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Der Mann mit der Maske
 
 
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Der Mann mit der Maske [Gebundene Ausgabe]

Brian Doyle , Sylke Hachmeister
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Oetinger Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789133035
  • ISBN-13: 978-3789133039
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 13,5 x 2,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 599.125 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer hat Sammy Rosenbergs Vater überfallen? Und warum? Tommy, Sammys bester Freund, ist entschlossen, das Verbrechen aufzuklären...
Ein packender Kinderkrimi von einem der bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchautoren Kanadas.

Über den Autor

Brian Doyle ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren Kanadas und auch bei uns nicht mehr unbekannt; so z.B. kam "Der Mann mit der Maske" 2001 auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises. 1998 wurde Brian Doyle für die Hans-Christian-Andersen-Medaille nominiert. Er ist Lehrer an einer Highschool und lebt mit seiner Frau in Ottawa. "Mary Ann Alice" ist sein erstes Buch im Sauerländer Programm.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch wurde meinem Sohn von seiner Lehrerin für eine Buchvorstellung "auf's Auge gedrückt." Mein Sohnemann ist nun fast 11, geht in die 5. Schulstufe. Eigentlich ist er ein absoluter Krimifan, aber dieses Buch passt da absolut nicht ins Profil.

Worum es in dem Buch geht ist ja bekannt: Tommy versucht den Überfall auf einen jüdischen Nachtwächter aufzuklären. Leider kommt dieser Storyline nur eine Nebenrolle zu. Hauptsächlich beschäftigt sich das Buch mit dem Leben in Lowertown im Jahr 1945 und den Eindrücken des Autors aus der Nachkriegszeit.

Die Frage die sich Eltern stellen müssen ist: Wieviel soll ein Kind in dem Alter über Krieg, Hass und Intoleranz mitbekommen. Eine Aufklärung innerhalb der Familie - ja natürlich. Es sollte wissen, dass es das gibt - was das bedeutet.
Die Darstellungen im Buch aber sind meines Erachtens nach zu gewalttätig.

Wenn gewaltverherrlichend geschrieben wird wie Kinder andere Kinder mit Lust und aus Spaß würgen (bis sie lila anlaufen), wie toll es sei andere zu verprügeln und halb im Schnee zu ersticken, ist für mich eine Grenze überschritten. Ein junge nennt ein Mädchen "dreckige Schlampe", Tommy und seine Freunde spielen Todesstrafe (hängen).... muss das in einem KINDERbuch sein? Vielleicht ist mein Sohn eine Ausnahme und übersensibel - aber das ihn das (negativ) beschäftigt merkt man.

Mit ein paar weiteren Beispielen möchte ich meine Kritik begründen: Tommy möchte Mr. Log Comics verkaufen.

S.123 "...Japsen, die vorstehende gelbe Zähne hatten und drauf und drann waren, hübschen Mädchen glühende Schürhaken ins Gesicht zu rammen.....

Oder von hässlichen deutschen Krautsm die glänzende schwarze Stiefel mit Nägeln trugen und drauf und drann waren, hübschen Mädchen ein Bajonett ins Gesicht zu rammen."

Eine weitere Titelseite eines Comics "Auf dem ersten war ein Bild von einem Mann auf dem elektrischen Stuhl der gerade geschmurgelt wurde.... Der Mann auf dem elektrischen Stuhl machte "Aaaaaarrrg!"

S.124 "... Auf der Titelseite war eine Art Dämon mit Reißzähnen und langen Fingernägeln, dem die Spucke aus dem Mund lief. Er lachte und sperrte ein Mädchen mit zerissenem Kleid in eine eiserne Jungfrau; die Nägel bohrten sich gerade in ihre Brust und ein paar Tropfen Blut quollen hervor."

