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Der Mann, der starb wie ein Lachs: Roman Taschenbuch – 2. November 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442740177
  • ISBN-13: 978-3442740178
  • Originaltitel: Mannen som dog som en lax
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 255.280 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Texas im hohen Norden Schwedens ist ein heißes Pflaster. Denn hier, im „Wilden Westen“ der skandinavischen Provinz, wie er genannt wird, ist ein Mord geschehen. Die Gemeindeangestellte Rauha Jauhöjärvi hat ihn entdeckt, weil es im Haus des Pensionärs Martin Udde roch wie „nach offenem Mund“.

Jauhöjärvi ist eingetreten in die Wohnung Uddes, hat den Herd ausgestellt, auf dem ein verkohltes Etwas lag. Zunächst hat Jauhöjärvi geglaubt, dieses Etwas sei der Grund gewesen für den Gestank. Aber dann hat sie Udde auf seinem Bett liegen sehen, halb auf der Seite, mit weit aufgerissenem Mund und halb geöffneten Augen. „Die Hände hatte er auf den Bauch gedrückt“, heißt es im Roman Der Mann, der starb wie ein Lachs: „Die aufgeschlitzte Bauchdecke klaffte weit auf, und das, was sich darin befunden hatte, ringelte sich nun über die Matratze“. Die junge Polizistin Therese Fossness aus Stockholm erhält den Auftrag, den Mord mittels Fischmesser aufzuklären. Sie kommt in eine merkwürdige Welt, deren Dialekt sie nicht versteht, und verliebt sich ausgerechnet in den Hauptverdächtigen, den Eigenbrötler Esaias, was ihre Ermittlungen nicht gerade einfacher macht...

Seit seinem Überraschungserfolg Populärmusik aus Vittula gilt der 48-jährige schwedische Autor Mikael Niemi aus dem hohen Norden Skandinaviens als eine der skurrilsten Stimmen seines an skurrilen Stimmen nicht gerade armen Heimatlands. Mit Der Mann, der starb wie ein Lachs macht er diesem Ehrentitel alle Ehre. Denn das Buch, das zunächst daherkommt wie ein stinknormaler Krimi, weitet sich in seiner Folge zu einem grotesken, aber auch liebenswerten Panorama der schwedischen Welt. Niemi-Fans werden sich da freuen. Und alle anderen sollten endlich Niemi-Fans werden. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Buch, das einen verschlingt wie die endlosen Wälder und streichelt wie die Mitternachtssonne am Polarkreis." (Bücher)

"Alle, die Niemis frühere Bücher mochten, können beruhigt sein: der eigensinnige Stil, der herrlich groteske Inhalt, die denkwürdige Sprache - alles wieder da!" (Svenska Dagbladet)

"Intelligenter Unsinn, virtuos lakonisch aufgezeichnet, also brillant komisch.“ (Literarische Welt)

„Mikael Niemi spinnt. Aber er tut das auf so verdammt brillante Weise, dass wir ihm folgen, wohin immer er geht.“ (Norrländska Socialdemokraten)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von chris66 am 10. September 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Habe mir das Buch gekauft, da ich von "Populärmusik aus Vittula" sehr begeistert war.
Dieses Buch ist jedoch anders. Eigentlich ein guter Schweden- bzw. Skandinavienkrimi, aber mit viel Lokalkolorit. Interessante, spannende Story, spannendes Ende das Lust macht auf mehr.
Die Schreibe ist jedoch, was mich eigentlich an diesem so begeistert. Anfangen zu lesen und nicht mehr aufhören bis zur letzten Seite.
Klare Kaufempfehlung von meiner Seite!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peterssohn am 21. Januar 2015
Format: Taschenbuch
Der Multi-Genre-Roman "Der Mann, der starb wie ein Lachs" bekommt von mir drei Sterne, mit der Tendenz zu zwei Sternen.
Bewegend und anschaulich erscheinen immerhin Teile der Liebesgeschichte sowie einige anmutige und bizarre Schilderungen von Menschen, Lebensgewohnheiten, Landschaft und Kultur in Nordschweden.
Ansonsten wird man jedoch beim Lesen das Gefühl nicht los, dass der Autor (oder der Verlag) seine teilweise durchaus lesenswerten lyrischen Ideen zwecks besserer Auflage und Verkaufsmöglichkeiten unbedingt in die populäre Krimi-Form - inklusive dramatisch-skurrilem Titel - pressen wollte. Dieser Verdacht, zusammengenommen mit den ambitionierten, aber letztlich doch sehr speziellen und etwas langatmigen Erläuterungen eines Sprachen- und Identifikations-Problems in Tornedalen, hinterlässt eine gewisse Ratlosigkeit.
Dazu kommen einige unklare Nebenhandlungen und furiose Schilderungen von traumatischen aktuellen oder vergangenen Erlebnissen einiger Nebenfiguren, die weder wirklich berühren noch zum Fortgang der Handlung einen wirklichen Beitrag leisten. Das Interesse für diese Figuren und das Verständnis für deren Rolle im Romangeschehen bleiben dadurch eher oberflächlich.
Der finale Twist wirkt etwas bemüht und kann es am Ende nicht mehr richten.
Fazit: Einige gute Ansätze haben mich immerhin bis zum Ende geführt, aber für ein wirklich fesselndes Leseerlebnis hat es bei mir nicht ausgereicht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von XMaster am 6. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn man die wirren und zum Teil irren Passagen weglassen würde, dann würde das Buch nur halb so dick sein. Ob es sich dann zu lesen lohnen würde wäre dann ungewiss. Ich konnte den schnellen Sprüngen von Mikael Niemi nicht immer folgen, wusste auch manchmal wirklich nicht um was es gerade geht. Die Kriminalgeschichte ist interessant, die Liebesgeschichte amüsant und die Informationen zum nördlichen Schweden mit der finnischen Minderheit sind aufschlussreich.

