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Der Mastercode
 
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Der Mastercode [Taschenbuch]

Scott McBain , Michael Benthack
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342662902X
  • ISBN-13: 978-3426629024
  • Originaltitel: Final Decision
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.177 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Scott McBain
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Welt im Jahre 2020: Vielspurige, mautpflichtige Schnellstraßen, deren Benutzung streng nach Kreditwürdigkeit gestaffelt ist, überziehen den Globus. Dienende Arbeitsameisen der Kategorie A 7 (Abschaum und Sklaven rangieren unter A 9), quetschen sich nach Feierabend in überfüllte U-Bahnen. Superreiche (A 1–3) residieren in bewachten Ghettos. Der Global regiert die Welt. -- Oje! Schon im Prolog werden Globalisierungsgegner, Mahner vor einem Überwachungsstaat und solche, die die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander gehen sehen, verzweifelt aufjaulen. Doch Freunde, es kommt noch schlimmer! Big Mother is watching us!

An geheimem Münchner Ort brütet eine mysteriöse Loge aus hochrangigen Politikern und Konzernherren über der Liquidierung eines Finnen, der den Mastercode eines hochbrisanten Computersystems entschlüsselt hat. Arvi arbeitet im Dienste des geheimnisvollen Lars Pedersen, Herr über ein globales Computernetzwerk mit dem heimeligen Namen „Mother“. Dieses liebende Muttertier hat die schöne Aufgabe, alle Weltenbürger zu erfassen und nach ihrem Nützlichkeitsgrad einzustufen. Schöne neue Welt! Bevor Arvi im Kugelhagel der deutschen „Special forces“ von uns geht, gilt sein letzter Gedanke Pia, seiner Schwester. Nur sie konnte die Welt vor der Gier der Globalcoms noch retten!

Starker Tobak, der schon auf den ersten zehn Seiten auf uns niederprasselt. Scott McBain, schon im Judasfluch ein ausgewiesener Liebhaber dickbalkiger Verschwörungsthemen, ist erneut von keinerlei Zaghaftigkeit getrübt. Unter der Weltherrschaft tut er‘s nicht. Die schöne Finnin Pia, eine sogenannte „Gespielin“, die ihr mieses Kredit-Rating regelmäßig als Mätresse von A 1-A 3-Bonzen aufwertet, gerät in ein finsteres Verschwörungsszenario, in das die schwarze US-Präsidentin Dankwert (!), der britische Außenminister und -- wer hätte es gedacht --, unsere Freunde vom CIA tragende Rollen spielen.

Für Pia, die mehr weiß als sie ahnt, stellt sich am Ende nur noch die Frage: Wer dreht „Mutter“ den Saft ab, bevor die Welt in die Luft fliegt? Für feine Charakterzeichnungen bleibt wenig Raum in dieser düsteren Agenda 2020. Dennoch ein Zukunftspanorama, das auf bedrückende Weise unserer Wirklichkeit schon jetzt verdammt nahekommt. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Der Kampf gegen das Böse ist nie zu Ende! »Mother«, ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach einem festgelegten Ranking-System ein. Überall herrschen Korruption und nackte Geldgier. Als »Mother« in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe. Nur Pia, eine junge Finnin, kann die Menschheit noch retten. Sie kennt den Mastercode für die Selbstvernichtung des Systems ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Charles the Bookeater TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Eine Portion A. Huxley, ein bisschen G. Orwell, ein Schuss R. Bradbury und eine Priese Terminator. Das sind die Zutaten, aus denen Scott McBain das Szenario für seinen Mastercode entstehen lässt. Die brisante Mischung wäre sicher auch gelungen, würde sich McBain nicht (vor allem in der ersten Buchhälfte) allzu oft in Details seines Szenarios verlieren und viele Aspekte mehrfach wiederholen. Das drückt deutlich die Spannung, die erst in der zweiten Hälft so richtig aufkommt. Auch hier wird das Buch nicht zum Spannungshit, aber das Szenario, dass sich ein wenig wie eine Vorgeschichte zu Huxleys Brave New World oder Orwells 1984 ließt, hat doch unbestreitbar eine gewisse Faszination. Fazit: Gutes, aber leider nicht ausgereiztes Szenario - ein leicht zu lesendes Buch für ein paar entspannte Nachmittagsstunden in der Sonne.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Scott McBain hat mit seinem Thriller: "Der Mastercode" ein Buch geschrieben, welches erkennbar zwei Vorbilder hat: George Orwell und sein Werk: 1984 standen ebenso Pate wie Margaret Atwoods: "Der Report der Magd."

