Rezension zu: "Der Mann, der seinen Mörder sucht" (D 1931)
Zum Inhalt:
Hans Herfort (Heinz Rühmann) ist verzweifelt und will sich erschießen, weil er Schulden hat. Kurz vor seinem
Selbstmordversuch überrascht er jedoch den Einbrecher Otto Kuttlapp (Raimund Janitschek), der gerade in Hans'
Wohnung einsteigt. Otto wiederum ist recht erstaunt, als ihn der mit der Waffe bedrohte Hans auffordert, ihn
doch endlich zu erschießen. Zum Selbstmörderhelfer will Otto nicht werden, berät sich jedoch mit seiner Organi-
sation "Weiße Weste", unter welchen Umständen er beim Selbstmord behilflich sein könnte. Da ihm im schlimmsten
Fall drei Jahre Gefängnis drohen, will er für jedes Jahr 5000 Reichsmark Bezahlung. Hans willigt ein und setzt
einen entsprechenden Vertrag auf. Da Otto jedoch so unvorbereitet nicht zum Mord bereit ist, bittet er sich
zwölf Stunden Ausführungszeit aus. In dieser Zeit muss er Hans ermorden, wann und wo weiß der jedoch nicht....
Zur Bewertung:
Diese deutsche Filmkomödie von Rober Siodmark wurde im Jahre 1930 in Berlin und in den Ufa-Ateliers in Neubabels-
berg gedreht.
Die vorliegende Filmfassung ist leider nur 50 min lang, denn die Originalfassung mit 98 min gilt als verschollen.
Diese "schwarzhumorige" Kriminalkomödie ist der erste Film mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle und absolut sehens-
und empfehlenswertwert.
Die blonde niederländische Schauspielerin Lien Deyrs trat nochmals 1933 mit Heinz Rühmann in "Lachende Erben" vor
die Kamera, bevor sie mit ihrem jüdischen Ehemann 1935 in die USA emigrieren musste.
Die Bild- und Ton-Qualität dueser DVD [schwarz-weiß; Filmlänge ca. 50 von ursprünglich 98 min] ist gut.