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Der Mensch in der Revolte Taschenbuch – 2. Juli 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 30 (2. Juli 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499221934
  • ISBN-13: 978-3499221934
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 3 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.141 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Albert Camus wurde am 7. 11. 1913 bei Annaba (Algerien) als zweiter Sohn einer europäischen Einwandererfamilie geboren. Der Vater, ein Franzose, fiel 1914 im Krieg, die spanischstämmige Mutter musste die Kinder als Putzfrau ernähren und der dominanten Großmutter zur Erziehung überlassen. Camus wuchs in einem armen Stadtviertel Algiers auf. Dort besuchte er die Ecole primaire; 1924 konnte er als Stipendiat in das Lycée von Algier eintreten. 1930 Erkrankung an Lungentuberkulose. Nach dem Abitur Aufnahme eines Philosophiestudiums, das Camus durch Gelegenheitsarbeiten finanziert. Gleichzeitig erste schriftstellerische und künstlerische Versuche. 1934 erste Ehe, die 1940 geschieden wurde. 1938-1940 Arbeit als Journalist bei der progressiven Zeitung «Alger républicain» (später «Soir républicain»). Camus` Artikelfolge über das Elend der algerischen Landbevölkerung und das Verbot der Zeitung machten ihm eine weitere berufliche Betätigung in Algerien unmöglich. Daher 1940 Übersiedlung nach Frankreich. Mit seiner zweiten Frau, Francine Faure, kehrte er 1941 nach Algerien zurück, wo beide als Lehrer arbeiteten. 1942 Kuraufenthalt im französischen Bergland. Eine Anstellung als Lektor bei Gallimard und die Zugehörigkeit als Résistance - Camus übernahm 1944/45 die Leitung der Widerstandszeitung «Combat» - banden ihn zunehmend an Paris. Freundschaftliche Beziehungen zu Sartre und dessen existenzialistischem Kreis. 1946-1952 Reisen in die USA, nach Südamerika und mehrmals nach Algerien. An der mit Härte und Leidenschaft geführten Debatte um «Der Mensch in der Revolte» (1951) scheiterte die freundschaftliche Beziehung zu Sartre. 1958 begann er mit der Arbeit an dem erst 1994 postum veröffentlichten Roman «Der erste Mensch». Am 4. Januar 1960 verunglückte Camusbei einem Autounfall tödlich.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Albert Camus wurde am 7. 11. 1913 bei Annaba (Algerien) als zweiter Sohn einer europäischen Einwandererfamilie geboren. Der Vater, ein Franzose, fiel 1914 im Krieg, die spanischstämmige Mutter musste die Kinder als Putzfrau ernähren und der dominanten Großmutter zur Erziehung überlassen. Camus wuchs in einem armen Stadtviertel Algiers auf. Dort besuchte er die Ecole primaire; 1924 konnte er als Stipendiat in das Lycée von Algier eintreten. 1930 Erkrankung an Lungentuberkulose. Nach dem Abitur Aufnahme eines Philosophiestudiums, das Camus durch Gelegenheitsarbeiten finanziert. Gleichzeitig erste schriftstellerische und künstlerische Versuche. 1934 erste Ehe, die 1940 geschieden wurde. 1938-1940 Arbeit als Journalist bei der progressiven Zeitung «Alger républicain» (später «Soir républicain»). Camus` Artikelfolge über das Elend der algerischen Landbevölkerung und das Verbot der Zeitung machten ihm eine weitere berufliche Betätigung in Algerien unmöglich. Daher 1940 Übersiedlung nach Frankreich. Mit seiner zweiten Frau, Francine Faure, kehrte er 1941 nach Algerien zurück, wo beide als Lehrer arbeiteten. 1942 Kuraufenthalt im französischen Bergland. Eine Anstellung als Lektor bei Gallimard und die Zugehörigkeit als Résistance - Camus übernahm 1944/45 die Leitung der Widerstandszeitung «Combat» - banden ihn zunehmend an Paris. Freundschaftliche Beziehungen zu Sartre und dessen existenzialistischem Kreis. 1946-1952 Reisen in die USA, nach Südamerika und mehrmals nach Algerien. An der mit Härte und Leidenschaft geführten Debatte um «Der Mensch in der Revolte» (1951) scheiterte die freundschaftliche Beziehung zu Sartre. 1958 begann er mit der Arbeit an dem erst 1994 postum veröffentlichten Roman «Der erste Mensch». Am 4. Januar 1960 verunglückte Camus bei einem Autounfall tödlich.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Französischen von Justus Streller, bearbeitet von Georges Schlocker unter Mitarbeit von François Bondy