"Mother" - ein globales Computernetz - beherrscht die Welt. Niemand ist mehr unbeobachtet, un-registriert, ohne Privatsphäre. Es gibt geschützte Zonen, in die nur die Gut-Situierten hineindürfen. Nur wer Gehälter zwischen A1 und A6 verdient, lebt - einigermaßen - gut, wobei - auch in scheinbaren Demokratien - totale Kontrolle angesagt ist. Nur eine winzige Gruppe wird noch nicht von den GlobalComs, den führenden transnationalen Unternehmen, kontrolliert: die Staats- und Regierungschefs, die mit Schrecken zusehen müssen, in welche Welt sie ihre Völker führten. Doch die Global Coms und insbesondere der "Rat der Mother", das Gremium, welches das globale Computernetz bewachsen soll, will die totale Kontrolle. Daher hecken der CIA-Chef und stellvertretende Chef des "Rates der Mother" und der britische Außenminister, der seinen Regierungschef beerben will, ein teuflisches Komplott aus, um die Weltherrschaft vollkommen zu erlangen. Ausgerechnet die amerikanische Präsidentin und der britische Premierminister stellen sich - zusammen mit dem Vorsitzenden des "Rates der Mother" und einer Finnin, gegen diese Bestrebungen. Wer kennt den "Mastercode" zur Vernichtung des Systems?

Der Thriller ist durchaus spannend geschrieben. Ich las ihn in einem Zug bis zur letzten Seite. Dennoch arbeitet er deutlich mit Klischees. Die Charaktere sind eindeutig dualistisch: abgrundtief gut oder böse. Dass ausgerechnet die Nutznießer des Systems, die US-Präsidentin und der britische Premier, ihre Menschlichkeit entdecken und sich gegen das System stellen, erscheint unwahrscheinlich. Die Handlung wirkt stellenweise arg konstruiert. Die Botschaft selber - die Gefahr vor einem totalen Überwachungsstaat - wird allzu penetrant wiederholt und jedes Kapitel mit Zitaten, meist über den Mißbrauch von Macht, eingeleitet.

Diese Penetranz und die Simplizität von Handlung und Charakteren stört zunehmend. Insofern gebe ich ein zwiespältiges Urteil ab: Wer einfach spannende Unterhaltung lesen möchte - etwa im Urlaub, der ist mit dieser Lektüre gut bedient - spannend ist das Buch in jedem Fall. Wer aber - und dies scheint der Anspruch McBains zu sein, anspruchsvolle, nachdenkliche Lektüre im Stil von Orwell oder Atwood erwartet, dürfte enttäuscht sein. Das Urteil hängt also von der Erwartungshaltung des Lesers ab. Wegen der Spannung und des an sich interessanten Themas 3 Punkte.

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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bei "Der Mastercode", der unter seinem englischen Originaltitel "Final Solution" bisher noch nicht erschienen ist, handelt es sich bereits um den dritten Thriller des Autors Scott McBain. Während jedoch bei "Die Geheimloge" (2003) und "Der Judasfluch" (2004) die jeweilige Vorgeschichte in der Vergangenheit liegt und die Gegenwart Schauplatz der Romanhandlung ist, ereignet sich in "Der Mastercode" das Geschehen in der nahen Zukunft, wobei die vorausgegangenen Ereignisse bis in die Gegenwart (2005) zurückreichen. Wie in den beiden ersten Romanen bildet der Antagonismus zwischen "Macht und Moral" erneut Kulisse und Fluidum. In gewohnter Weise sind den (diesmal 64) Kapiteln, sowie Pro- und Epilog, historische Zitate zum Thema vorangestellt, deren Zusammenstellung nicht nur Fleiß, sondern auch fundierte Sachkenntnis offenbaren......

