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Der Mann, den sie Pferd nannten - 2. Teil
 
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Der Mann, den sie Pferd nannten - 2. Teil

Richard Harris , Gale Sondergaard , Irvin Kershner    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



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Produktinformation

  • Darsteller: Richard Harris, Gale Sondergaard, Geoffrey Lewis
  • Regisseur(e): Irvin Kershner
  • Komponist: Laurence Rosenthal
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 2.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Finnisch, Dänisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 8. März 2005
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007NDBT2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.651 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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1825. Der englische Lord John Morgan ist in Dakota auf Jagdpartie unterwegs, als er von Sioux-Indianern überfallen wird. Seine Männer werden getötet, er wird gefangen. Häuptling Yellow Hand schenkt ihn seiner Mutter Buffalo Cow Head als Sklaven. Sie nennt ihn 'Pferd'. Fluchtversuche scheitern. Morgan lernt die Kriegskunst der Sioux, legt das Sonnen-Gelöbnis ab, heiratet Running Dear, die wie ihr Bruder Yellow Hand von Shoshonen getötet wird, deren Angriff Morgan zurück schlägt. Er wird Führer des Stammes, nimmt Buffalo Cow Head als Mutter. Damit erspart er der Frau das Schicksal der kinderlos gewordenen Alten: die Verbannung vom Stamm. Als sie stirbt, kehrt Morgan nach England zurück.

Produktbeschreibungen

Der Westen um 1820 Sieben Jahre nachdem der englische Lord John Morgan Harris vom Sklaven der Sioux zum geachteten Krieger und Anführer des Stammes geworden ist, kehrt er zu den Yellow Hand-Indianern zurück. Von skrupellosen weißen Pelztierjägern dezimiert und bedrängt, führen sie nur noch ein kärgliches, rechtloses Dasein. Doch Morgan gelingt es, ihren Widerstandsgeist zu wecken. Die Yellow Hands nehmen den Kampf auf. Wie schon sein Vorgänger, so gilt auch Der Mann den sie Pferd nannten - 2. Teil von 1976 unter Western-Enthusiasten als Kultfilm. Denn in beiden Werken gelang eine realistische Darstellung des Lebens der Indianer, die von Verteufelung und romantischer Verklärung der "edlen Wilden" gleich weit entfernt ist. Regisseur Irvin Kershner konnte mit Richard Harris und Jack DeWitt den Hauptdarsteller und den Drehbuchautor von Der Mann, den sie Pferd nannten auch für das Sequel gewinnen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Lord Morgan (Richard Harris) lebte fünf Jahre lang unter einem Stamm von Gelbhandindianern und kehrte dann nach England zurück. Drei Jahre später wird der Stamm von anderen Indianern überfallen. Diese ihrerseits sind aber nur Handlanger von Siedlern, die in der Nähe ihr Fort errichtet haben. Die Ureinwohner, soweit sie noch überleben und nicht geflohen sind, werden dazu genötigt, den Siedlern als billige Arbeitskräfte zu dienen.
Inzwischen packt den Lord im fernen England die Sehnsucht und er beschliesst, erneut nach Amerika zu reisen. Dort angekommen, macht er sich zunächst ein Bild der Situation und ist erschüttert. Sein Bemühen, sich wieder den vertriebenen "Yellow Hand" anzuschliessen, ist geprägt von Misstrauen, das ihm entgegenschlägt, und von einer erneuten Bewältigung des körperlich belastenden Aufnahmerituals. Danach fängt er an, seine Stammesmitglieder für den Kampf gegen das Fort zu rüsten.
Die bekannte Filmreihe wanderte im zweiten Teil (Laufzeit 120 min) zu "United Artists", die damals noch ein eigenständiges Studio waren. Auch geografisch wandert er, sind doch die Gefilde hier deutlich südlicher als im ersten Film. Regie führte Irvin Kershner, der später auch mit Beiträgen zu den Filmreihen "Krieg der Sterne" und "Robocop" zeigte, dass ihm die Arbeit mit bereits bekannten Filmmarken durchaus liegt. Richard Harris, auch einer der Produzenten des Films, zeigt erneut eine tolle Leistung und sorgt zuweilen für Lacher, wenn er beispielsweise in der ersten Filmhälfte im Fort den piekfeinen englischen Lord gibt, aber im Grunde spioniert. Obwohl es hier ebenfalls handfest zur Sache geht, wirkt der Film mit Jahrgang 1976 insgesamt weniger brutal als der Vorgänger aus dem Jahr 1969. Im direkten Vergleich ist einiges hier anders als im ersten Teil, aber deswegen nicht schlechter. Deshalb würde ich ihn als gleichwertig bezeichnen.
Zur Bewertung: In diesem Film hört man übrigens den unverwechselbaren und unvergessenen Klaus Kindler als Synchronsprecher von Richard Harris, ansonsten kennt man ihn aber eher als Sprecher von Clint Eastwood. Den Ton hat MGM übrigens ganz gut nachbearbeitet. Es fehlt ihm aber, bedingt durch das Alter etwas an Räumlichkeit. Die Auswahl an Audio-Sprachen ist anständig. Das Bild (2,35:1 codiert in 16:9) kommt gut daher, doch etwas mehr Brillanz wäre nicht schlecht gewesen.
Bei den Untertiteln merkt man das Bemühen von MGM, mit Auswahl zu punkten, aber sie sündigen trotzdem. Im Film gibt es schriftliche Einführungen und Schlussbemerkungen, ebenso wie Sequenzen, in denen die Sprache der Eingeborenen zu hören ist. Für diese Sequenzen wäre eine deutsche Insert-Untertitelspur angebracht gewesen, die MGM leider vermissen lässt. Bei ausgeschalteten Untertiteln wird lediglich der indianische Dialog auf englisch übersetzt; Zuschauern, die Mühe mit englisch haben, ist damit nicht sonderlich geholfen. Da hat es sich MGM deutlich zu einfach gemacht.
Unerfreulich ist auch, dass es auf der DVD absolut kein Bonusmaterial gibt. Das schmälert den Gesamteindruck deutlich und gibt Punkteabzug.
Fazit: drei von fünf auf die Stirn gemalte gelbe Flecken und ein Aufruf zu mehr Völkerverständigung, sei es auch nur mit besser aufbereiteten Untertiteln.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich habe den Film bestimmt ein Dutzend Mal gesehen. Und bin jedes Mal von Neuem begeistert. Das liegt zum Einen am hervorragenden Hauptdarsteller und zum Anderen an der sehr guten Recherche des Indianerlebens. Hier wurde wirklich tief und gründlich "gegraben". Wer sich also einen Eindruck über das Leben der Indianer machen möchte MUSS diesen Film (auch der erste Teil ist mehr als empfehlenswert) gesehen haben.
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Format:DVD
Produkt: DVD (1) / Qualität TOP
Deutscher Titel: Der Mann den sie Pferd nannten - 2. Teil (The Return of a Man Called Horse). USA, 1976
Mit: Richard Harris, Geoffrey Lewis, Jorge Luke u. A. Regie: Irvin Kershner
Bild: gut / Farbe / Breitbild / absichtlich matt. Sprache: englisch, lakota. Synchronisation: deutsch, italienisch, französisch und spanisch. Untertitel: deutsch, englisch u. a. Filmlänge: 120 Minuten. Genre: Historienfilm > Western > Nativefilm. Specials: keine

