Wir schreiben das Jahr 1978. In den Europäischen Hitparaden sind Abba, Harpo, und die Countrywelle schwappt mit Truck Stop aus Kofferradios und aus Mittelwelle-Autoradios auf Deutsche Vorgärten und Hinterhöfe, in denen immer wieder Samstags Autos gewaschen werden. Clint Eastwood, Ex-Cowboy und Dirty Harry Cop, spielt hier seine dritte Rolle: Die des Kumpels im Meatbelt, dem Schweinegürtel der USA, wo er sich gegen Geld in Kühlhäusern zwischen Schweinehälften prügelt. Dabei geht es ihm nur um Sondra Locke, im wahren Leben seine Dauergeliebte (1975 - 1988) neben seiner Ehefrau (bis 1980 war das Maggie Johnson). Locke spielt hier das treulose Sanges-Flittchen, das ihren zahllosen Lovern das Geld aus der Tasche zieht. Auffälliger noch ist Clyde, ein Orang-Utan und hier der treue Begleiter an Clints Seite. Immerhin waren die Siebziger das Zeitalter der Fernsehtiere. Es gab Flipper, den Delphin, Skippy, das Buschkänguru und Fury, das Pony. Gerade erst war Cheetah aus Daktari als berühmtester Schimpanse der Welt abgelöst worden durch das haarige Monster Chewbacca an der Seite des Piloten des Millennium Falcon in Star Wars, Harrison Ford, schon schickte sich der nächste Affe an, berühmt zu werden: Als verschmustes Faktotum an der Seite von Philo Beddoe (Eastwood), dem Faustkämpfer. Der zeigt hier die Ur-Version des Fight Club mit viel wunderbar schlechter Countrymusik, ein paar harmlosen Fights und wenig Story. Immerhin ist das verknautschte Gesicht von Geoffrey Lewis dabei. Der Rest der Schauspieler ist zu Schargenjobs degradiert: Dumme, hakenkreuztragende Motorradrocker werden ebenso von Clint verprügelt, wie die Polizei. Er verliert im ersten Teil nie. Rocky hats da schwerer gehabt. Der zweite Teil, "Mit Vollgas nach San Fernando", schließt sich 1980 nahtlos an.