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Der Mann, der die Tiere liebte: Bernhard Grzimek
 
 
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Der Mann, der die Tiere liebte: Bernhard Grzimek [Gebundene Ausgabe]

Claudia Sewig
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: 1. Aufl. (20. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785723679
  • ISBN-13: 978-3785723678
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 323.165 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Claudia Sewig
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Mann mit der unverwechselbaren Stimme, der Tierprofessor aus dem Fernsehen ═ Bernhard Grzimek und seine Sendereihe Ein Platz für Tiere sind für viele gleichbedeutend mit den ersten Abendsendungen, die sie als Kind sehen durften. Auch sonst weckt sein Name Erinnerungen: an die abenteuerlichen Reisen nach Afrika, den Kinofilm Serengeti darf nicht sterben, der Millionen begeisterte und als erster deutscher Film mit einem Oscar prämiert wurde, an seine Bücher und seinen Einsatz für den Naturschutz. In der Öffentlichkeit war er der seriöse Wissenschaftler, privat sammelte er Scherzartikel. Er heiratete die Witwe seines Sohns und starb einsam während einer Zirkusvorstellung. Claudia Sewig zeichnet ein differenziertes Bild des großen Tierfilmers und zeigt dabei seine bisher unbekannten Seiten.

Klappentext

Die abenteuerlichen Afrikareisen seit Beginn der 1950er Jahre, der Kinofilm Serengeti darf nicht sterben, bei dessen Dreharbeiten sein Sohn Michael starb, die Sendereihe Ein Platz für Tiere, die zahllosen Bücher und das beharrliche Werben für den Naturschutz - der Name Bernhard Grzimek weckt auch heute noch zahlreiche Erinnerungen. Bernhard Grzimek war Abenteurer und Visionär, erster Bundesbeauftragter für den Naturschutz, disziplinierter Arbeiter, Frauenheld. Er traf Diktatoren, wenn es seiner Sache dienlich war, und liebte Scherzartikel. Er führte ein öffentliches Leben und starb doch einsam während einer Zirkusvorstellung. Claudia Sewig zeichnet in dieser Biografie ein differenziertes Bild des großen Tierfilmers und Zoodirektors - das Porträt einer kontroversen Persönlichkeit, deren Arbeit bis heute fortwirkt.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bislang klaffte eine Lücke in der Literatur über Zoos und Naturschutz. Kein Buch widmete sich einer der für beide Felder wichtigsten Persönlichkeiten - fachlich und in der öffentlichen Wahrnehmung: Bernhard Grzimek. Er selbst hatte in seiner vor nunmehr über 30 Jahren erschienenen Autobiografie "Auf den Mensch gekommen" fleißig an der eigenen Legende gestrickt, doch die dringend nötige objektive Aufarbeitung seines Lebens stand über Jahrzehnte aus.
Claudia Sewig ist gleich in mehrfacher Hinsicht qualifiziert für diese anspruchsvolle Aufgabe: Sie ist nicht nur Zoologin und Journalistin, nämlich Redakteurin beim Hamburger Abendblatt - ihre Artikel haben ihr 2008 den Journalistenpreis "Der wilde Rabe" der Deutschen Wildtier-Stiftung und GEO eingebracht. Sie ist darüber hinaus engagierte Naturschützerin und hat sich intensiv mit dem Leben berühmter Artenschützer wie Gerald Durrell beschäftigt.
Wer nach Grzimeks Tod die Erbstreitigkeiten und Familienfehden, die Probleme mit Senderechten und fachlicher Nachfolge beobachtete, ahnt, welch schwieriger Aufgabe sich die Autorin auch mit über 20-jährigem Abstand widmete. Minutiös, mit zahllosen bislang unbekannten Details führt sie durch das bewegte Leben eines Mannes, den viele zu kennen glaubten, auch wenn Sie nur die von ihm kultivierte TV-Figur des Fernseh-Tieronkels zu sehen bekamen. Wie heikel manche Fakten auch heute noch sind, ahnt man an vielen Stellen, seien es NSDAP-Mitgliedschaft, Fach-Rivalen oder das wahre Familienleben Grzimeks. Gerade in der einfühlsamen Schilderung Grzimeks unbekannterer, privater und nicht immer schmeichelhafter Seiten liegt die Stärke dieses Buches, das auch Grzimek-Kennern alle paar Seinen ein "aha!" oder "ach?" entlockt.
