Wer sich beim Kauf dieser CD wirklich etwas außergewöhnliches erwartet wird bitter enttäuscht. Leider handelt es sich hierbei um eine ganz offensichtlich schnell dahingeschluderte Produktion mit möglichst massenkompatiblen Titeln, die mit einer sehr beliebigen monotonen Allerweltsbegleitung der Stücke daher kommt. Die musikalischen Fähigkeiten des Interpreten entsprechen dem, was man von einem Straßenmusikanten erwarten darf, der sich ein Instrument selbst gerade einmal bis zum Punkt von Rudimentärkenntnissen beigebracht hat.
Herr Hirte erschlägt mit seinem unsäglichen Dauertremolo jedes Stück. Ein Titel klingt wie der nächste - ein regelrechter Einheitsbrei. Dieser Musikus ist nicht nur weit entfernt davon ein Virtuose zu sein, er beherrscht die diatonische Bluesharp nicht einmal gut genug, um wirklich von Klasse zu sprechen.
Als Fazit bleibt nur die Erkenntnis, dass es bei dieser Produktion einzig darum ging, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft eine CD auf den Markt zu werfen, mit der man schnelles Geld machen kann, unter Ausnutzung der mildtätigen Allgemeinstimmung zu dieser Jahreszeit und des Mitleids aufgrund der bis zum Erbrechen bemühten ach so tragischen Lebensgeschichte des Interpreten.
Das hat nichts mit guter Musik zu tun, oder wie Herr Bohlen einst sagte: Ich kann sogar ein Pfund Hackfleisch in die Charts bringen.". Na dann, Mahlzeit.