.....im Jahr 2020 wird fast die ganze Erde von einem Computernetz namens "Mother" beherrscht, das sich aus einer vor dem Bankrott geretteten Telekomminkationsgesellschaft entwickelt hat. Das globale EDV-System fusionierte mit dem Internet zum "Supranet" und wird nach der Einführung der Weltwährung "Global" von den "GlobalCom", wie z. B. "AstralCorp", "BodyWorld", "PlanetGambler", "TotalHousing", "UniversalDrug" usw. beherrscht, die für ihren Profit alles und jeden vermarkten. Fast alle Politiker stehen im Sold dieser weltweiten Megakonzerne. Fünfundneunzig Prozent der Weltbevölkerung sind in 9 Stufen, sogenannte "Kreditratings" eingeteilt. Alles und jeder wird nach ISBN genormt und vermarktet, z. B. Sprache und Hautfarbe. Während die "GlobalCom" das sogenannte "Gute" am und die Vorteile des Systeme preisen, kommt es überall auf der Welt einerseits zu Demonstrationen und Unruhen, andererseits fordern Geheimdienstler, Militärs und Politiker Zwangsregistrierung, Kriegsrecht und weitere diktatorische Vollmachten, um dieser "terroristischen Aktivitäten" Herr zu werden. In Wahrheit wollen sie jedoch auch die letzten Reste der Demokratie abschaffen und ihre Machtgier in einer totalen Konsumdiktatur verwirklichen. Lediglich drei Personen, die aufgrund ihrer ethischen Verpflichtung und Aufrichtigkeit nicht durch Macht korrumpiert wurden, sind im Besitz des "Mastercodes" zur Verhinderung des kapitalistischen Totalitarismus, durch den sämtliche Grund- und Freiheitsrechte außer Kraft gesetzt würden.........

Scott McBain ist mit "Der Mastercode" ein erschreckender Thriller gelungen, in dem sich alle erdenklichen Horrorvisionen der Globalisierung gepaart mit Totalitarismus realisiert haben. Was vordergründig mit den positiven Zwecken Wohlstand, Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus und Freiheit gerechtfertigt wird, ist in Wirklichkeit eine auf Täuschung und Gewalt aufgebaute, menschenverachtende und zynische Versklavung des Großteils der Menschheit zugunsten einiger Weniger. Die futuristische Variante von "Macht und Machtmissbrauch" lässt nicht nur an historische Beispiele von "Täuschung und Verführung" erinnern, sie ist zudem auch eine Warnung vor totalitären Systemen in Gegenwart und Zukunft einerseits, und den persönlichen Verlockungen durch die Macht und ihre Hybris andererseits. Da es aufgrund der Spannung zudem recht schwer ist, diesen "Pageturner" wieder aus der Hand zu legen, gibt es für (m. E.) McBain's bestes Werk 5 Amazonsterne!

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Die neuesten Kundenrezensionen
Der Mastercode - eine Faszination
Der Inhalt und die Aussage des Buches gehen weit über die eines Thrillers hinaus. Anfänglich glaubt der Leser/ die Leserin einfach nur einen weiteren spannenden MCBain in... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von angie veröffentlicht
Super spannend
Ich bin damals bei der Bahnfahrt über eine Leseprobe von Der Mastercode gefallen. Mir hat die Leseprobe so gut gefallen, dass ich direkt am Bahnhof in den Buchladen bin und es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von B. Angelika
Absolut unglaubwürdige Gesellschaftskritik ...
... so schrieb hier ein Rezensent.

Ist das wirklich so?

Ich habe dieses Buch in den letzten Tagen gelesen und fand es erschreckend wie nahe wir heute schon... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2010 von A. Kemmer
Nun ja.........
der Buchtitel sagt im groben worum es geht. Die Geschichte zeigt ein spannendes und erschreckends Bild der möglichen Zukunft wenn der Staat als solcher seine Hoheitsrechte aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2009 von Thomas Reißig
nichts ist unmöglich
Aus technischer Sicht ein durchaus mögliches
Szenario , nicht erst 2020 . Bestimmte Entwicklungen auch in Deutschland
gehen in genau diese Richtung . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 von Thomas Karl
Keine Spannung sondern Gesellschaftskritik
Das Buch war eine herbe Enttäuschung für mich. Vom Thema her hätte man einen echt spannenden Thriller erwarten können aber was letztendlich herauskam, war eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2008 von W. Roth
eines der besten Bücher
Ich finde dieses Buch einfach klasse. Die Spannung zieht sich wie
ein roter Faden durch das ganze Buch. Die totale Überwachung ist aktueller den je.
Veröffentlicht am 9. September 2008 von T. H.
Einsame Spitze
Der Mastercode ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe! Trotz vieler Seiten konnte ich es kaum aus der Hand legen!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2008 von S. Moll
schleppend schleppend
zum glück hatte ich das buch ausgeliehen. in 4 wochen nur 154 seiten
gähnend langweilig, ziemlich konstruiert. Flache karaktere.
Veröffentlicht am 2. Juli 2008 von pillepalle
Einfach schön...
Fünf Sterne sagen glaube ich alles... Außerdem wurde er Inhalte dieses Buches schon von vielen anderen ausführlich beschrieben.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2008 von Nicole
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