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Produktinformation
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Der Mann, der diese Inventur der englischen Sprache in die Hand nahm, war Dr. James Murray, der stets vom Wissensdurst getrieben wurde, fasziniert war von Wörtern und den verschiedensten Sprachen. Mit Flugblättern suchte Murray freiwillige Helfer, die die englische Literatur nach Wörter durchforsten sollten. Einer tritt bei dieser Arbeit hervor: William Minor. Per Post versorgt er Murray mit unzähligen Wörtern.
Minor bleibt anonym, bis Murray die Wahrheit über seinen Helfer erfährt. Minor sitzt in einer Straf- und Irrenanstalt, getrieben von Paranoia und Verfolgungswahn hatte er einen Mann erschossen. Und so unterschiedlich die beiden Männer auch sind verbindet sie doch eines: die große Liebe zu der Welt der Worte. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, die bis zu ihrem Lebensende bestehen bleibt.
Es ist erstaunlich, mit welch großem Wissen Simon Winchester den Weg der Entstehung des The New Oxford Dictionary of English zeichnet, den Leser durch Spannung, Tragik und leider Komik unterhält und ihm dabei auch einen Einblick in die englische Seele und die Tradition dieses Volkes gewährt. Ist für uns der Gebrauch eines Wörterbuches selbstverständlich, so kann man ob der exakten Beschreibungen der damaligen Arbeitsweise nur ehrfürchtig staunen. Simon Winchester ist es nicht nur gelungen, ein menschliches Bild der beiden Protagonisten zu zeichnen, wodurch das Buch nie langweilig oder steril ist, sondern es glückte ihm auch, eine bunte Welt der Wörter darzustellen.
Der Mann, der die Wörter liebte ist nicht nur ein Sachbuch, nicht nur eine Biographie zweier ungewöhnlicher Männer und nicht nur ein Historienroman über das viktorianische England -- es ist eine Klasse für sich. --Susanne Sohlau -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Simon Winchester vollbringt die hervorragende Leistung, solch unterschiedliche Einzelteile zu einem großartigen Gesamtwerk zu verbinden. Anfangs habe ich nicht glauben wollen, daß ein Buch, was fast ein Sachbuch ist, sich so gut lesen läßt und vor allem so spannend ist. Besonders reizvoll ist die Lektüre, wenn man gute Englischkenntnisse hat, denn es wird viel über die Entwicklung von einzelnen Wörtern geschrieben, außerdem sind immer wieder Abschnitte aus dem OED zu finden.
Ein Muß für alle die, die nicht nur gerne lesen, sondern die Sprache an sich schätzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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