Der Medicus 2013

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(322)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

DER MEDICUS ist ein emotionales und bildgewaltiges Abenteuerepos zwischen Orient und Okzident, in dem Newcomer Tom Payne als junger Medicus die Leinwand mit beeindruckender Präsenz einnimmt.

Darsteller:
Tom Payne, Emma Rigby
Laufzeit:
2 Stunden 35 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Der Medicus

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Historienfilm
Regisseur Philipp Stolzl
Darsteller Tom Payne, Emma Rigby
Nebendarsteller Stellan Skarsgard, Ben Kingsley, Olivier Martinez, Michael Marcus, Elyas M'Barek
Studio NBC
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christine Schneider am 22. Juni 2014
Format: Blu-ray
Würden die Leute endlich mal aufhören ständig zu jammern das eine Buchverfilmung nicht 100% wie im Buch ist (Zeile für Zeile, Satz für Satz) hätte dieser Film sicherlich eine höhere Bewertung. Die wenigsten Bücher kann man 100% genau so verfilmen, ohne das der jeweilige Film langweilig wird. Was in einem Buch funktioniert, muss nicht auch auf der Leinwand klappen. Irgendwann müssen die Leute das doch mal begreifen und aufhören ständig schlechte Bewertungen zu geben, weil der Film anders ist. Das ist kein vernünftiger Kritikpunkt. Ein Film kann auch gut sein, auch wenn er nur 20% vom jeweiligen Buch enthält. Aber dazu muss man lernen, diesen jeweiligen Film getrennt zu betrachten.

Der Film: Hat mich gut unterhalten. Es ist kein Meilenstein der Unterhaltung, aber es unterhält. Und das ist für mich das wichtigste an einem guten Film. Egal ob das logisch 100% nachweisbar ist oder nicht, solange mich ein Film unterhält (und das tut DerMedicus) ist der Film für mich gut. Vor allem dann, wenn ich am Ende weiß, ich werde mir den Film wieder ansehen wollen.

Ich mag besonders die für mich sehr sympathische Charaktere. Das Casting ist sehr gelungen. Und ich finde es sehr angenehm, das dieser Film keines dieser Charaktere hat, welches die Aufgabe hat den Zuschauer tödlich nerven. So das man sich die ganze Zeit denkt "Wann beisst der endlich ins Gras!?" Vielleicht mag dieser Film deswegen für den einen oder andren langweilig wirken, aber ich fand es sehr wohlig und entspannend.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Preuß am 4. September 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Roman zu dieser Verfilmung war schon längere Zeit bekannt, und die Chance bei so einer Umsetzung enttäuscht zu werden ist relativ hoch, gerade wenn sich eine Liebesgeschichte innerhalb der Story verbergen soll und sich Charaktere vom Leser bereits im Vorfeld nach eigenen Vorstellungen vordefiniert haben. Der Film zum Buch macht jedoch zur recht umfangreichen Romanvorlage einige notwendige Schnitte und Kürzungen, und einiges wird verkürzt oder leicht abgeändert, jedoch behutsam, was die Erzählung an sich intakt lässt. Trotz allem bleiben 150 Minuten, die fesseln können. Wenn man den Vor- und Abspann ignoriert wäre man der festen Überzeugung einem Historien-Epos aus US-Produktion zuzuschauen. Regisseur Philipp Stölzl gibt sich bild- und ausstattungsgewaltig, selten hat eine deutsche Produktion so reich und gut genährt dagestanden. Die Schauspieler sind gut besetzt und leisten gute Arbeit, auch wenn Tom Payne ruhig ein bis zwei mal weniger tränennass hätte dreinblicken dürfen, und Sir Ben Kingsley zwar eine quasi konkurrenzlose Wahl für seine Rolle ist, jedoch als Charakter schon fast Gott- bzw. Heiligenstatus erreicht. Lediglich die Religion als Konvention für seinen Charakter holt ihn noch weit genug zurück, um als menschlicher Charakter glaubhaft zu werden.
Tatsächlich wertvoll sind die kritischen Kernaussage zu den Themen Religion, Fanatismus und Dogmen. Dies bleibt neben dem Unterhaltungswert erfreulich selbstständig, im richtigen Maß für sich bestehen und verleiht dem Film tatsächlich einen gewissen wenn auch nicht dokumentarischen Nährwert.
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77 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Düster am 11. März 2014
Format: DVD
Aus Vorfreude auf den Film habe ich das Buch, dass ich zuletzt vor 22 Jahren gelesen hatte, wieder hervorgeholt und verschlungen. Wärend des Lesens habe ich mir vorgestellt, ach, wie setzten sie wohl dieses und jenes im Film um. Das war der Fehler! Der Film hat, außer der Grundstory - englische Bader reist nach Persien- aber auch rein gar nichts mit dem Buch zu tun. Jedes Detail ist anders!
Wer also die Umsetzung eines sehr guten Buches erwartet, wird -wie ich- enttäuscht sein. Wer jedoch einen netten DVD-Abend erleben möchte, besser noch, das Buch gar nicht kennt, wird sicher gut unterhalten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von berti2 am 17. Juli 2014
Format: DVD
Das Buch habe ich Ende der 80er/Anfang der 90er verschlungen. Jede Seite war ein Eintauchen in Abenteuer, in das mittelalterliche Europa und in eine mysteriöse Welt des Orients. Noah Gordon verfasste ein Buch, das zu meinen Favoriten zählte.

