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Produktinformation
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Beeindruckend ist die Gelassenheit, mit der der Prokurist Kees Popinga den Bankrott seiner Firma und die Flucht seines Chefs zur Kenntnis nimmt. Da er mit der Reederei finanziell verbunden ist, bedeuten diese Ereignisse auch eine private Katastrophe, zumal die Umstände fälschlicherweise nahe legen, er sei an dubiosen Machenschaften seiner Firma beteiligt gewesen.
Popinga flieht nach Paris, nachdem er in Amsterdam "versehentlich" eine Prostituierte erwürgt hat, und versucht sich dort alleine durchzuschlagen. Anfangs glaubt er noch, auf die Hilfe einer Autoknackerbande angewiesen zu sein, doch als auch diese ihn zu verraten versucht, verlässt er sich auf seine eigenen, im Geschäft und beim Schachspiel geschulten Fähigkeiten, und entspricht so nur unwesentlich der Erwartungshaltung der Pariser Polizei. Tagelang läuft er durch die unterschiedlichen Arrondissements, beobachtet Menschen bei ihren alltäglichen Verrichtungen und ist sich nur einer Sache wirklich sicher: Diese Welt hat er hinter sich gelassen. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
"Simenon ist der Mann und auch die Frau unserer Zeit, die der Langeweile das tödliche Abenteuer vorziehen." Jean Renoir
"Simenon ist einmalig, nicht nur heute, sondern zu jeder Zeit." Henry MiIler
Der Mann, der den Zügen nachsah wurde 1952 von Harold French unter dem Titel Der Mann, der sich selbst nicht kannte verfilmt. In den Hauptrollen: Claude Rains und Marta Toren. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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