Die chronologische Abfolge wird immer wieder durch vor- und zurückgreifende Einschübe unterbrochen, die einen bestimmen Sachverhalt untermauern und erläutern. So ist das Buch weit entfernt von der ermüdenden Aufzählung biographischer Fakten, an der andere Werke dieser Art kranken. Vielmehr begibt man sich auf eine unterhaltsame Zeitreise, die die Entwicklung eines großen Lebenswerkes von den Wurzeln her erklärt und verdeutlicht, ohne die Schattenseiten zu verschweigen. Und ganz nebenbei erlebt man vergangene Zeiten aus ungewöhnlichem Blickwinkel: Vorkriegs-Schlesien, Wiederaufbau des Frankfurter Zoos, die Anfänge des internationalen Naturschutzes, gewürzt mit den zahllosen spannenden, lustigen und absurden Anekdoten aus einem außergewöhnlichen Leben.
Eine bodenlose Untertreibung ist das Quellenverzeichnis, wenngleich mit dem Hinweis "Auswahl" versehen: Der ungeheure Recherche-Aufwand, der für diese Biographie betrieben wurde, zeigt sich in der Unzahl befragter Zeitzeugen, von Politikern und Naturschützern über die Grzimekfamilie (was eine besondere Leistung darstellt) und enge Freunde bis hin zum Papst. Besonders vielsagend ist auch die Danksagung an das Kopiergerät der ZGF - die Autorin muß Tonnen an Primärquellen zusammengetragen haben.
Dabei entwickelten sich zwangsläufig eine enge Beziehung zur Person Bernhard Grzimeks und ein besonderes Einfühlungsvermögen in seinen Charakter. Bei aller kritischen Distanz und professionellen Neutralität spürt man doch in jedem Kapitel die Hochachtung, welche die Autorin ihm entgegenbringt - es wäre wohl ehrenvoll und befremdlich zugleich für Grzimek, der auch mit engsten Mitarbeitern stets per Sie blieb. Vier Jahre lang schrieb Claudia Sewig an dieser außergewöhnlichen Biographie, und so manch E-Mail oder Telefonat endete in dieser Periode kurz mit "ich muß zurück zu Bernhard". Als ich das Werk nun endlich in der Hand hielt, konnte ich trotz aller Zeitnot schlicht nicht für mehr als ein paar Stunden davon lassen - so hatte ich es erhofft und gewünscht.
Möge dieses Buch, in dem eine Menge Herzblut und Respekt enthalten ist, eine weite Verbreitung finden - auf daß jener Verlag, der es vor zwei Jahren plötzlich nicht mehr wollte, sich gehörig ärgere und Bernhard Grzimeks Leben und Lebenswerk alte und neue Anhänger erneut für Naturschutz begeistere.
(Rezension aus der Zoopresseschau.info, 9.4.2009)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Guten Abend, meine lieben Freunde", mit diesen Worten begrüßte der Frankfurter Zoodirektor und engagierte Tierfilmer und Umweltschützer der ersten Stunde, Dr. Bernhard Grzimek, sein Millionenpublikum vor den bundesdeutschen Bildschirmen über eine lange Zeit hinweg.

Seine Sendung erzielte die höchsten Einschaltquoten und seine einfühlsame Art über bedrohte Tiere zu reden und sie in ihrem natürlichen oder künstlichen Lebensraum zu zeigen, machte eine große Zahl von Deutschen schon früh zu Anhängern von Vorläufern des späteren "grünen" Gedankengutes.

Die nun von Claudia Sewig , einer studierten Zoologin und seit 2001 als Redakteurin mit Schwerpunkt Umwelt und Natur beim Hamburger Abendblatt arbeitenden Journalistin vorgelegte Biographie Bernhard Grzimeks vereint auf eine engagierte und gut lesbare Art die Darstellung des Lebenswerkes Grzimeks mit seiner durchaus schillernden und auch von Schatten umgebenen Persönlichkeit.

