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Der Mann, der lächelte: Roman
 
 

Der Mann, der lächelte: Roman [Kindle Edition]

Henning Mankell
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen -- der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten.

"Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.

Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.

Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. --Ulrich Deurer

Audiobook-Rezensionen

Hätte Kommissar Kurt Wallander nicht schon fast den Polizeidienst quittiert, verliefen seine Ermittlungen in diesem Fall wahrscheinlich nicht derart verbissen. Sein Freund Sten Torstensson wurde getötet. Kurze Zeit vor ihm kam sein Vater auf mysteriöse Art bei einem Autounfall ums Leben. Stens Bitte, diesen Fall zu untersuchen, lehnte Wallander ab. Jetzt aber ist Wallanders altes Jagdfieber wieder da. Er erfährt, dass beide für Alfred Hardenberg arbeiteten. Für den Mann, der immer lächelt. Der dazu auch allen Grund hat: Ist er doch der reichste und angesehenste Mann Schwedens. Er ist aber auch ein skrupelloser Geschäftsmann, der ohne die geringsten Bedenken alles kauft und verkauft. Hennig Mankells Markenzeichen, seine Komposition aus fesselnden Krimielementen und dem Ausdrucks des Grauens über unsere Gesellschaft ist hier perfekt herausgearbeitet.

Kontinuierlich wird die Spannung aufgebaut: Zuerst laufen die Ermittlungen ins Leere, nicht zuletzt weil man sich an den Schlossherren nicht recht herantraut. Dann wird die Arbeit des Kommissars offenkundig behindert, und ein ungeheuerlicher Verdacht verdichtet sich immer mehr. Bemerkenswert ist die dramatische, musikalische Untermalung. Sie vermittelt das Gefühl, als wäre man bei den vielen unheimlichen Momente mitten dabei. Ein ungewöhnlich spannend inszeniertes Hörspiel mit Christoph Schobesberger, Heinz Kloss, Franziska Hayner u.v.a. Hörspiel mit Musik, Spieldauer: 107 Minuten, 2 MC.

