Wir leben in einer lauten Welt mit leider auch lauten Büchern. Dieses Buch ist erfreulich anders. Es vermittelt Stille und Frieden. Wer es aufschlägt und darin zu lesen beginnt erfährt ein Gefühl ähnlich dem, wenn man eine Kirche betritt.
Die Autorin lässt den Leser in die Rolle eines fernöstlichen Novizen schlüpfen. An der Seite seines Meisters reist er durch das Land. Immer auf der Suche nach dem Schatz den wir alle suchen: Der Sinn des Lebens.
Der Leser lernt Land und Leute kennen und wie ein buddhistischer Schüler erfährt er Unterweisungen seines Meisters. Er erlernt das Hinschauen auf die Welt, die Tiere und die Menschen. Mit jedem Erlernen steigt er quasi eine Stufe auf und erfährt später auch in sich zu schauen, den Blick in sich ruhen zu lassen und sich selbst zu erfahren.
Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und beinhaltet eine Lebenserfahrung. Es kann wie eine Treppe beschritten werden, aber es kann auch als ein Handbuch für schweren Stunden dienen.
Wer dem fernöstlichen Taoismus nahe steht und Vergleichbares gerne liest, findet in diesem Buch eine willkommene Ergänzung für seine Bibliothek. Es ist kein Buch zum Kaufen, sondern es ist ein Buch, das man sich selber oder guten befreundeten Menschen schenken möchte.