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Der Mann, der nie krank war: Roman [Kindle Edition]

Arnon Grünberg , Rainer Kersten
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sein in glasklarer, scharfer Sprache erzählter Roman entwickelt einen Sog, der uns in die Tiefen der eigenen Abgründe führt.«, Radio Bremen, 30.11.2014

»Gefühlsklug und spannend wie ein Krimi.«, Brigitte, 15.11.2014

»[Arnon Grünberg] spielt, ähnlich wie Dave Eggers in Ein Hologramm für den König, virtuos mit dem Thema kulturelle Identität in einer globalisierten Welt.«, RollingStone, 13.11.2014

»Grünbergs Meisterschaft besteht darin, das Absurde, das hintergründig Falsche, den allgegenwärtigen Alltagszynismus sichtbar zu machen.«, texteundbilder.com, 09.11.2014

»Vollkommen mitleidslos, grotesk und immer wieder auch satirisch erzählt Grünberg von Sam und zeigt in diesem vielschichtigen, wiewohl kurzen Roman [...] geniales Können.«, Aachener Zeitung, 01.11.2014

»[...] [Eine] brillant erzählte Geschichte, die einen sarkastischen, bösen Blick auf die scheinbar unüberbrückbaren Gegensätze zwischen den Kulturen wirft.«, Kieler Nachrichten, 29.10.2014

»Die Niederlande haben einen neuen Star am Literaturhimmel, Arnon Grünberg. [...] einer der kreativsten Köpfe Hollands.«, ttt - titel, thesen, temperamente, 26.10.2014

» Der Mann, der nie krank war liest sich fast wie ein Theaterstück: der Plot spannend wie ein Hitchcock-Thriller, die Sprache nüchtern, die Figuren knapp, aber präzise skizziert.«, Tages-Anzeiger, 08.10.2014

»Der [...] Roman ist meisterhaft gebaut: Der Plot ist spannend wie ein Hitchcock-Thriller, die Sprache nüchtern, die Figuren sind knapp, aber präzise skizziert.«, Badische Zeitung, 20.09.2014

»In seinem neuen Roman erzählt Arnon Grünberg rasant und spannend von vermeintlichen Sicherheiten, in denen wir zu leben glauben.«, Freie Presse, 12.09.2014

»Eine spannende, verblüffende Lektüre, nach der man sich die Augen reiben und von vorne zu lesen beginnen möchte.«, Mittelbadische Presse, 02.09.2014

»Arnon Grünberg packt den Leser mit Haut und Haaren und zerrt ihn mit auf diese kafkaeske Reise, die alles andere als bequem wird.«, Bolero, 01.09.2014

»Selten wurde der “Clash of civilizations” so brillant auf den Punkt gebracht.«, Die Welt, 27.08.2014

» Der Mann, der nie krank war fesselt mit den ersten Sätzen [...].«, Rheinische Post, 22.08.2014

»Seine Texte haben mindestens einen doppelten Boden unter der nur scheinbar einsehbaren Oberfläche.«, Sächsische Zeitung, 22.08.2014

»Kaum einer im Betrieb der Gegenwartsliteratur ist von so ansteckender Fröhlichkeit, von so herzerfrischender Freundlichkeit wie Arnon Grünberg [...].«, NDR Kultur, 21.08.2014

»So rasend schnell und lakonisch wie Arnon Grünberg zieht kaum ein Autor seinen Lesern den Boden unter den Füßen weg.«, Kölnische Rundschau, 21.08.2014

»(...) Arnon Grümberg (...) erweist sich als Meister des intelligenten Kurzsatzspiels und des listigen Understatements (...) Es hat Schärfe, Witz und Spannung (...).«, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2014

»Der niederländische Autor ist ein listiger Meister des lakonischen Kurzsatzspiels.«, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2014

» [Ein] meisterhaft gebauter Roman [...]. [...] spannend wie die Hitchcock-Thriller.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.08.2014

»Grünberg beschreibt diese kafkaeske Situation meisterhaft und sehr lakonisch. (…) Grünbergs Roman – hochspannend, tragisch, und mit der für ihn typischen absurden Komik., 3 Sat Kulturzeit, 14.08.2014

»Eine mit subtiler Symbolik entworfene Geschichte, spannend, abenteuerlich und virtuos erzählt (...). Unbedingt lesenswert!«, Der-Kultur-Blog.de, 14.08.2014

»Wer an Kafkas Prozess denkt, liegt sicher nicht falsch. [...] dieser Sam A. ist ein Josef K. der neuen Weltunordnung [...].«, Deutschlandradio Kultur, 13.08.2014

»Grünbergs Politthriller ist rasant und mit bösem Blick erzählt, es gibt überraschende Entwicklungen und makabre Wendungen.«, Kulturradio RBB, 11.08.2014

»Arnon Grünberg legt einen packenden, intelligenten, literarischen Text über das Ausgeliefertsein des Individuums vor.«, ORF