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "iferner" am 12. April 2003
Format: Taschenbuch
In dem Klappentext ist die Rede von einem "strengen und anspruchsvollen" Werk, das Albert Camus mit "L'Homme révolté" vollbracht hat. Ich kann mich dieser Meinung nur voll und ganz anschließen, da dieses Buch sehr viele Anspielungen auf die gesamte Kulturgeschichte Europas enthält und nicht ohne Fremdwörter- und Autorenlexikon zu bewältigen ist. Der Schwerpunkt des Buches liegt aber in der kulturellen, politischen und philosophischen Entwicklung des Abendlandes seit der französischen Revolution.
In Camus' umstrittenem Werk, wegen dem sich sein langjähriger Freund Jean-Paul Sartre von ihm abwandte, vertritt er die Überzeugung, dass die gesamte Periode nach der französischen Revolution durch den Nihilismus geprägt wurde und ihn bis heute nicht überwunden hat.
Zur Unterstützung seiner Thesen führt Camus exemplarisch die zwei politischen Hauptströmungen des 20. Jahrhunderts und schließlich deren Scheitern im Nihilismus an. Zum einen den Nationalismus, der durch den "Nerobefehl" in den letzten Zügen des Dritten Reichs, den einzigen Wert, den der Rasse, verleugnete. Zum anderen den Kommunismus, der mit seiner angeblichen Liebe zum zukünftigen sozialistischen Menschen, die schlimmsten Verbrechen rechtfertigte. So unterschieden sich der sowjetische Gulag und die Konzentrationslager der Nazis nur durch theoretische Überlegungen, nicht aber in der Konsequenz.
Camus entzieht sich den Dogmen der Extreme und versucht, das in unserer Zeit verloren gegangene Maß wiederzufinden. Er relativiert, indem er eines nicht relativiert, und zwar den Wert des Lebens.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 21. August 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Camus' (1913-1960) Höhenflug aus Philosophie und Literatur unter dem Aspekt des Aufbegehrens, des Dämonischen, des Neins und des Nihilismus, der Freiheit und des Absurden begeistert. Das Leben der Revolte begleitet ihn gedanklich mit Beginn der Revolution, die nur eine gewalttätige und damit falsche Art der Revolte ist. Und mit den Größen der Welt fliegt er durch die Zeit und ihre Ereignisse. Kultur, Politik und Poesie sind seine Felder, in denen er die Ausgrabung der Menschen in der Revolte vollzieht. Wo man auch beginnt, Camus brilliert in Zusammenhängen.

Vom Surrealismus, nochmals unter anderem Aspekt in Folge von Rimbaud und der Bedeutung unter Breton, eine wunderbare Nietzsche Auflösung in der Interpretation des Missbrauchs und die Umwertung des Wertes vom Willen zur Macht und des Übermenschen. Vom Tod durch andere und vom Selbstmord im Angesichte des Lebens, das dem Individuum nur eine Chance im Absurden zur Gesellschaft gibt. Die ewige Wiederholung des Gleichen ist der ruhende und wiederholende Mittag bei Nietzsche und das Glück bei Sisyphos, dem Camus einen Mythos verlieh.

Von der Freiheit bei Dostojewski und dem Schrei der Karamasows zum Warum des Lebens, dieses Warum? sich ja eines Tages unweigerlich erhebt aus diesem Überdruss, in dem sich Erstaunen mischt, wie Camus im Mythos bereits feststellte.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernd Kotz am 14. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Albert Camus setzt seine Überlegungen über die Absurdität und dem Mord mit dem Menschen in der Revolte fort. Die Revolte ist die Unvernunft und das Unverständnis über das menschliche Leben. Er versucht den Mord aus philosophischen Überlegungen zu Rechtfertigen und diesen zu überprüfen. Zuerst beschreibt er die metaphysische Revolte. Der Revoltierende ist jemand, der nein sagt zu den bestehenden Verhältnissen. Er kämpft für seine Unversehrtheit. Die metaphysische Revolte ist der Tausch zwischen dem Regime der Gnade und dem der Gerechtigkeit. Camus beschreibt die Negation Gottes an den Beispielen von Marquis de Sade, John Milton, Iwan Karamasow und Nietzsche. Der Revoltierende setzt sich mit Gott gleich. Daraus folgt, dass er eine neue Weltordnung entdecken muss. Als logische Folge beschreibt er nach der metaphysischen Revolte die historische Revolte.
Zu Beginn war die Revolte eine Loslösung aus der Knechtschaft. Der Sklave wollte die Gleichheit mit seinem Herrn und damit dieselben Rechte haben. Erst die französische Revolution wollte den Bürger als Souverän des Staates haben. Danach war Hegel für die Sozialisten das Maß der Dinge. Seine Dialekt von Herr und Knecht wurde von ihnen bereitwillig aufgenommen. Der individuelle Terrorismus der russischen Nihilisten sorgt in Russland für Chaos und Revolte. Für sie war der Tod der höchste Protest. Camus Zeigt, dass jeder politische Umsturz durch ein neues Gewaltsystem ersetzt wurde. Dieser Terror fand mit dem dritten Reich und den sowjetischen Konzentrationslager seinen Höhepunkt.
Camus beantwortet seine anfängliche Frage damit, dass das Töten mit der Revolte nicht vereinbar ist.
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