Was wirklich komisch ist, ist die Tatsache, dass es zwei Arten von Menschen gibt, was Michael Hirte angeht, die einen die ihn toll finden und total auf seine Art der Musik stehen und eben die Anderen, die sagen es handelt sich hierbei um Fahrstuhlmusik und jeder Bahnhofsmusiker wäre besser. Ich bin dieses Mal in der Tat so der Typ, der in der Mitte ist. Natürlich machen wir uns nichts vor, Michael Hirte ist eben oder war der Bahnhofsmusiker von daher spielt er sein Instrument schon klasse, beherrscht es aber auf so einer CD kann natürlich nie ein Feeling aufkommen wie am Bahnhof sozusagen. Diese Begeisterung etwas in der Art zu sehen fehlt natürlich, das wird das sein was Kritiker meinen. Dennoch ist die Musik auf dem Album schön. Ich gebe aber dem ein oder anderen Kritiker auch recht. Das Album ist nun nicht das absolute Highlight, vor allem weil es schon zwei ganz ähnliche gab, was nicht heißt, dass die Musik schlecht ist. Ich finde man kann es gut hören, und wenn man etwas gut findet, kann man sich das wohl auch kaufen. Das Geld ist hier auf jeden Fall nicht rausgeschmissenes Geld, wie viele behaupten. Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Im Fall von Michael Hirte würde ich gerade den Kritikern einmal empfehlen wirklich intensiv mal reinzuhören, die CD mal wirken zu lassen, sich mal darauf einzulassen. Wie oben erwähnt: es fehlt dieses 'wooow' was man denkt, wenn man einen Mundharmonikaspieler auf der Straße sieht, die Musik ist allerdings dieselbe, denkt mal drüber nach. In diesem Sinne, viel Spaß mit einem tollen Album.