Er war oft kontrovers, umstritten, obwohl er auf dem Bildschirm so sanft daher kam, doch seine Meriten für die Wurzeln des Umweltschutz- und Tierschutzgedankens, seine Vision von der einen Welt, zu der wir alle gehören, bleiben unvergessen. Das vorliegende Buch leistet dazu einen unverzichtbaren Beitrag.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Einhundert Jahre alt wäre Bernhard Grzimek in diesem Jahr geworden. Endlich ist eine Biografie über den weltberühmten Naturschützer erschienen. Sie räumt mit einem bis heute existierenden Vorurteil über ihn auf, nämlich, er sei 'Tierschützer' gewesen. Nach einer akribischen Recherche stellt die Biografin Claudia Sewig richtig, dass Grzimek nicht nur 'der Mann, der die Tiere liebte' war, obwohl der Verlag ihr Buch so betitelt hat. Der Schutz der Natur und damit des Menschen lag dem streitbaren Direktor des Frankfurter Zoos lebenslang am Herzen. Dafür kämpfte er, manchmal auch mit nicht lauteren Mitteln, schämte sich nicht, Etikettenschwindel einzusetzen, um auf seine Projekte aufmerksam zu machen, scheute sogar den Kontakt mit Diktatoren nicht.
Heute wäre die Bundesfamilienministerin ganz sicher ein wichtiger Widerpart Grzimeks, der sich bis zur Aufdringlichkeit dafür einsetzte, die Vermehrung der Menschheit einzuschränken und betonte, dass das nicht nur sondern vor allem für die stark überbevölkerten so genannten entwickelten Industriestaaten gilt. Größter Feind des Schutzes der Natur war für Grzimek die Tatsache, dass sich Menschen ohne Maß und Ziel vermehren, dabei die Natur immer weiter zerstören, um sich Lebensräume anzueignen, die sie durch Bauten und Industrie zerstören. Damit nähmen wir uns selbst die Lebensgrundlage.
Die Biografie verschweigt keineswegs die Widersprüche, die sich dazu in dem Privatleben Grzimeks zeigen, der nicht nur außereheliche Beziehungen pflegte, sondern auf diese Art auch mehr Kinder in die Welt setzte, sogar die Witwe seines bei einem Flug in der Serengeti gestorbenen Sohnes heiratete. Nicht alles, was bislang erfolgreich vor der Öffentlichkeit verborgen werden konnte, deckt Sewig auf. Zum Beispiel bleiben Erbstreitigkeiten und Herkunft eines Millionenvermögens, das Grzimek hinterließ, weiter im Dunkeln.
Das reich bebilderte Buch über den leise näselnden Fernsehprofessor ('Ein Platz für Tiere'), Wissenschaftler und zeitweise politisch engagierten Menschenfreund, Oscar-Preisträger ('Serengeti darf nicht sterben') bringt auch jenen Lesern den Menschen nahe, die bisher glaubten, alles über ihn zu wissen. Ministerin Ursula von der Leyen hätte der private Sammler von Scherzartikeln gewiss einmal mit einem Furzkissen seine Meinung gegeigt.
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Die Lieferung dauerte etwas, aber sonst war alles in ordnung.
Die Ware war genauso wie es beschrieben wurde. Nachdem ich das Produkt nach 2 Wochen immer noch nicht erhielt,nahm ich kontakt zu dem Verkäufer auf. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Holger Höftmann veröffentlicht
der mann der die tiere liebte
mann erfährt allerlei erstauliches aus dem leben von b.grzimek,uneheliche kinder derbe scherzeund natürlich sein unermüdlicher kampf für die wildlebenden tiere... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von christa dornia-nehls veröffentlicht
Wie ein Wiedersehen nach langen Jahren
Zu den Fernsehhelden meiner Kindheit, an die ich mich erinnern kann, gehört außer Lassie, Jim Knopf und Flipper auch der Mann, dem ich Grizzlimäk sagte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2010 von Fuchs Werner Dr
Differenzierte Sicht auf B. Grzimek, tolles Buch !
Die tolle Arbeit, die Frau Sewig mit diesem Buch geleistet hat, möchte ich hier einmal loben. Das Buch ist eine sehr gelungene Verbindung aus Fakten aus Grzimeks... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2009 von Jens Werner
Gut gelungen, meine lieben Freunde
Zugegeben, ich habe die meisten Bücher von Bernhard Grzimek gelesen, seine Filme und Sendungen gesehen, habe jahrelang "Das Tier" bezogen, bin seit 1977 Mitglied der ZGF (mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von Michael Schuch
Hochspannend und lesenswert
Als ich das Buch kaufte, habe ich nach der Lektüre der umfangreichenGrzimek-Autobiografie 'Auf den Mensch gekommen', die jetzt unter dem Titel 'Mein Leben' neu erschienen ist,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von Gatorman
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