-- culture.text


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 549 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 378 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0095TD77K
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #7.840 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wallander ist wieder da 15. Januar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Vorab: es handelt sich nicht um einen neuen Wallander-Krimi sondern er ist spielt zwischen der weissen Löwin & der falschen Fährte. Der Mann, der lächelt ist ein guter Roman mit einigen Highlights, erreicht aber nie die Extraklasse der 5. Frau oder des Mittsommermords. Aber wer Wallander mag, wird auch an diesem Roman seine Freude haben. Mankell gibt auch diesmal wieder tiefe Einblicke in die dunklen Abgründe von Wallanders Seele. Auch die Auseinandersetzungen mit seinem Vater zeigen, was den Wallander Fans seit dem letzten Roman gefehlt hat. Es macht einfach Spaß wieder an seinem Leben teilhaben zu können und auch die Handlung bewegt sich wieder auf einem neuen Terrain. Aber die beste Nachricht steht auf der letzten Seite. Es existieren 2 weitere Wallander Romane, die gerade übersetzt werden. Ich warte sehnsüchtig auf sie, und für alle anderen viel Spaß beim Mann, der lächelt.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der spannendste Wallander-Krimi 24. September 2003
Format:Taschenbuch
Das Buch schließt zeitlich und inhaltlich an „Die weiße Löwin" an - am Ende des genannten Buches hat Wallander einen Menschen erschossen und gerät im Anschluss daran in eine schwere Lebenskrise - an dieser Stelle beginnt das zu besprechende Buch „Der Mann, der lächelte".
Eines vorweg: obwohl dieser Einstieg ein Seelendrama erwarten ließe, entwickelt sich die Handlung des Buches zur spannendsten aller Wallander-Krimis.
Mehr als ein Jahr war Wallander nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Exzessive Saufereien bringen ihn nicht weiter - er mietet sich in einer kleinen Pension am Strand ein, unternimmt lange und einsame Strandwanderungen und entschließt sich, den Dienst endgültig zu quittieren. Am Tage seines Abschieds jedoch liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson.
Torstensson hatte ihn kurz zuvor aufgesucht und um Hilfe gebeten, weil er am Unfalltod seines Vaters zweifelte. Mit diesem „Unfalltod" beginnt übrigens auch das Buch.
Kurt Wallander beginnt wieder seinen Dienst und übernimmt die Ermittlungen - womit sich zwei Ebenen entwickeln: einerseits die Aufklärung der Mordfälle, zum anderen Wallanders eigene Ich-Findung und Verarbeitung seiner seelischen Probleme.
Bald führen Spuren zum Haus eines sehr reichen und einflussreichen Mannes: Alfred Harderberg, der in einem hermetisch abgeschotteten schlossartigen Gebäude lebt und in dessen Diensten Torstensson Senior als Wirtschaftsanwalt stand.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Natürlich haben alle recht, die sich an der Reihenfolge der Veröffentlichungen der Bücher stören, aber dies entscheidet nicht über die Qualität des Romans. Zwar leidet das Buch unter kleinen logischen Schwächen, ist aber bis kurz vor Ende recht spannend. Dann merkt man aber doch, dass der Autor das Buch schnell fertigstellen wollte. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag: Die Motive werden schnell mal erklärt, der "Held" wird zum Action-Star und schon ist die Welt wieder in Ordnung, die Sonne geht auf und vollendet das Happy End. Kurzum: Für Fans ohnehin ein Muß, aber wer warten kann, sollte lieber auf die Taschenbuchausgabe warten...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht der beste Mankell 1. Februar 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Wie nahezu jeder gute Autor entwickelt sich auch Mankell im Verlauf seiner Autorentätigkeit. Seine Bücher werden unfangreicher, ohne an Dramatik oder Inhalt zu verlieren. Zunehmend gelingt es ihm einen wirklichen runden, interessanten Spannungsbogen und neben seinen Wallander-Romanen Bücher mit Tiefe und Anspruch zu schreiben und in die Seele der Menschen zu blicken. Schonungslos präsentiert er seinen "Helden" als Normalsterblichen, der aufgrund seiner Zähigkeit, Ausdauer und Tüftelei vorwärts kommt. Nun ist das vorliegende Buch aus chronologischer Sichtweise ein Roman der bereits Mitte der 90er geschrieben wurde und somit nicht der "neueste", weshalb er den hohen, verwöhnten Leseransprüchen nicht 100% nachkommt. Doch ist auch dieser Roman interessant und fesselnd. Ein typischer Mankell, dem es an nichts fehlt. Am Anfang des Romans versucht er die tiefe Depression, Trauer und Auswegslosigkeit von Wallander zu beschreiben. Dies wirkt etwas befremdlich, da es nicht der typische Mankell-Stil ist. Allerdings verfehlt er auch hier kaum seine Wirkung. Nebel und Dunkelheit sind allgegenwärtig. Zudem schreibt er in einfachen, kurzen Sätzen und wiederholt sich. Kaum ist Wallander jedoch wieder in seinem Metier und verfolgt unerschüttlich wie ein Bluthund die Fährte des Mörders, sinkt man wieder in das Geschehen ein und wird das Buch kaum weglegen. Ich kann dieses Buch nur wärmsten empfehlen!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Mann, dessen Lächeln verschwand 27. Januar 2003
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Henning Mankells "Der Mann, der lächelte" (dtv 20590 - "Mannen som log", 1994) ist (in chronologischer Reihenfolge) der vierte Roman mit Kommissar Wallander, da in deutscher Sprache andere vorher erschienen sind. Damit ist für die, die spätere Romane schon gelesen haben, eine Lücke geschlossen worden. Diesmal ist Kurt Wallander wegen seiner Depressionen, nachdem er einen Menschen getötet hatte, im schon rd. 1 Jahr dauernden Krankenstand. Sten Torstensson, ein befreundeter Anwalt, sucht ihn privat auf, teilt ihm mit, daß sein Vater - Gustaf Torstensson, ebenso ein Anwalt - vorgeblich bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, und bittet ihn um Hilfe. Er glaubt diese nicht geben zu können. Als jedoch Sten Torstensson ermordet wird, entschließt er sich, in den Dienst zur Polizei in Ystad zurückzukehren und den Fall/die Fälle aufzuklären. Bald stellt sich heraus, daß der Autounfall kein Autounfall war und auch die Kanzleisekretärin beinahe ermordet wird. Penibel durchforsten Wallander und seine Kollegen Martinsson, Svedberg und Höglund das Umfeld und stoßen schließlich auf den Mann, der immerzu lächelte, einen Menschen, dem es ausschließlich um Big Deals geht. Doch es dauert bis sich herausstellt, wie dieser Mann - Alfred Harderberg - in die Mordsache involviert ist und ihm das lächeln vergeht. Henning Mankell führt die Leser mit diesem Buch in die weite Welt der globalen Wirtschaft und hält trotz einiger logischer Ungereimtheiten die Spannung bis zum Schluß hoch. Alles in allem wieder eine exzellenter Kurt Wallander-Roman, der weit über einen reinen Krimi hinausgeht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der Mann der lächelte von Mankell
Was soll man zu Mankells Wallander noch sagen. Immer wieder lesenswerte Krimis.Schade nur, dass man sie nicht in Folge gelesen hat.
Vor 1 Monat von Gernot Neubauer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Guter Wallander - aber nicht der beste....
Eigentlich wollte Kurt Wallander den Polizeidienst verlassen, ein mysteriöser Mord an einem Rechtsanwalt, den der Kommissar aus Ystad kannte und den er kurz vor seinem Tod... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Constantin Neidhard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Mann der lächelte: Kurt Wallanders 4. Fall
Jeder der Henning Mankell und Kurt Wallander mag wird dieses Buch lieben.
Also es ist bis zum Schluss sehr spannend und mitreißend geschrieben :-)
In diesem Fall... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christian Jacobs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles super
Für Mankel - Liebhaber ein gutes Buch zu einem guten Preis. Es war wie immer spannend und ich habe das Buch deshalb schnell gelesen.
Vor 12 Monaten von Gabriele Walther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für meine Familie
Ist spannend und auch dieses Buch ist schon ausgelesen. Auch dieses Buch kann ich nicht beurteilen, da es ein Geschenk war.
Vor 15 Monaten von Monika Hein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Ich lese alle Bücher der Wallander Reihe. Einfach tolle Bücher, der Autor lässt nie Langeweile beim lesen aufkommen.
Vorsicht, Suchtgefahr.
Vor 15 Monaten von Tanja Balzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein typischer Wallander
ein typischer Wallander und für mich sogar einer der besten. Die Handlung ist durchgängig. Ich wollte das Buch eigentlich nicht beiseite legen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von the GOD that failed veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Mann der lächelte
Ein Superthriller.
Sehr spannend, man weis bis zum Schluß nicht, wer der Mörder ist und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Typisch Mankell.
Vor 16 Monaten von Harald Grzywatz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein solider Wallander
Wer Wallander und Mankell mag, wird auch den viertes Fall des schwedischen Kommissars mögen. Sicherlich gibt es beesere Romane vom selben Autor und einige inhaltliche... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Wilki veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super krimi
Tolle Spannung
Habe das Buch während der Ferien verschlungen
Wie bereits erwartet ein Super mankell Krimi,wenn nicht sogar einer der besten.
Vor 18 Monaten von c.kilius veröffentlicht
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