Kurzbeschreibung

»Arnon Grünberg ist in Höchstform. Ganz lässig erschafft er hier große Literatur.« De Standaard
Arnon Grünberg nimmt den Leser in seinem neuen Roman mit auf eine atemberaubende Reise. Ein junger Schweizer Architekt fliegt in den Irak, weil er ein Opernhaus für Bagdad entwerfen soll. Doch was dort passiert, führt zu nicht weniger als einer existentiellen Erschütterung. Eine rasante, spannende, verblüffende Lektüre, nach der man sich die Augen reibt und von vorne zu lesen beginnt. Große Literatur von einem zu Recht weltweit gefeierten Autor.Samarendra, Sohn eines indischen Vaters und einer Schweizer Mutter, ist ein ehrgeiziger junger Architekt, der im Auftrag eines reichen Exil-Irakers eine Oper in Bagdad entwerfen soll. Sam erwartet, mit allem Komfort empfangen zu werden, denn »wie er in der Zeitung gelesen hatte, war dort das Schlimmste so ziemlich vorbei«. Er ist voller Idealismus und lebt für seine Entwürfe – und für die Pflege seiner behinderten Schwester Aida. Erst an dritter Stelle kommt seine Freundin Nina, für die er Liebe, aber nicht immer Leidenschaft empfindet. Sams Reise nach Bagdad verläuft von Beginn an holprig: In seinem Koffer befindet sich fremde schmutzige Kleidung, das Internet funktioniert nicht, sein Auftraggeber lässt auf sich warten. Und ganz plötzlich bricht Sam der Boden unter den Füßen weg …»Der Mann, der nie krank war« bringt die trügerische Sicherheit, in der wir zu leben meinen, ins Wanken. Virtuos stellt Grünberg in Frage, wie verlässlich unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit ist. Sein in glasklarer, scharfer Sprache erzählter Roman entwickelt einen Sog, der uns in die Tiefen der eigenen Abgründe führt. Bequem geht anders.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 845 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1 (14. August 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00K11XX8O
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sam macht's noch einmal 21. August 2014
Von Felix Richter TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Samarendra Ambani heißt wie ein Inder, sieht aus wie ein Inder, ist aber kein Inder, sondern Schweizer. Und was für einer! Sam, wie er sich lieber nennen lässt, ist Sohn eines indischen Vaters und einer inländischen Mutter, ziemlich frisch gebackener Architekt, Ordnungs- und Hygienefanatiker, politisch neutral bis ignorant und so naiv, dass es ein bisschen weh tut.

Dieser Naivität ist es dann auch zu verdanken, dass er sich eines Tages in Bagdad wiederfindet, in einem so genannten Safe House weit außerhalb der Green Zone, eingeladen als einer von drei Finalisten eines Wettbewerbs für den Bau einer Oper in Bagdad (allein die Idee der Sinnhaftigkeit eines solchen Bauwerkes lässt man sich gerne auf der Zunge zergehen). Leser des Klappentextes wissen, dass das nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hatte: Aus ihm völlig unerklärlichen Gründen hält man ihn für einen Spion. Der Sam, der schließlich mit abgewinkelter Nase in die Schweiz zurückkehrt, ist nicht der Sam, der sie verlassen hat - was sich unter anderem in einer neuen, für seine adrette Freundin Nina und vermutlich auch für viele Leser sehr überraschenden Neigung zur sexuellen Subordination in mehr oder weniger appetitlichen Ausprägungen manifestiert.

Aber das Leben geht weiter. Dubai ist nicht Irak, und so setzt Sam sich wenig später frohgemut in den Flieger, um für den dortigen Emir eine großzügig dimensionierte sowie geheimnisvoll unterkellerte Bibliothek zu bauen, die sogar die von Alexandria in den Schatten stellen wird, und wieder gerät er dank seiner edlen Einfalt, sprich grenzenloser Blödheit in die Mühlen der Justiz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Roman, der nie langweilig war. ... 17. Februar 2015
Format:Gebundene Ausgabe
Ein junger Schweizer Architekt fliegt in den Irak, weil er ein Opernhaus für Bagdad entwerfen soll. ...
Die Geschichte, die uns Arnon Grünberg hier auftischt, lebt von ihrer kompakten Erzählweise und absurden Wendungen. Auf knapp 250 Seiten wird die Vernichtung einer gutbürgerlichen Existenz genüsslich zelebriert, die Hilflosigkeit innerhalb fremder Kulturen in nachhaltigen Bildern dargestellt.
Dank des Erzähltempos und der Identifikation mit der Hauptfigur kann "Der Mann, der nie krank war" sowohl gut unterhalten als auch zum Nachdenken anregen.
Fazit:
Geniale literarische Fingerübung des Niederländers - zum gepriesenen Meisterwerk fehlen noch die letzten 100 Meter. ...
Empfehlung!
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig 16. September 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Unglaubwürdige Geschichte, hölzerne Protagonisten, redundante Erzählweise.
Zuweilen blitzen witzige Details auf (zum Thema helvetischer Reinlichkeitsfimmel), doch das langt längst nicht, um aus diesem Buch einen lesenswerten Roman zu machen.
Bilanz: Völlig überflüssig.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Mann,der nie krank war. 13. September 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Schade um das Geld.Der Roman ist langweilig .Die Vorschau war spannend und die Problematik eigentlich aktell,aber das Ergebniss dann ernüchtern.Mir hat das Buch nicht gefallen.
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