Das es ein Film dann schwer hat dagegen anzuspielen, ist offensichtlich. Die menschliche Fantasie zeichnet beim Lesen des Buches so vielfältige individuelle Bilder, bei dem der Film nicht mithalten kann. Allein die Fülle der facettenreichen Erlebnisse von Rob, seine Ängste, seine Gefühle kann der Film nicht so leicht transportieren. Auch die Freundschaft zu dem arabischen Mitstudierenden kommt zu kurz. Ich glaube mich an einen Wettlauf zu erinnern, der im Buch schon eine wichtige Stellung einnahm und im Film ganz wegblieb.

Nichtsdestotrotz ist der Film in Ordnung. Wer einen schönen Film anschauen will, ist mit dem "Medicus" gut bedient. Er sollte nur vorher nicht das Buch lesen.....
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 23. Mai 2014
Format: DVD
"Trag deine Erkenntnisse hinaus in die Welt. Du bist jetzt der neue Medicus",
und wenn der durch viele Abenteuer nun gereifte Rob Cole mit diesen Worten hinaus in die ewige Wüste reitet, Isfahan, der orientalischen Stadt der Träume, in die er einst heimlich als wißbegieriger Lehrling kam, um grosses medizinisches Wissen zu erlangen den Rücken kehrt, dann liegen zweieinhalb Stunden begeisterndes, heißblütig bewegendes Kinoabenteuer hinter uns.
Ein Abenteuerepos, das uns mit dem jugendlichen Rob Cole durch Okzident und Orient, durch heiße Sandstürme, unerfüllte Liebe, in die grossen Städten des Islam führt, dort wo die damalige Heilkunst weiter fortgeschritten ist, als es sich der Junge jemals im fernen London des Jahres 1021 überhaupt vorstellen konnte.
Leuchtende Minarette am Horizont, die furchtbaren tödlichen Folgen der Pest, die unsäglichen Konflikte dreier Weltreligionen die sich in der Stadt Isfahan kreuzen.
Das Judentum, der Islam, das Christentum in steter Selbstzerfleischung zwischen Dogmatikern, Fanatikern und Reformansätzen.
Das auferlegte Tabu niemals Tote zu obduzieren, welches endgültig im Dienste der Menschheit und des Fortschritts durchbrochen werden muß, und der stete Wille für die Wissenschaft und die Heilkunst auch unter Einsatz des Lebens Dogmen zu durchbrechen.
Noah Gordons "Der Medicus" war einer der grössten Bestseller der achtziger Jahre und im Wesenlichen folgt Regisseur Philipp Stölzls grosses schillerndes Kino -Epos auch dem Buch.
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