Rezension zu: "Der Mann, von dem man spricht (D 1937)
Zum Inhalt:
Nach dem Willen seines Onkel Martin (Hans Moser), soll der erfolglose ewige Student
Toni (Heinz Rühmann) eine "höhere Tochter" heiraten.
Dieser aber verliebt sich in die junge hübsche Trapezkünstlerin Bianka (Gusti Huber).
Weil deren Vater -ein strenger Zirkusdirektor- aber als Ehemann für seine einzige
Tochter nur einen Mann aus der Zirkuswelt akzeptiert, muss dieser "umlernen".
Toni zieht sich zusammen mit seinem Butler (Theo Lingen)in seine angemietete Dach-
wohnung zurück und versucht dort, sich -im Eigenstudium und im Schnelldurchlauf-
selbst zum Zirkus-Artisten auszubilden...
Bewertung:
Ein in Schwarz-weiß gedrehter Spielfilm aus dem Jahre 1937.
Die Ton- und Bild-Qualität ist -für einen Film dieses Alters- durchaus in Ordnung.
Dieser Film zählt meines Erachtens zu den schönsten Filmen Heinz Rühmanns.
Unvergesslich ist das Komiker-Duo Rühmann-Lingen. Kann man schwer beschreiben, man
muss dieses Duo einfach gesehen haben.
Um das Herz seiner Angebeteten zu erobern und deren gestrengen Vater zu überzeugen,
probieren Rühmann und Lingen in der Dachwohwohnung verschiedene Zirkus-Nummern aus:
> Sie versuchen sich als Stepp-Tänzer und als Hochseil-Artisten. Das führt dazu,
dass in der darunterliegenden Wohnung die Decke bebt, bzw. beide beinahe aus dem
Fenster stürzen und sich darüberhinaus den Unmut der übrigen Miet-Parteien zuziehen.
> Sie versuchen sich als Raubtier-Dompteure. Diese "Raubtiere" sind aber Flöhe, die
dann auch noch entweichen.
Für diesen Film: verdiente 5 Sterne