Vom Schrebistil her ist dieses Buch für Kinder ab 10 gut zu lesen. Tommy ist auch ein Beispiel für Toleranz (mit einem Juden und Franzmann befreundet). Aber es ist eben auf Grund der detailierten Gewaltbeschreibungen nichts für zärter besaitete Kids und für die Schule m.E. nach absolut nicht geeignet.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch taugt nichts. 30. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Die Geschichte spielt zur Weihnachtszeit 1945 in einer kanadischen Kleinstadt, wird aber ein Jahr später im Rückblick erzählt. -
Ein jüdischer Nachtwächter bei den öffentlichen Straßenbahnen wird nachts von einem Unbekannten mit einer Papiermaske überfallen. Tommy, der Held der Geschichte, ist der Freund des Nachtwächtersohnes und möchte den Überfall klären. Der Verdacht geht um, dass es sich um eine antisemitische Tat handelte.
Parallel zur Hauptgeschichte erfährt der Leser einiges über die Fantasien Tommys, der sich selbst für die Verkörperung des Radio-Superdetektivs Lamont Cranston, genannt „der Schatten", hält und seine angebetete Klassenkameradin für Lamonts Partnerin Margot Lane. Tommy geht täglich mehrfach über den „Angel-Square" (so auch der Originaltitel des Buches) zur Schule und nach Hause, genau wie viele andere. Allerdings gibt es drei Schulen: eine jüdische, eine irisch-katholische und eine für Frankokanadier. Auf dem Square kommt es dann entsprechend zu den reinsten Schlachten der Schüler der drei Schulen. Ob sich da allerdings in Wirklichkeit oder doch eher in der Fantasie Tommys die Massakriereien, Erwürgungen und anderen Gewalttätigkeiten abspielen, bleibt etwas unklar.
Über die Maske des Täters, auf der ein Firmenlogo zu lesen war, und über gewisse Zufälle gelingt es Tommy, den Täter auszumachen, der ein offensichtlich von Gewalt faszinierter, rassistischer Mensch ist. Er bleibt aber insgesamt eher diffus - ebenso diffus wie Tommys plötzlicher Einfall, für eine bessere Welt zu beten, in der es keine Ungerechtigkeit gibt.
Neben dem „roten Faden" der Kriminalgeschichte erfährt der Leser einiges über Tommys Familie, insbesondere über seine behinderte Schwester und die Art Weihnachten zu feiern, sowie über seine Freunde. Einen Zusammenhang zwischen diesen verschiedenen Inhalten kann man allerdings nur schwer erkennen.

Der Roman dürfte in erster Linie für Kinder der 5. und 6. Klassen (10 - 11 Jahre alt) geschrieben sein. Aber gerade für diese Altersgruppe ist er völlig ungeeignet. Er ist ein unzusammenhängendes Konglomerat von Teilen, die auch gar nicht zusammenpassen. Er verherrlicht in manchen Passagen geradezu Gewalttätigkeit, sodass der Leser wirklich überrascht ist, dass der "Held" auf Seite 142 für eine gerechte Welt betet.
Die Vorurteile gegen Minderheiten transportiert er einerseits selbst, wenngleich er an anderen Stellen versucht, diese als ungerecht darzustellen. Warum es zu Rassismus kommen kann, wird dem jugendlichen Leser in keiner Phase klar.
Hinzu kommt, dass der Leser vom Titel und Titelbild - Letzteres der beste Teil des Buches überhaupt - eine spannende Geschichte erwartet, wobei er allerdings enttäuscht wird. (Der Titel ist übrigens ziemlich unpassend und soll womöglich in Anlehnung an "Der Mann mit der eisernen Maske" den ein oder anderen Käufer, der die Filme nach Motiven von Dumas mit Richard Chamberlain oder Leonardo di Caprio in der Hauptrolle gesehen hat, dazugewinnen.)

Schließlich ist die Geschichte auch schlecht erzählt. Mag sein, dass dies auch an der Übersetzung liegt, denn offensichtlich hat die Übersetzerin Probleme mit dem deutschen Konjunktiv und der deutschen consecutio temporum. Aber auch einige Bilder, Vergleiche und Metaphern sind schlicht nicht stimmig und tragen sicherlich nicht zu einem besseren Verständnis der Kinder für die Sprache bei.
Für das Geld gibt es eine Menge bessere Bücher.

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Die bisher einzige andere Rezension des Buches darf nicht unwidersprochen bleiben. Über den Inhalt braucht nun nichts weiter gesagt zu werden. Ich fand das Buch, gerade in seiner Erzählweise, geradezu genial: Nur wenigen Jugendbuchautoren gelingt es, derart konsequent eine kindliche Perspektive durchzuhalten, ohne dabei gekünstelt und unecht zu wirken. Die Widersprüche und Unstimmigkeiten, die der Vorrezensent festzustellen meint, ergeben gerade da ihren Sinn: Hier wird nichts geglättet oder politisch korrekt zurechtgebogen. Das Buch war tatsächlich für mich weniger spannend (da gebe ich dem Vorrezensenten recht) als vielmehr sehr bewegend und dabei höchst amüsant. Ich habe bei der Lektüre ständig in mich hineingelacht. Sehr spritzig erzählt - und (da ich das Original nicht kenne, kann ich das nur vermuten) kongenial übersetzt. Die Wünsche, Nöte und all das, was einen ca. Elfjährigen beschäftigt, werden sehr plastisch gegenwärtig, mit einem trockenen, oft geradezu slapstickhaften Humor, der immer mit leichter Ironie gerade so viel übertreibt, dass es eben noch realistisch bleibt, aber das Gemeinte schärfer hervortritt.
Uneingeschränkt empfehlenswert - aber Gott sei Dank sind die Geschmäcker ja verschieden. Und das Titelbild ist wirklich sehr gelungen!
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