Obwohl der zweite Teil von Ein Mann den sie Pferd nannten nicht mehr die authentische Ursprünglichkeit des Erstlings versprüht, so vermag er dennoch als ein pro-indianischer Historienfilm zu überzeugen und reiht sich damit ein in die Riege sehenswürdiger Native-Filme und Indianer-Western.
Im zweiten Teil sind die Lakotas bereits verwundet und gedemütigt, entrissen ihrer ursprünglichen Lebensweise und Heimat. Richard Harris, der in England zurückgekehrt, den inneren Ruf der Sioux immer noch erklingen hört, entschließt sich, das dekadente, gesicherte Leben im Schloß aufzugeben und sein Adoptivvolk zu besuchen.
Er ist erschüttert, als er registriert, dass die Weißen bereits dabei sind, den Indianern alles wegzunehmen und deren Lebensgrundlage zu zerstören.
Als er sein Volk in einem öden Land dahinsiechend vorfindet, unterzieht er sich der inneren Reinigungszeremonie des Sonnentanzes. Dabei empfängt er Visionen der Aufgabe des alten und Wiedergeburt des neuen Menschen in sich. Er begegnet in der Vision seinem alten Ich, das er fortlässt, um der erneuerte Führer seines indianischen Volkes zu werden.
Auch in dieser Metamorphose vermag Richard Harris seinem Charakter Tiefe und Glaubwürdigkeit einzuhauchen, womit ein Abdriften in kitschiges Native-Pathos absolut vermieden wird. Die Erneuerung und Wiederbelebung seines Volkes kann somit konstituiert werden. Immer mehr Krieger schließen sich seiner Zeremonie an, darunter Jünglinge, die seinem Beispiel zum reinigenden, schmerzlichen Selbstopfer freiwillig Folge leisten, um als Männer und Krieger geboren zu werden. Die eindrucksvolle und detaillierte Darstellung der Torturen während der Reinigunszeremonie dauert ca. 20 Minuten und vermittelt eine glaubhafte Neugeburt des Stammes. Die Handlung setzt sich fort in der schönen Gestaltung einer Bisonjagd, sowie dem mutigen Kampf gegen feindselige Indianer und skrupellose, weiße Eindringlinge. Mit strategischer Kenntnis von Harris wird der große Befreiungskampf siegreich geführt bis zum Happy End, bei dem sein Volk hoffnungsvoll in ein neues Zeitalter reitet.
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