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"Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.
Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.
Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. --Ulrich Deurer
In "Der Mann, der lächelte" kommt Kurt Wallander dem angesehenen Industriellen Alfred Harderberg in die Quere, der hinter seiner sauberen Fassade scheinar dunklen Geschäften nachgeht. Obwohl Wallanders Vorgesetzte alles andere als begeistert sind, ermittelt Wallander weiter - und behält recht.
Das Hörbuch ist dank der ausgezeichneten Sprecher ein absolutes Erlebnis. Beosnders Heinz Kloss als Wallander und Marc-Oliver Bögel als Alfred Harderberg überzeugen. Abgerundet wird dieses Hörbuch mit passender Musik und diversen Toneffekten.
Eines vorweg: obwohl dieser Einstieg ein Seelendrama erwarten ließe, entwickelt sich die Handlung des Buches zur spannendsten aller Wallander-Krimis.
Mehr als ein Jahr war Wallander nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Exzessive Saufereien bringen ihn nicht weiter - er mietet sich in einer kleinen Pension am Strand ein, unternimmt lange und einsame Strandwanderungen und entschließt sich, den Dienst endgültig zu quittieren. Am Tage seines Abschieds jedoch liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson.
Torstensson hatte ihn kurz zuvor aufgesucht und um Hilfe gebeten, weil er am Unfalltod seines Vaters zweifelte. Mit diesem „Unfalltod" beginnt übrigens auch das Buch.
Kurt Wallander beginnt wieder seinen Dienst und übernimmt die Ermittlungen - womit sich zwei Ebenen entwickeln: einerseits die Aufklärung der Mordfälle, zum anderen Wallanders eigene Ich-Findung und Verarbeitung seiner seelischen Probleme.
Bald führen Spuren zum Haus eines sehr reichen und einflussreichen Mannes: Alfred Harderberg, der in einem hermetisch abgeschotteten schlossartigen Gebäude lebt und in dessen Diensten Torstensson Senior als Wirtschaftsanwalt stand.
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