr zu vergehen. Sprache, die trifft, unmittelbar, direkt und anziehend. Geiser sitzt vor einem, in Geiser schlüpft der Leser hinein und gewinnt die Perspektive der Ausweglosigkeit, des Endes. Geiser kann die Auseinandersetzung des Endes, sofern es als Wahrnehmung überhaupt schon präsent ist, nicht für eine positive Betrachtung des gelebten Lebens nutzen. Von sich in der dritten Person zu reden, distanziert vom Ich. Die Suche bleibt. Herr Geiser sucht.... "Es bleibt nichts als Lesen", keine Romane, da diese zu nah an Beziehungen zwischen Menschen kleben, an Gesellschaft und Teilhabe, um Seelen, unglückliche.... "Ob es Gott gibt, wenn es kein Hirn mehr gibt ...?
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andy Dufresne am 18. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
„Wissen beruhigt“ ist die Meinung von Herr Geiser, der alleine in nahezu völliger Abgeschiedenheit auf einem Berg im Tessin wohnt. Ein Unwetter schneidet den alten Mann von seiner Umwelt ab und lässt ihn in völliger Ohnmächtigkeit in Büchern und Lexika lesen, um für sich und seine Nachwelt das herauszuschreiben, dass nicht vergessen werden soll. Da er aber nicht die ganze Zeit mit Lesen verbringen kann, geht er ein paar Mal vor die Tür um seine Beine zu vertreten. Auf diesen kleinen Ausflügen merkt er, dass er sehr schnell schwach und müde wird.
In seinen schützenden vier Wänden klebt er seine Aufzeichnungen aus den verschiedenen Büchern, wie Lexikon, Geschichtsbuch oder Bibel an die Wand. Manchmal reist er die Originalseiten aus den Büchern und heftet diese zu den anderen. Dabei wird er sich bewusst, dass die Rückseiten ebenso wichtig sein können, als die auf der Wand befestigten, doch die Blätter sind schon zerstört und eine Seite unleserlich gemacht worden.
Auf den Wanderungen stößt Herr Geiser an seine Grenzen; in seinem Haus ebenso. „Man verblödet“, obwohl er immer mehr Wissen auf den Wänden tapeziert. Doch genau das ist einer der Punkte, die seine Tochter, als sie ihn besuchen kommt, nicht verstehen kann. Was sollen nur diese vielen Zettel. Sie fallen herunter und verbreiten ein loses Chaos am Boden. Das ist nicht der Sinn der Sache. Geisers Tocher kann ihn nicht verstehen.
„Schlimm wäre der Verlust des Gedächtnisses“, heißt es in der Erzählung. Frisch schreibt diesen Satz im Laufe der Seiten weiter, denn es heißt auch: „Ohne Gedächtnis gibt es kein Wissen“.
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