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Der Mann aus Mesopotamien: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 24. Februar 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 306 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (24. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518399551
  • ISBN-13: 978-3518399552
  • Größe und/oder Gewicht: 10,6 x 1,7 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 309.285 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amin Maalouf wurde 1949 im Libanon geboren und lebt seit 1976 als Journalist und Schriftsteller in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und gilt als anerkannter Spezialist für Fragen der arabischen Welt und der Beziehungen zwischen Okzident und dem Nahen Osten. Amin Maalouf war Chefredakteur der Wochenzeitschrift An Nahar International sowie des Magazins Jeune Afrique, während des Vietnamkriegs und der Islamischen Revolution arbeitete er als Kriegsberichterstatter.
Als Buchautor hat er bisher sieben Romane veröffentlicht, seine Werke sind in etwa 25 Sprachen übersetzt worden und sein erstes Werk Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber (1983) ist zu einem Standardwerk geworden.
Im August 2000 wurde bei den Salzburger Festspielen (in Zusammenarbeit mit der finnischen Komponistin Kija Saariaho) die erste Oper nach einem Libretto des Autors uraufgeführt: L'amour de loin.

 


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bjrn am 2. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Dieses ist bereits das vierte Buch, welches ich von Maalouf gelesen habe und auch hier fand ich diese hohe Qualität - die niveauvolle Sprache(wenn auch nicht ganz so geschliffen wie in "Leo Africanus"),die spannende Geschichte und die uns bewegende BOtschaft bescheren uns einen Lesegenuss höchster Güte.

Erzählt wird die Geschichte vom Mesopotanier Mani, welcher nach einer entbehrungsreichen Kindheit und Jugend in den engen Grenzen einer der zu diser Zeit (um 240 n. Chr.) häufigen fanatischen Sekten aufbricht um der Welt eine Botschaft mitzuteilen die ihm eine innere göttliche Stimme kontinuierlich mitteilt. Mani gelingt es zeitweise, die Gunst der Herrscher des mächtigsten Imperiums, des Sassaniedenreiches, zu erlangen und kann unter deren Schutz weite Teile des Orients bereisen um zu predigen, zu lehren und um Anhänger zu finden.

Was ist der Inhalt seiner Lehre? Maalouf beschreibt sie als eine Art spiritueller Universalreligion, die jedem Menschen seine eigenen religösen Riten lassen möchte, dabei aber den Kern der Religionen als das göttliche Licht erkennt, nach dessen innerer und äußerer Verwirklichung alle Menschen der Welt trachten sollten. Dabei ist ihm der Frieden bringende Aspekt seiner Botschaft sehr wichtig : Die Mauern, die die Menschen aus Rassismus, Kastenwesen und der Gier nach materiellem Reichtum und Macht zwischen sich ziehen, und das damit verbundene Leid möchte er überwinden um eine neue Gesellschaft ohne Krieg und Unterdrückung zu bauen. Dies zieht natürlich den Groll weiter Kreise der etablierten Eliten auf sich, Feindseligkeit und Heimtücke schlagen ihm entgegen.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Trismegisto am 15. Dezember 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Manichäismus ist eine kontroverse Angelegenheit. Wenn jemandem was dazu einfällt, dann wahrscheinlich vor allem der berüchtigte Dualismus, angebliche zwei Götter die sich unversöhnlich gegenüberstehen, so wie es ja auch Zarathustra gelehrt haben soll - auch heutzutage wird die Aufteilung der Welt in Gut und Böse noch gern als manichäisch bezeichnet. Maalouf sieht Mani allerdings etwas anders - für ihn war er ein Vertreter einer liberalen Religion/Kirche, die sich im Einklang mit anderen Verkündern wie - der eben schon erwähnte - Zarathustra oder auch Siddharta Gautama sah. Obwohl Maalouf Mani als äußerlich eher unschön beschreibt - mit einer "dritten" Augenbraue und einem verkruppelten Fuß - zeigt er ihn auch als charismatisch und gewinnend. Ich weiß nicht genau was sich in dem Buch wirklich auf anerkannte Geschichtsschreibung bezieht - wußte er wirklich, daß er und seine Lehre in Verruf geraten würden als er sich weigerte mit König Schapur in den Krieg zu ziehen? Hat er wirklich diese außerordentlich gescheiten Dinge über die Atheisten gesagt? - aber auf jeden Fall läßt sich das Leben von Mani wirklich schön und flüssig lesen. Und wer noch mehr über Mani und den Manichäismus wissen und lesen will, dem sei unbedingt "Mani, the Angel and the Column of Glory" von Andrew Welburn empfohlen. Der Prophet und seine Lehre haben diese Aufmerksamkeit auf jeden Fall verdient.
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