Mir wurde das Buch empfohlen und habe es deshalb gekauft. Für Leser die eine klaren Handlungsablauf wünschen ist es nicht zu empfehlen. Für Menschen die gerne literarisch in die Abgründe des menschlichen Daseins entführt werden wollen ist es vielleicht lesenswert.

Fazit: Ich würde es nicht mehr lesen und es ist niemand der leichte Kost mag.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fiercedragon am 29. April 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Nicht besonders ausgegoren wirkt Niemis Kriminalroman auf mich.
Was mit Mord und Totschlag beginnt und durchaus aufregend und spannend geschrieben ist wird dann doch - vor allem durch historische Einschübe und zerfledderte Erzählweise - wieder sehr ruhig. Für meinen Geschmack fast ein wenig ZU ruhig.
Ein Mord, letztendlich motiviert durch die Verschiedensprachlichkeit im finstersten Teil Schwedens, sorgt für Aufregung in der Bevölkerung. Und was zunächst wie ein bestialisches, grausames Verbrechen wirkt wird sehr schnell zu einem verständlichen Racheakt.
Wie schon von einem anderen Rezensenten angemerkt ist Niemi ein exzellenter Beobachter seiner Landsleute - und bei aller versteckter Kritik an der Kauzigkeit der Tornedaler sind es doch immer kleine Liebesbeweise an sein Land und seine Menschen.

Die etwas mehr als 300 Seiten sind relativ schnell gelesen und sind eine nette Lektüre, die durchaus empfehlenswert ist. Auch und gerade weil es nicht an den Erfolg von "Populärmusik" anknüpfen wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mikael Niemi, der selbst aus der Gegend kommt, die er beschreibt, der selbst in dem Idiom aufgewachsen ist, indem seine Protagonisten leben und sprechen, hat mit seinem zweiten Roman "Der Mann, der starb wie ein Lachs" fast nahtlos angeschlossen an seinen großen Erfolg "Populärmusik aus Vittula", ein Buch, das ihn schnell weit über die Grenzen Schwedens hinaus bekannt machte.

Niemis Bücher spielen im Tornedal, einem Gebiet im rauen und wilden Norden Schwedens, ein Landstrich , in dem die Menschen zum Teil noch Finnisch sprechen und einige eine alte, aussterbende Sprache pflegen, das sogenannte Meänkieli. Um diese Sprache geht es auch im neuen Roman, in dem uns die sympathische Stockholmer Polizistin Therese Fossnes wieder begegnet. Denn sie wird hoch in den Norden geschickt, um den Tod des 89-jährigen ehemaligen Lehrers Martin Udde aufzuklären. Der wurde, von einem alten Lachsspeer durchbohrt, blutüberströmt in seinem Haus aufgefunden. Seine Zunge was abgeschnitten und lag an einer anderen Stelle der Wohnung. Schnell gerät Esaias, ein junger Mann aus dem Ort, in Verdacht, weil sich im Kofferraum seines Autos Blutspuren an den dort liegenden Gerätschaften fanden. Die Laboruntersuchungen ergeben, dass es sich dabei um Tierblut handelt, und Esaias wird wieder freigelassen.

Therese und er nähern sich vorsichtig an und über ihn erfährt sie und damit auch der Leser viel und ausführliches über die Geschichte des sogenannten Tornedalfinnisch.
Martin Udde hatte als Lehrer im Ort vor Jahrzehnten alles in seiner Macht stehende getan, um seine Schüler am Sprechen diese Sprache zu hindern.
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