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Der Meister und Margarita - Werke in dreizehn Bänden: Gesammelte Werke, 13 Bde. in 15 Tl.-Bdn., Bd.3 [Gebundene Ausgabe]

Michail Bulgakow , Thomas Reschke
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

31. Dezember 1994
Unglaubliche Dinge geschehen im Moskau der dreißiger Jahre. Berlioz, der Vorsitzende einer Literaturgesellschaft, und Besdomny, ein junger Lyriker, diskutieren an einem Frühlingsabend über die Nichtexistenz Christi. In ihr Gespräch mischt sich ein Fremder, welcher beiläufig erwähnt, daß er nicht nur mit Kant gefrühstückt hat, sondern auch beim zweiten Verhör Jesu durch Pontius Pilatus zugegen gewesen sei. Die Verblüffung der beiden Literaten kennt keine Grenzen., als der Fremde, angeblich ein Professor der Schwarzen Magie mit Namen Voland, ihnen eröffnet, daß Berlioz noch am selben Abend der Kopf vom Rumpf getrennt würde. Und seine Worte bewahrheiten sich...Der Teufel selbst ist es, der auf diese Weise den Auftakt zu phantastischen Ereignissen gibt und Moskau in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung stürzt – die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption. Aber die unglückliche Liebesgeschichte zwischen dem Meister und Margarita kann vielleicht noch ein gutes Ende finden...


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 520 Seiten
  • Verlag: Verlag Volk und Welt (31. Dezember 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3353009426
  • ISBN-13: 978-3353009425
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 13,6 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.060 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt, zog aber dann nach Moskau, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine zahlreichen Dramen durften nicht aufgeführt werden, seine bedeutendsten Prosawerke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jahrhundertwerk in reparaturbedürftiger Ausgabe 16. Oktober 2007
Von weiser111
Das Wichtigste zuerst: "Der Meister und Margarita" ist und bleibt das Flaggschiff der umfangreichen Bulgakow-Flotte, und die ist in all ihren Teilen der beeindruckendsten literarischen Geschwader des 20. Jahrhunderts.
In diesem Roman kommt unendlich vieles zusammen, und man kann ihn auf unendlich viele Arten lesen: Als bitterböse Satire auf Stalins Staat und als philosophische Abhandlung, als phantastische Abenteuer- oder Spukgeschichte, als die ultimative Liebesgeschichte schlechthin... und natürlich ist diese Aufzählung längst nicht vollständig.
Wenn ich meine zehn Lieblingsbücher aufzählen sollte, wäre ich ratlos -- mindestens 500 sollten schon auf die berühmte einsame Insel mitkommen dürfen. Aber "Der Meister und Margarita" wäre allemal drin im Fluchtgepäck.

Moskau, Ende der 1920er Jahre. Karwoche. Auftritt der Teufel persönlich, der in der Freitagnacht seinen alljährlichen Hexenball geben will. Bis es dazu kommt, ist in Moskau buchstäblich der Teufel los -- Funktionäre (insbesondere die regimekonformen Literaten), Denunzianten, Mitläufer und sozialistisch übertünchte Spießer bekommen gründlich ihr Fett weg; Schadenfreude darf sich hier auf höchstem Niveau austoben. Bereits der Romananfang an den friedlichen Moskauer Patriachen-Teichen ist ein satirisches Meisterwerk, das auf allen denkbaren Ebenen zuschlägt. Bulgakow scheint hier die alte Regisseurs-Weisheit in die Literatur zu übertragen, der zufolge man die Handlung mit einem Erdbeben zu beginnen und dann allmählich zu steigern habe. Aber der satirische Rundumschlag ist nur einer der vielen Aspekte dieses Jahrhundert-Romans.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein strahlender diamant der hoffnung 19. August 2003
Von bncts
Dieses buch ist wie eine welle, die einen hinfort reisst in eine welt voll von magie, komik, abgründiger traurigkeit und letztlich hoffnung.
Es riss mich wie tausende anderer leser von meine weltanschaung los und wurde, um ehrlich zu sein, meine bibel. alle antworten, die man suchen könnte finden sich hier. Wie oft half es mir durch schwarze zeiten hindurch, wie oft half es mir auf die beine...wie oft las ich es? unzählige male. ich kann es fast auswendig.
Wer dieses buch liest, ist für immer verändert. Das leben bekommt einen glanz, der vorher nicht zu spüren ist, der Glaube an etwas besseres wird verstärkt. Was soll ich sonst noch sagen, ausser: Dies ist das beste buch, das jemals verfasst wurde. Ein einmaliges erlebnis, ich wünschte ich könnte es noch einmal zum ersten mal lesen.
Oh ich wünschte ich wäre mit dem Meister, Margarita, Voland und seiner Suite auf den sperlingsbergen, ich wünschte...aber ich gerate ins faseln. Lesen sie selber, und sie werden verstehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bulgakows größter Streich 18. April 2010
Von Melville
Wie umschreibt man ein Werk, das so herausragend und sonderbar ist, daß es in der gesamten Weltliteratur nicht seinesgleichen hat, und vermutlich niemals haben wird?

Zunächst einmal die obligatorischen Superlativen: Meister und Margarita, Bulgakows letzter Roman und zugleich Vermächtnis an die Nachwelt ist eines dieser Werke, von dem man sich zunächst keine genaue Vorstellung machen kann, ehe man es nicht selbst gelesen hat. Während der Lektüre gerät man von der ersten Seite an in einen Zustand des Erstaunenes, der bis zum fulminanten Ende hin anhält. Hinterher dann wird man noch lange brauchen, um alles Gelesene, alles "Erlebte" zu verarbeiten und einzuordnen, nicht zuletzt ist eine erneute Lektüre fast schon unablässlich - fest steht jedoch: die Geschichte vom Meister und seiner Liebe zu Margarita, Voland und seinem Gefolge, dem jungen Literaten Iwan und nicht zuletzt Pontius Pilatus und Jesus wird einen nie wieder loslassen.

Was es so einzigartig macht, ist schwer zu erklären, und so abgedroschen es auch klingen mag: man muss es selbst gelesen haben um all die euphorischen, aber keineswegs übertriebenen Rezensionen nachvollziehen zu können. Ich möchte es trotzdem versuchen und auf die wesentlichen Aspekte eingehen.

Eine an und für sich simple Grundidee (der Teufel zu Besuch in Moskau) genügt Bulgakow, um einen Sturm phantastischer Ideen zu entfesseln. Ähnlich wie in seinen Kurzgeschichten und Erzählungen gelingt es ihm, aus nur einem kuriosem Umstand heraus eine mitreißende und irrwitzige Geschichte zu entwickeln. Voland und sein Gefolge mischen Moskau, seine Bürger und das unüberschaubare Wirrwarr aus Bürokratie und Staat auf.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindruck 15. November 2012
Verifizierter Kauf
Das Buch ist faszinierend, gibt einen Eindruck vom russischen Menschen, seiner Seele, Sensibilität und Lebensfreude und sollte von allen gelesen werden um dieses Volk besser kennen zu lernen.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider gibt es hier keine "10-Sterne"-Bewertung! 2. Februar 2000
Tja...was kann ich über das genialste Buch sagen, außer, dass es einfach genial ist... Michail Bulgakow hat über 10 Jahre gebraucht um das Buch zu schreiben, es war sehr lange verboten, denn es zeigt alle negative Seiten des kommunismus. Und das hat er in Stalins Zeiten gescrieben... Wer das Buch gelesen hat, sieht die Welt von der anderen Perspektive... Also, lesen...lesen...lesen
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